Anzeige
Mehr »
Montag, 16.03.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Startschuss in Nevada: Dieser Kupfer-Explorer könnte vom US-Rohstoffboom profitieren
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
460 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE USA/Nachgebende Ölpreise sorgen für leichte Erholung

DJ MÄRKTE USA/Nachgebende Ölpreise sorgen für leichte Erholung

DOW JONES--Nach den zuletzt kräftigen Abgaben gab es zu Wochenbeginn an der Wall Street eine Erholung. Nachgebende Ölpreise und die Bemühungen, den Verkehr durch die Straße von Hormus wieder aufzunehmen, stützten dabei das Sentiment. Die Nachrichtenlage um den Iran-Krieg bleibt übergeordnet entscheidend für den Markt. Ein schnelles Ende scheint weiter nicht in Sicht. Unterstützung erhielten die Aktienmärkte Marktteilnehmern zufolge vom Aufruf von US-Präsident Donald Trump an andere Länder, Schiffen auf ihrer Passage durch die Straße von Hormus Geleitschutz zu gewähren.

Der Dow-Jones-Index gewann 0,8 Prozent auf 46.946 Punkte, S&P-500 und Nasdaq-Composite verbesserten sich um 1,0 bzw. 1,2 Prozent. An der Nyse wurden zum Wochenstart 1.941 (Freitag: 1.058) Kursgewinner gezählt, denen 812 (1.707) -verlierer gegenüberstanden. Unverändert schlossen 59 (68) Titel.

Die faktische Sperrung der Meerenge durch den Iran, durch die normalerweise rund ein Fünftel der weltweiten Öltransporte läuft, hatte in der vergangenen Woche die Furcht vor Versorgungsengpässen befeuert und die Ölpreise nach oben getrieben, was wiederum die Aktienmärkte belastete. Zwar haben viele Länder Teile ihrer strategischen Ölreserven freigegeben und andere Maßnahmen ergriffen, um die Belastung für die Wirtschaft und die Bevölkerung zu lindern, doch bewegten sich die Ölpreise weiter in der Nähe ihrer jüngsten hohen Niveaus, auch wenn sie am Montag leicht nachgaben. Denn im Zuge der Kampfhandlungen wurden Teile der Ölinfrastruktur in der Region zerstört. Selbst wenn die Straße von Hormus bald wieder gefahrlos passiert werden könnte, dürfte es dauern, bis die verfügbaren Kapazitäten und das Angebot wieder das Niveau von vor dem Krieg erreichen.

Der Preis für ein Barrel der Sorte Brent reduzierte sich um 3,2 Prozent auf 99,88 Dollar, nachdem er im Tageshoch bei 106,50 Dollar gelegen hatte. WTI fiel um 5,2 Prozent auf 93,56 Dollar.

Konjunkturseitig ist der Empire State Manufacturing Index im März überraschend deutlich zurückgegangen und wider Erwarten in negatives Terrain abgerutscht. Das deute auf eine Abkühlung der Wirtschaftsaktivität im Großraum New York hin, merkte Andreas Lipkow von CMC Markets an. Dadurch könnte das Zinssenkungsthema grundsätzlich wieder etwas mehr Fantasie bekommen, so Lipkow. Die Industrieproduktion ist derweil im Februar etwas stärker gestiegen als angenommen.

Höhepunkt der Woche dürfte aber der Zinsentscheid der US-Notenbank am Mittwoch sein. Es wird weithin erwartet, dass die Fed die Zinsen unverändert lässt. Das Interesse gilt vor allem Aussagen zum künftigen geldpolitischen Kurs. Im Zuge der steigenden Ölpreise dürfte die ohnehin schon hartnäckig hohe Inflation in den USA nochmals zugelegt haben, was baldige Zinssenkungen unwahrscheinlich macht.

Bei den Einzelwerten waren die Blicke auf die Entwicklerkonferenz von Nvidia gerichtet. Nvidia-Chef Jensen Huang hat die nächste Generation der 3D-Grafik-Rendering-Technologie des Unternehmens angekündigt. Der Kurs von Nvidia stieg um 1,6 Prozent.

Die Aktien von Nebius machten einen Satz um 15 Prozent. Das Unternehmen hat einen Vertrag mit Meta zur Bereitstellung von KI-Kapazitäten geschlossen, der bis zu 27 Milliarden Dollar wert sein könnte. Meta (+2,3%) wiederum plant einem Bericht von Reuters zufolge den Abbau von 20 Prozent der 80.000 Arbeitsplätze bei der Facebook-Mutter.

