Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Im Zentrum der Aufmerksamkeit der internationalen Finanzmärkte steht die Straße von Hormus, so die Analysten der Helaba.Die Möglichkeiten iranischer Truppen, den Schiffsverkehr dort zu blockieren, seien weiterhin groß und eine Lösung des Problems sei noch nicht in Sicht. Kaum noch Tanker würden die Passage wagen und so würden täglich Millionen Fass für die globale Energieversorgung fehlen. Produktionsdrosselungen am Persischen Golf und die damit verbundenen Schäden würden auch mittelfristige Sorgen um die Ölproduktion aufkommen lassen. Entsprechend seien die Ölnotierungen in der zurückliegenden Woche per saldo gestiegen und Brent liege auch zum Auftakt der Woche oberhalb der 100-USD-Marke. Die damit einhergehenden Belastungen für den wirtschaftlichen Ausblick würden die Aktienkurse drücken und würden zudem die Rentenmärkte zur Schwäche neigen lassen, obwohl es nach Erachten der Analysten übertrieben sei, auf eine baldige Zinserhöhung der EZB zu setzen. Die Notenbanken befänden sich in einem Dilemma, denn der (extern) induzierte Energiepreisschock treibe nicht nur die Inflation, er reduziere auch die Wachstumsperspektiven. Die Kommunikation der Notenbanken (Fed, EZB, SNB, BoE und BoJ würden in dieser Woche tagen!) werde daher genauestens zu verfolgen sein. ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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