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MÄRKTE ASIEN/Tokio und Schanghai leichter - Seoul und Hongkong fest

DJ MÄRKTE ASIEN/Tokio und Schanghai leichter - Seoul und Hongkong fest

Von Steffen Gosenheimer

DOW JONES--Die asiatischen Aktienmärkte haben am Montag uneinheitlich tendiert. Bremsend wirkten die weiter hohen Ölpreise vor dem Hintergrund des Kriegs im Nahen Osten und der faktisch nicht mehr passierbaren, für die Ölversorgung immens wichtigen, Straße von Hormus. Zum Wochenstart verteuert sich Öl um rund 1,5 Prozent, Brent-Öl wird mit fast 105 Dollar gehandelt. Die USA verstärken nun ihre Anstrengungen, bei anderen Ländern Unterstützung beim Geleitschutz von Schiffen durch die Straße von Hormus zu finden. Derweil lastete unverändert die mit den stark gestiegenen Energiepreisen einhergehende Sorge vor einem globalen Inflationsanstieg die Stimmung.

In Tokio gab der Topix-500-Index um 0,5 Prozent nach, in Sydney büßte das Marktbarometer 0,4 Prozent ein. Auch an den chinesischen Plätzen war die Tendenz uneinheitlich, obwohl Wirtschaftsdaten aus dem Reich der Mitte in den ersten beiden Monaten des Jahres ermutigende Signale sendeten. Während der Shanghai-Composite um 0,3 Prozent nachgab, legte der HSI in Hongkong (Späthandel) um 1,4 Prozent zu und machte sein Minus vom Freitag wieder wett.

Die Einzelhandelsumsätze, ein wichtiger Gradmesser für den Konsum, stiegen in den Monaten Januar und Februar im Vergleich zum Vorjahr um 2,8 Prozent. Im Dezember hatte das Wachstum bei 0,9 Prozent gelegen. Volkswirte hatten mit 3,0 Prozent noch einen Tick mehr erwartet. China fasst die Daten für die ersten beiden Monate traditionell zusammen, um Verzerrungen durch das Mondneujahrsfest auszugleichen. Die Industrieproduktion legte um 6,3 Prozent zu, was sowohl über dem Dezemberwert von 5,2 Prozent als auch über der Expertenprognose von 5,0 Prozent lag. Die Anlageinvestitionen stiegen um 1,8 Prozent und übertrafen die Erwartung von 0,8 Prozent.

Das Investitionswachstum habe positiv überrascht, was vor allem auf einen starken Anstieg der Infrastrukturinvestitionen zurückzuführen sei, kommentierte Ökonom Zhiwei Zhang von Pinpoint Asset Management die Daten. Weil der Konflikt im Nahen Osten die Weltwirtschaft in den kommenden Monaten beeinflussen dürften, erwartet er, dass Peking die Entwicklungen genau beobachteten und bei Bedarf mit fiskalpolitischen Maßnahmen reagieren dürfte.

Der Fokus richte sich nun auf das bevorstehende Treffen zwischen der chinesischen und der US-Führung. Diesem könnte aber eine Hürde bevorstehen. US-Präsident Trump erwägt eine Verschiebung und drängt China dazu, bei der Wiederherstellung der Befahrbarkeit der Straße von Hormus zu helfen. "Ich denke, China sollte ebenfalls helfen, da das Land 90 Prozent seines Öls über die Meerenge bezieht", sagte Trump. "Wir möchten das vorher wissen", sagte er in Bezug auf das Gipfeltreffen.

Am Devisenmarkt hielt die Stärke des Dollar vor dem Hintergrund der anziehenden Ölpreise an, der Yen näherte sich weiter der 160er-Marke. Der Dollar kostete zuletzt 159,300 Yen. Die japanische Finanzministerin sah sich angesichts dessen zwar zu einer verbalen Intervention nach bekanntem Muster zugunsten des Yen veranlasst, diese bewirkte aber kaum etwas.

In Seoul vermuteten Marktteilnehmer hinter dem Plus des Kospi von 1,1 Prozent Schnäppchenkäufe. Die Schwergewichte Samsung Electronics und SK Hynix gewannen 2,8 bzw. 7,0 Prozent. In Hongkong zogen Xiaomi um 5,5 Prozent an, nachdem der chinesische Elektronikriese angekündigt hatte, noch in dieser Woche eine aktualisierte Version seiner SU7-E-Limousine auf den Markt zu bringen.

In Sydney legten Perpetual gegen den leichteren Markt um 1,8 Prozent zu. Das Unternehmen hatte dem Verkauf seines Vermögensverwaltungsgeschäfts für 500 Millionen australische Dollar an Bain Capital zugestimmt. Der Sprengstoffhersteller Orica legte gegen eine Zahlung von 170 Millionen US-Dollar einen Rechtsstreit in den USA bei. Der Markt quittierte das mit einem Minus von 1,7 Prozent.

=== 
INDEX            zuletzt +/- %   % YTD Handelsschluss 
S&P/ASX 200 (Sydney)    8.583,40  -0,4    -1,5      06:00 
Topix 500 (Tokio)     2.814,70  -0,5    5,8      07:00 
Kospi (Seoul)       5.549,85  +1,1    31,7      07:30 
Hang-Seng (Hongkong)   25.826,68  +1,4    0,8      09:00 
Shanghai-Composite     4.084,79  -0,3    2,9      08:00 
Straits-Times (Singapur)  4.865,92  +0,5    4,7      10:00 
IDX Comp. (Indonesien)   7.026,09  -1,6   -18,7      09:00 
KLCI (Malaysia)      1.699,12  +0,0    1,1      09:00 
 
DEVISEN           zuletzt +/- %   00:00  Fr, 8:35 Uhr % YTD 
EUR/USD           1,1431  +0,1   1,1416     1,1472  -2,7 
EUR/JPY           182,07  -0,1   182,32     182,91  -1,0 
EUR/GBP           0,8625  -0,1   0,8634     0,8627  -1,0 
USD/JPY           159,26  -0,3   159,71     159,41  1,7 
USD/KRW          1.496,02  -0,4  1.501,24    1.495,00  3,9 
USD/CNY           6,8990  +0,0   6,8961     6,8917  -1,4 
USD/CNH           6,9016  -0,0   6,9045     6,8944  -1,1 
USD/HKD           7,8295  +0,0   7,8267     7,8281  0,6 
AUD/USD           0,7015  +0,5   0,6980     0,7033  5,1 
NZD/USD           0,5806  +0,6   0,5772     0,5810  0,9 
BTC/USD          73.853,22  +2,9 71.748,42    71.425,22 -15,8 
 
ROHÖL            zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex           99,05  +0,3    0,34      98,71 
Brent/ICE          104,61  +1,4    1,47     103,14 
 
Metalle           zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold            5.011,79  -0,1   -6,64    5.018,43 
Silber            80,08  -0,6   -0,47      80,55 
Platin           2.048,15  +1,2   23,57    2.024,58 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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March 16, 2026 03:16 ET (07:16 GMT)

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