DJ PCE-Inflation in den USA sinkt im Januar - Kernrate steigt
Von Andreas Plecko
DOW JONES--Eine wichtige US-Inflationsrate ist im Januar gesunken, wobei die Kernrate allerdings stieg. Das von der Notenbank favorisierte Preismaß, der Gesamtindex für die persönlichen Konsumausgaben (PCE), lag 2,8 (Vormonat: 2,9) Prozent höher als vor einem Jahr, wie das Bureau of Economic Analysis mitteilte. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten eine Jahresrate von 2,9 Prozent erwartet. Die Fed strebt eine Inflationsrate von 2 Prozent an. Im Monatsvergleich stieg der PCE-Preisindex um 0,3 (0,4) Prozent. Die Prognose hatte auf 0,3 Prozent gelautet.
In der Kernrate ohne die Komponenten Nahrung und Energie erhöhte sich der Index auf 3,1 (3,0) Prozent auf Jahres- und 0,4 (0,4) Prozent auf Monatssicht. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten Raten von 3,1 und 0,4 Prozent erwartet.
Mit dem Beginn des Krieges gegen den Iran ist US-Präsident Donald Trump durch die gestiegenen Ölpreise innenpolitisch unter Druck geraten. Obwohl die USA als weltweit größtes Förderland nicht auf Öl aus der Kriegsregion angewiesen sind, sind die Folgen für die US-Verbraucher spürbar. Der Ölmarkt ist - im Unterschied zum Gasmarkt - global, Preissteigerungen treffen alle Länder.
Die weitere Entwicklung im US-Iran-Konflikt ist unklar. Bei einer Eskalation, wie größeren Zerstörungen von Öl- und Gasanlagen in den Golfstaaten oder längerer Blockierung der Straße von Hormus, würde die Inflation und insbesondere der Benzinpreis auch in den USA weiter steigen.
Indessen haben sich die US-Verbraucher mit ihren Ausgaben etwas zurückgehalten. Verglichen mit dem Vormonat stiegen die Ausgaben im Januar um 0,4 Prozent. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten mit einem Plus von 0,3 Prozent gerechnet. Für die Einkommen meldete das Ministerium einen Anstieg um 0,4 Prozent. Ökonomen hatten ein Plus von 0,5 Prozent erwartet.
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March 13, 2026 08:42 ET (12:42 GMT)
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