Micron gewannen 3,7 Prozent. Der Chiphersteller plant den Bau einer zweiten Produktionsstätte auf dem Gelände seiner Fabrik in Taiwan. Sandisk und Western Digital verbesserten sich im Gefolge um 6,4 bzw. 5,1 Prozent. Dollar Tree legten um 6,3 Prozent zu. Der Discounter meldete für das vierte Quartal einen bereinigten Gewinn, der die Konsensschätzungen knapp übertraf, gab aber einen schwachen Ausblick für das laufende Geschäftsquartal.

Am Devisenmarkt kam der in der vergangenen Woche als Fluchtwährung gesuchte Dollar zurück. Der Dollar-Index fiel um 0,6 Prozent. Am Freitag war er noch auf den höchsten Stand seit mehr als neun Monaten gestiegen. Die Verluste dürften sich allerdings in Grenzen halten, sagte Kit Juckes von der Societe Generale.

Die zuletzt deutlich gestiegenen Renditen der US-Anleihen fielen leicht, im Zehnjahresbereich um 6,0 Basispunkte auf 4,22 Prozent. Händler wägten den Verlauf des Iran-Konflikts ab und erwarten die Zinsentscheidung der US-Notenbank zur Wochenmitte.

Der Goldpreis fiel zwischenzeitlich unter die Marke von 5.000 Dollar, konnte das Niveau aber wieder überwinden. Die Feinunze verlor 0,1 Prozent auf 5.013 Dollar. Für die kurzfristige Richtung des Goldpreises könnte es entscheidend sein, dass die Marke von 5.000 Dollar hält, sagte Dilin Wu von Pepperstone. Sollte die Marke entscheidend durchbrochen werden, könne der Preis bis in die Unterstützungszone von 4.850 bis 4.900 Dollar fallen. Sollte sich der Goldpreis jedoch stabilisieren, wären die nächsten Widerstandsmarken bei 5.100 und 5.250 Dollar.

=== 
INDEX     zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA     46.946,41  +0,8  +387,94    46.558,47 
S&P-500    6.699,38  +1,0  +67,19    6.632,19 
NASDAQ Comp 22.374,18  +1,2  +268,82    22.105,36 
NASDAQ 100  24.655,34  +1,1  +274,61    24.380,73 
 
US-Treasuries  Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre       3,68 -0,06    3,72      3,67 
5 Jahre       3,81 -0,07    3,85      3,80 
10 Jahre      4,22 -0,06    4,27      4,22 
 
DEVISEN     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Fr, 19:42 
EUR/USD      1,1507  +0,8   0,0091     1,1416   1,1438 
EUR/JPY      183,11  +0,4   0,7900     182,32  182,6000 
EUR/CHF      0,9062  +0,3   0,0030     0,9032   0,9038 
EUR/GBP      0,8634  0,0   0,0000     0,8634   0,8634 
USD/JPY      159,12  -0,4  -0,5900     159,71  159,6100 
GBP/USD      1,3325  +0,8   0,0103     1,3222   1,3243 
USD/CNY      6,8955  -0,0  -0,0006     6,8961   6,8961 
USD/CNH      6,8881  -0,2  -0,0164     6,9045   6,9049 
AUS/USD      0,7073  +1,3   0,0093      0,698   0,7007 
Bitcoin/USD  73.978,78  +3,1  2.230,36    71.748,42 71.254,06 
 
ROHÖL      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex     93,56  -5,2   -5,15      98,71 
Brent/ICE     99,88  -3,2   -3,26     103,14 
 
Metalle     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold      5.012,53  -0,1   -5,90    5.018,43 
Silber       80,90  +0,4    0,34      80,55 
Platin     2.116,98  +4,6   92,40    2.024,58 
=== 

Kontakt: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/ros

(END) Dow Jones Newswires

March 16, 2026 16:15 ET (20:15 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
Favoritenwechsel - diese 5 Werte sollten Anleger im Depot haben!
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.

Gleichzeitig vollzieht sich an der Wall Street ein lautloser Favoritenwechsel. Während viele auf Wachstum setzen, feiern Value-Titel mit verlässlichen Cashflows ihr Comeback: Telekommunikation, Industrie, Energie, Pharma – die „Cashmaschinen“ der Realwirtschaft verdrängen hoch bewertete Hoffnungsträger.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau in dieses neue Marktbild passen: solide, günstig bewertet und mit attraktiver Dividende. Werte, die nicht nur laufende Erträge liefern, sondern auch bei Marktkorrekturen Sicherheit bieten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Value-Zug 2026 endgültig abfährt!

Dieses exklusive PDF ist nur für kurze Zeit gratis verfügbar.
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.