Der Ukraine-Krieg hat die Kapitalmärkte verändert: Kaum ein Industriezweig hat seit dem russischen Angriff im Februar 2022 eine vergleichbare Neubewertung erfahren wie die Rüstungsindustrie. Während die Verteidigungsbudgets in Europa und den USA massiv steigen, entdecken zunehmend auch Investoren den früher aus ESG-Gründen verachteten Sektor als langfristiges Investmentthema. Immer mehr Rüstungsunternehmen nutzen die Gunst der Stunde und decken ihren wachstumsbedingten Kapitalbedarf durch den Gang aufs Börsenparkett. Zu den wichtigsten Transaktionen zählt der Börsengang des Panzerzulieferers Renk im Februar 2024. Das Unternehmen, das unter anderem Getriebe für Kampfpanzer und Marineschiffe liefert, kehrte damals erfolgreich an die Frankfurter Börse zurück und konnte seitdem über 260% gegenüber dem Ausgabepreis zulegen. Auch das Thyssenkrupp-Spin-off TKMS glänzte bei seinem Börsendebüt im Herbst 2025; die Aktie des Weltmarktführers für nicht-nuklear betriebene U-Boote notiert mittlerweile 50% über ihrem Erstkurs. Den tschechischen Newcomer CSG Group haben wir Anfang Februar ausführlich vorgestellt. Mit einem Börsenwert von circa 29?Mrd. Euro gelang dem Hersteller von Militärfahrzeugen und Munition einer der bisher größten Börsengänge, ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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