Straubing (ots) -
Während Europa versucht, die Kriegsmaschine des russischen Präsidenten Wladimir Putin mit einem dichten Sanktionsregime auszutrocknen, öffnet Washington das Ventil, durch das wieder Milliardensummen in die Kriegskasse des Kremls fließen. Der US-Präsident untergräbt die politische und moralische Glaubwürdigkeit des Westens. Daran ändert auch der Hinweis auf "zeitlich befristete" Ausnahmen nichts. Es ist zu begrüßen, dass Bundeskanzler Friedrich Merz dieses Vorgehen als "falsch" kritisiert, und seine bisher zurückhaltende Strategie dem Mann im Weißen Haus gegenüber ein Stück weit ändert. Man kann nicht zu jeder Ungeheuerlichkeit, die aus dem Oval Office kommt, schweigen.
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