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MÄRKTE USA/Wall Street fester - Schwacher Empire State Index stützt

DJ MÄRKTE USA/Wall Street fester - Schwacher Empire State Index stützt

DOW JONES--Zum Start in die neue Woche kommt es an den US-Börsen zu einer Gegenbewegung auf die jüngsten Verluste. Der Dow-Jones-Index steigt kurz nach Handelsbeginn um 0,7 Prozent auf 46.891 Punkte. Der S&P-500 gewinnt 1,0 Prozent und der Nasdaq-Composite 1,3 Prozent. Ausschlaggebend dürfte letztlich aber die Nachrichtenlage um den Iran-Krieg sein. Ein schnelles Ende des Krieges scheint noch immer nicht in Sicht. Etwas Unterstützung erhalten die Aktienmärkte Marktteilnehmern zufolge vom Aufruf des US-Präsidenten Donald Trump an andere Länder, Schiffen auf ihrer Passage durch die Straße von Hormus Geleitschutz zu gewähren.

Die faktische Sperrung der Straße von Hormus durch den Iran, durch die normalerweise rund ein Fünftel der weltweiten Öltransporte läuft, hatte in der vergangenen Woche die Furcht vor Versorgungsengpässen befeuert und die Ölpreise drastisch nach oben getrieben, was wiederum die Aktienmärkte belastete. Zwar haben etliche Länder Teile ihrer strategischen Ölreserven freigegeben und andere Maßnahmen ergriffen, um die Belastung für die Wirtschaft und die Bevölkerung zu lindern, doch bewegen sich die Ölpreise in der Nähe ihrer jüngst erreichten hohen Niveaus, auch wenn sie aktuell nachgeben. Denn im Zuge der Kampfhandlungen wurden Teile der Ölinfrastruktur in der Region zerstört: im Iran durch Angriffe der israelischen und US-Streitkräfte, in anderen Ölförderländern durch iranische Gegenschläge. Selbst wenn die Straße von Hormus bald wieder gefahrlos passiert werden könnte, dürfte es dauern, bis die verfügbaren Kapazitäten und das Angebot wieder das Niveau von vor dem Krieg erreichen.

Konjunkturseitig ist am Montag der Empire State Manufacturing Index im März überraschend deutlich zurückgegangen und wider Erwarten in negatives Terrain abgerutscht. Das deute auf eine Abkühlung der Wirtschaftsaktivität im Großraum New York hin, merkt Andreas Lipkow von CMC Markets an. Dadurch könnte das Zinssenkungsthema grundsätzlich wieder etwas mehr Fantasie bekommen, so Lipkow. Die Industrieproduktion ist derweil im Februar etwas stärker gestiegen als angenommen. Highlight der Woche dürfte aber der Zinsentscheid der US-Notenbank am Mittwoch sein. Es wird weithin erwartet, dass die Federal Reserve die Zinsen unverändert lässt. Das Interesse gilt vor allem Aussagen zum künftigen geldpolitischen Kurs. Im Zuge der steigenden Ölpreise dürfte die ohnehin schon hartnäckig hohe Inflation in den USA nochmals zugelegt haben, was baldige Zinssenkungen unwahrscheinlich macht.

Unternehmenstermine sind rar; die Bilanzsaison in den USA ist fast vorüber. Spannend könnte die Entwicklerkonferenz von Nvidia werden, die am Montag beginnt. Der Kurs von Nvidia steigt um 2 Prozent.

Die Aktien von Nebius machen einen Satz von 14,4 Prozent. Das Unternehmen hat einen Vertrag mit Meta zur Bereitstellung von KI-Kapazitäten geschlossen, der bis zu 27 Milliarden Dollar wert sein könnte. Meta (+2,9%) wiederum plant einem Bericht von Reuters zufolge den Abbau von 20 Prozent der 80.000 Arbeitsplätze bei der Facebook-Mutter.

Micron gewinnen 5,3 Prozent. Der Chiphersteller plant den Bau einer zweiten Produktionsstätte auf dem Gelände seiner Fabrik in Taiwan. Sandisk und Western Digital verbessern sich im Gefolge um 5 und 5,5 Prozent.

Am Devisenmarkt kommt der in der vergangenen Woche als Fluchtwährung gesuchte Dollar etwas zurück. Der Dollarindex sinkt um 0,4 Prozent. Die zuletzt deutlich gestiegenen Renditen der US-Anleihen fallen leicht, im Zehnjahresbereich um 5 Basispunkte auf 4,23 Prozent.

=== 
INDEX      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA      46.891,09  +0,7  +332,62    46.558,47 
S&P-500     6.697,35  +1,0   +65,16    6.632,19 
NASDAQ Comp  22.387,91  +1,3  +282,55    22.105,36 
NASDAQ 100   24.692,65  +1,3  +311,92    24.380,73 
 
US-Treasuries  Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre       3,68 -0,05    3,72      3,67 
5 Jahre       3,81 -0,06    3,85      3,81 
10 Jahre      4,23 -0,05    4,27      4,23 
 
DEVISEN     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Fr, 19:42 
EUR/USD      1,1482  +0,6   0,0066     1,1416   1,1438 
EUR/JPY      182,7  +0,2   0,3800     182,32  182,6000 
EUR/CHF      0,9043  +0,1   0,0011     0,9032   0,9038 
EUR/GBP      0,864  +0,1   0,0006     0,8634   0,8634 
USD/JPY      159,12  -0,4  -0,5900     159,71  159,6100 
GBP/USD      1,3287  +0,5   0,0065     1,3222   1,3243 
USD/CNY      6,8955  -0,0  -0,0006     6,8961   6,8961 
USD/CNH      6,8902  -0,2  -0,0143     6,9045   6,9049 
AUS/USD      0,706  +1,2   0,0080      0,698   0,7007 
Bitcoin/USD  74.314,64  +3,6  2.566,22    71.748,42 71.254,06 
 
ROHÖL      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex     94,59  -4,2   -4,12      98,71 
Brent/ICE     101,73  -1,4   -1,41     103,14 
 
Metalle     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold      5.028,74  +0,2   10,31    5.018,43 
Silber       81,34  +1,0    0,79      80,55 
Platin     2.112,40  +4,3   87,82    2.024,58 
=== 

Kontakt: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/ros

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March 16, 2026 09:42 ET (13:42 GMT)

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Tech-Aktien schwanken – 3 Versorger mit Rückenwind
Die Stimmung an den Märkten hat sich grundlegend gedreht. Während Tech- und KI-Werte zunehmend mit Volatilität und Bewertungsrisiken kämpfen, erleben klassische Versorger ein unerwartetes Comeback. Laut IEA und EIA steigt der globale Strombedarf strukturell weiter, nicht nur wegen E-Mobilität und Wärmepumpen, sondern vor allem durch energiehungrige KI-Rechenzentren. Energie wird damit zur zentralen Infrastruktur des digitalen Zeitalters.

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