Wien (www.anleihencheck.de) - Ökonomische Datenveröffentlichungen standen auch letzte Woche angesichts der Ereignisse im Iran nur in der zweiten Reihe, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG (RBI).Die US-Verbraucherpreisinflationszahlen für Februar, unter normalen Umständen ein absolutes Highlight, hätten im Gegensatz zum Februar-Arbeitsmarktbericht der letzten Woche nicht mit einer großen Überraschung aufwarten können. Sowohl die Gesamtinflationsrate (2,4% p.a.) als auch die Kerninflationsrate (2,5% p.a.) hätten auf den Vormonatsniveaus verweilt. Während die Kerngüterpreise in der Monatsbetrachtung nur marginal zugelegt hätten, hätten sich Nahrungsmittel, Energie und Kerndienstleistungen als stärkere Preistreiber entpuppt. Jedenfalls bleibe die Inflation weiterhin auf einem zu hohen Niveau und trotz des Umstandes, dass die USA ein Nettoenergieexporteur seien, würden sich die Aufwärtsrisiken für den Inflationsausblick verschärfen, je länger der Krieg im Iran (und die Blockade der Straße von Hormus) anhalte. Die PCE-Inflation, die bevorzugte Inflationskennzahl der Federal Reserve, liege sogar noch deutlicher über der VPI-Inflation. Im Januar habe die Kerninflation nach dem PCE-Index immer noch bei 3,1% p.a. gelegen. ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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