Anzeige
Mehr »
Dienstag, 07.04.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Diese Entwicklung im KI-Sektor könnte unterschätzt werden - und sie betrifft die Energieversorgung
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
557 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE USA/Wall Street in Gegenbewegung fester erwartet

DJ MÄRKTE USA/Wall Street in Gegenbewegung fester erwartet

DOW JONES--Zum Start in die neue Woche zeichnet sich an den US-Börsen eine Gegenbewegung auf die jüngsten Verluste ab. Die Futures auf die großen Aktienindizes deuten einen festeren Handelsauftakt an. Ausschlaggebend dürfte letztlich aber die Nachrichtenlage um den Iran-Krieg sein. Ein schnelles Ende des Krieges scheint noch immer nicht in Sicht. Etwas Unterstützung erhalten die Aktienmärkte Marktteilnehmern zufolge vom Aufruf des US-Präsidenten Donald Trump an andere Länder, Schiffen auf ihrer Passage durch die Straße von Hormus Geleitschutz zu gewähren.

Die faktische Sperrung der Straße von Hormus durch den Iran, durch die normalerweise rund ein Fünftel der weltweiten Öltransporte läuft, hatte in der vergangenen Woche die Furcht vor Versorgungsengpässen befeuert und die Ölpreise drastisch nach oben getrieben, was wiederum die Aktienmärkte belastete. Zwar haben etliche Länder Teile ihrer strategischen Ölreserven freigegeben und andere Maßnahmen ergriffen, um die Belastung für die Wirtschaft und die Bevölkerung zu lindern, doch verharren die Ölpreise auf ihren jüngst erreichten hohen Niveaus. Denn im Zuge der Kampfhandlungen wurden Teile der Ölinfrastruktur in der Region zerstört: im Iran durch Angriffe der israelischen und US-Streitkräfte, in anderen Ölförderländern durch iranische Gegenschläge. Selbst wenn die Straße von Hormus bald wieder gefahrlos passiert werden könnte, dürfte es dauern, bis die verfügbaren Kapazitäten und das Angebot wieder das Niveau von vor dem Krieg erreichen.

Konjunkturseitig ist am Montag der Empire State Manufacturing Index im März überraschend deutlich zurückgegangen und wieder Erwarten in negatives Terrain abgerutscht. Etwas später stehen noch die Daten zur Industrieproduktion im Februar zur Veröffentlichung an. Highlight der Woche dürfte aber der Zinsentscheid der US-Notenbank am Mittwoch sein. Es wird weithin erwartet, dass die Federal Reserve die Zinsen unverändert lässt. Das Interesse gilt vor allem Aussagen zum künftigen geldpolitischen Kurs. Im Zuge der steigenden Ölpreise dürfte die ohnehin schon hartnäckig hohe Inflation in den USA nochmals zugelegt haben, was baldige Zinssenkungen unwahrscheinlich macht.

Unternehmenstermine sind rar; die Bilanzsaison in den USA ist fast vorüber. Spannend könnte die Entwicklerkonferenz von Nvidia werden, die am Montag beginnt. Die Aktien von Nebius machen vorbörslich einen Satz von 13,2 Prozent. Das Unternehmen hat einen Vertrag mit Meta zur Bereitstellung von KI-Kapazitäten geschlossen, der bis zu 27 Milliarden Dollar wert sein könnte. Meta (+3,2%) wiederum plant einem Bericht von Reuters zufolge den Abbau von 20 Prozent der 80.000 Arbeitsplätze bei der Facebook-Mutter.

Micron gewinnen 3,8 Prozent. Der Chiphersteller plant den Bau einer zweiten Produktionsstätte auf dem Gelände seiner Fabrik in Taiwan. Sandisk und Western Digital verbessern sich im Gefolge um jeweils 3,7 Prozent.

Am Devisenmarkt kommt der in der vergangenen Woche als Fluchtwährung gesuchte Dollar etwas zurück. Der Dollarindex sinkt um 0,4 Prozent. Die zuletzt deutlich gestiegenen Renditen der US-Anleihen fallen leicht, im Zehnjahresbereich um 5 Basispunkte auf 4,23 Prozent.

=== 
US-Treasuries  Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre       3,68 -0,06    3,72      3,67 
5 Jahre       3,81 -0,06    3,85      3,81 
10 Jahre      4,23 -0,05    4,27      4,23 
 
DEVISEN     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Fr, 19:42 
EUR/USD      1,1481  +0,6   0,0065     1,1416   1,1438 
EUR/JPY      182,56  +0,1   0,2400     182,32  182,6000 
EUR/CHF      0,9041  +0,1   0,0009     0,9032   0,9038 
EUR/GBP      0,8641  +0,1   0,0007     0,8634   0,8634 
USD/JPY      159,01  -0,4  -0,7000     159,71  159,6100 
GBP/USD      1,3284  +0,5   0,0062     1,3222   1,3243 
USD/CNY      6,8955  -0,0  -0,0006     6,8961   6,8961 
USD/CNH      6,8902  -0,2  -0,0143     6,9045   6,9049 
AUS/USD      0,7055  +1,1   0,0075      0,698   0,7007 
Bitcoin/USD  73.824,93  +2,9  2.076,51    71.748,42 71.254,06 
 
ROHÖL      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex     95,82  -2,9   -2,89      98,71 
Brent/ICE     103,11  -0,0   -0,03     103,14 
 
Metalle     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold      5.023,33  +0,1    4,90    5.018,43 
Silber       79,90  -0,8   -0,65      80,55 
Platin     2.080,35  +2,8   55,77    2.024,58 
=== 

Kontakt: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/flf

(END) Dow Jones Newswires

March 16, 2026 08:45 ET (12:45 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die genau dieses Profil erfüllen: Krisenprofiteure mit solidem Geschäftsmodell, attraktiver Bewertung und langfristigem Potenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – und Ihr Depot auf den Energiepreisschock vorbereiten!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.