Frankfurt am Main (ots) -
In Waschmaschinen, die lange nicht genutzt oder nur mit niedrigen Temperaturen von 30 °C oder weniger betrieben werden, können Mikroorganismen im feuchtwarmen Innenraum übelriechende Schleimschichten, sogenannte Biofilme, bilden. Auch frisch gewaschene Wäsche kann diese Gerüche annehmen. Um sie zu entfernen oder sogar ihr Entstehen zu verhindern, sollte mindestens einmal im Monat eine geeignete Waschladung bei 60 °C mit einem pulverförmigen Universal-/ Vollwaschmittel gewaschen werden. Zudem gilt es, die Einspülkammer und die Gummidichtungen der Tür oder des Deckels der Maschine sauber zu halten und bei Nichtbenutzung immer zum Trocknen einen Spaltbreit offen zu lassen. Zu- und Abwasserschläuche müssen korrekt verlegt sein und so den ungehinderten Wasserdurchfluss zulassen. Auch die regelmäßige Kontrolle und Leerung der Fremdkörperfalle trägt zur Vermeidung einer Entstehung von Biofilmen bei.
Wenn eine Waschmaschine lange nicht genutzt wird oder ständig im Temperaturbereich von 30 °C oder weniger läuft und Waschmittel ohne Bleichmittel verwendet wird, sind modrige Gerüche im Maschinen-innenraum und sogar auf der frischen Wäsche keine Seltenheit. Waschmittelreste oder Restschmutz dienen in der meist feuchtwarmen Umgebung als Nährboden für das Wachstum von Mikroorganismen. Sie können einen schleimigen sogenannten Biofilm an Orten wie der Einspülkammer ("Waschmittel-Schublade"), der Gummidichtung der Tür oder bei Topladern des Deckels oder in Schläuchen und in der Fremdkörperfalle bilden. Um diese Biofilme zu beseitigen oder ihrer Entstehung wirksam vorzubeugen, sollte mindestens einmal im Monat eine Waschladung bei 60 °C mit einem pulverförmigen Universal-/Vollwaschmittel, das Bleichmittel enthält, gewaschen und dafür kein ECO-Programm verwendet werden. Die Maschine muss nicht leer laufen. Es können dabei Textilien gewaschen werden, die für diese Temperatur und Bleichmittel auf Sauerstoffbasis geeignet sind.
Die herausnehmbare Einspülkammer sollte man regelmäßig - auch von unten - reinigen und nach dem Wäschewaschen immer einen Spalt geöffnet lassen. Das gilt auch für das Bullauge mit seiner Gummidichtung, in der sich oft Flüssigkeit findet. Schläuche für den Wasserzulauf und -ablauf sollten korrekt verlegt sein, so dass frisches und genutztes Wasser ungehindert fließen kann.
Die Fremdkörperfalle ist regelmäßig zu kontrollieren und zu leeren.
Weitere Informationen rund um nachhaltiges Wäschewaschen, Abwaschen und Reinigen & Pflegen im Haushalt stellt das FORUM WASCHEN im Internet zur Verfügung: https://forum-waschen.de/tipps/
Im FORUM WASCHEN arbeiten Fachleute aus 34 Behörden, Bundesministerien, Forschungsinstitutionen, einer Gewerkschaft, Herstellern von Wasch- und Reinigungsmitteln und Haushaltsgeräten, Hochschulen, Umweltorganisationen, Universitäten, hauswirtschaftlichen Berufsverbänden und Verbraucherverbänden zusammen.
Das "FORUM WASCHEN" versteht sich als eine Plattform zum kritischen Dialog aller Hauptakteure, die mit Waschen und Reinigen zu tun haben. Hierzu zählen Experten aus den oben genannten Bereichen.
FORUM WASCHEN, Ansprechpartnerin:
Susanne Seidel
Koordinationsbüro beim IKW, Tel.: 069 2556-1324, E-Mail: SSeidel@ikw.org
Original-Content von: Koordinationsbüro FORUM WASCHEN beim IKW e.V. (Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel), übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/168254/6236564
In Waschmaschinen, die lange nicht genutzt oder nur mit niedrigen Temperaturen von 30 °C oder weniger betrieben werden, können Mikroorganismen im feuchtwarmen Innenraum übelriechende Schleimschichten, sogenannte Biofilme, bilden. Auch frisch gewaschene Wäsche kann diese Gerüche annehmen. Um sie zu entfernen oder sogar ihr Entstehen zu verhindern, sollte mindestens einmal im Monat eine geeignete Waschladung bei 60 °C mit einem pulverförmigen Universal-/ Vollwaschmittel gewaschen werden. Zudem gilt es, die Einspülkammer und die Gummidichtungen der Tür oder des Deckels der Maschine sauber zu halten und bei Nichtbenutzung immer zum Trocknen einen Spaltbreit offen zu lassen. Zu- und Abwasserschläuche müssen korrekt verlegt sein und so den ungehinderten Wasserdurchfluss zulassen. Auch die regelmäßige Kontrolle und Leerung der Fremdkörperfalle trägt zur Vermeidung einer Entstehung von Biofilmen bei.
Wenn eine Waschmaschine lange nicht genutzt wird oder ständig im Temperaturbereich von 30 °C oder weniger läuft und Waschmittel ohne Bleichmittel verwendet wird, sind modrige Gerüche im Maschinen-innenraum und sogar auf der frischen Wäsche keine Seltenheit. Waschmittelreste oder Restschmutz dienen in der meist feuchtwarmen Umgebung als Nährboden für das Wachstum von Mikroorganismen. Sie können einen schleimigen sogenannten Biofilm an Orten wie der Einspülkammer ("Waschmittel-Schublade"), der Gummidichtung der Tür oder bei Topladern des Deckels oder in Schläuchen und in der Fremdkörperfalle bilden. Um diese Biofilme zu beseitigen oder ihrer Entstehung wirksam vorzubeugen, sollte mindestens einmal im Monat eine Waschladung bei 60 °C mit einem pulverförmigen Universal-/Vollwaschmittel, das Bleichmittel enthält, gewaschen und dafür kein ECO-Programm verwendet werden. Die Maschine muss nicht leer laufen. Es können dabei Textilien gewaschen werden, die für diese Temperatur und Bleichmittel auf Sauerstoffbasis geeignet sind.
Die herausnehmbare Einspülkammer sollte man regelmäßig - auch von unten - reinigen und nach dem Wäschewaschen immer einen Spalt geöffnet lassen. Das gilt auch für das Bullauge mit seiner Gummidichtung, in der sich oft Flüssigkeit findet. Schläuche für den Wasserzulauf und -ablauf sollten korrekt verlegt sein, so dass frisches und genutztes Wasser ungehindert fließen kann.
Die Fremdkörperfalle ist regelmäßig zu kontrollieren und zu leeren.
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