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MÄRKTE USA/Nachgebende Ölpreise sorgen für leichte Erholung

DJ MÄRKTE USA/Nachgebende Ölpreise sorgen für leichte Erholung

DOW JONES--Nach den zuletzt kräftigen Abgaben gab es zu Wochenbeginn an der Wall Street eine Erholung. Nachgebende Ölpreise und die Bemühungen, den Verkehr durch die Straße von Hormus wieder aufzunehmen, stützten dabei das Sentiment. Die Nachrichtenlage um den Iran-Krieg bleibt übergeordnet entscheidend für den Markt. Ein schnelles Ende scheint weiter nicht in Sicht. Unterstützung erhielten die Aktienmärkte Marktteilnehmern zufolge vom Aufruf von US-Präsident Donald Trump an andere Länder, Schiffen auf ihrer Passage durch die Straße von Hormus Geleitschutz zu gewähren.

Der Dow-Jones-Index gewann 0,8 Prozent auf 46.946 Punkte, S&P-500 und Nasdaq-Composite verbesserten sich um 1,0 bzw. 1,2 Prozent. An der Nyse wurden zum Wochenstart 1.941 (Freitag: 1.058) Kursgewinner gezählt, denen 812 (1.707) -verlierer gegenüberstanden. Unverändert schlossen 59 (68) Titel.

Die faktische Sperrung der Meerenge durch den Iran, durch die normalerweise rund ein Fünftel der weltweiten Öltransporte läuft, hatte in der vergangenen Woche die Furcht vor Versorgungsengpässen befeuert und die Ölpreise nach oben getrieben, was wiederum die Aktienmärkte belastete. Zwar haben viele Länder Teile ihrer strategischen Ölreserven freigegeben und andere Maßnahmen ergriffen, um die Belastung für die Wirtschaft und die Bevölkerung zu lindern, doch bewegten sich die Ölpreise weiter in der Nähe ihrer jüngsten hohen Niveaus, auch wenn sie am Montag leicht nachgaben. Denn im Zuge der Kampfhandlungen wurden Teile der Ölinfrastruktur in der Region zerstört. Selbst wenn die Straße von Hormus bald wieder gefahrlos passiert werden könnte, dürfte es dauern, bis die verfügbaren Kapazitäten und das Angebot wieder das Niveau von vor dem Krieg erreichen.

Der Preis für ein Barrel der Sorte Brent reduzierte sich um 3,2 Prozent auf 99,88 Dollar, nachdem er im Tageshoch bei 106,50 Dollar gelegen hatte. WTI fiel um 5,2 Prozent auf 93,56 Dollar.

Konjunkturseitig ist der Empire State Manufacturing Index im März überraschend deutlich zurückgegangen und wider Erwarten in negatives Terrain abgerutscht. Das deute auf eine Abkühlung der Wirtschaftsaktivität im Großraum New York hin, merkte Andreas Lipkow von CMC Markets an. Dadurch könnte das Zinssenkungsthema grundsätzlich wieder etwas mehr Fantasie bekommen, so Lipkow. Die Industrieproduktion ist derweil im Februar etwas stärker gestiegen als angenommen.

Höhepunkt der Woche dürfte aber der Zinsentscheid der US-Notenbank am Mittwoch sein. Es wird weithin erwartet, dass die Fed die Zinsen unverändert lässt. Das Interesse gilt vor allem Aussagen zum künftigen geldpolitischen Kurs. Im Zuge der steigenden Ölpreise dürfte die ohnehin schon hartnäckig hohe Inflation in den USA nochmals zugelegt haben, was baldige Zinssenkungen unwahrscheinlich macht.

Bei den Einzelwerten waren die Blicke auf die Entwicklerkonferenz von Nvidia gerichtet. Nvidia-Chef Jensen Huang hat die nächste Generation der 3D-Grafik-Rendering-Technologie des Unternehmens angekündigt. Der Kurs von Nvidia stieg um 1,6 Prozent.

Die Aktien von Nebius machten einen Satz um 15 Prozent. Das Unternehmen hat einen Vertrag mit Meta zur Bereitstellung von KI-Kapazitäten geschlossen, der bis zu 27 Milliarden Dollar wert sein könnte. Meta (+2,3%) wiederum plant einem Bericht von Reuters zufolge den Abbau von 20 Prozent der 80.000 Arbeitsplätze bei der Facebook-Mutter.

Micron gewannen 3,7 Prozent. Der Chiphersteller plant den Bau einer zweiten Produktionsstätte auf dem Gelände seiner Fabrik in Taiwan. Sandisk und Western Digital verbesserten sich im Gefolge um 6,4 bzw. 5,1 Prozent. Dollar Tree legten um 6,3 Prozent zu. Der Discounter meldete für das vierte Quartal einen bereinigten Gewinn, der die Konsensschätzungen knapp übertraf, gab aber einen schwachen Ausblick für das laufende Geschäftsquartal.

Am Devisenmarkt kam der in der vergangenen Woche als Fluchtwährung gesuchte Dollar zurück. Der Dollar-Index fiel um 0,6 Prozent. Am Freitag war er noch auf den höchsten Stand seit mehr als neun Monaten gestiegen. Die Verluste dürften sich allerdings in Grenzen halten, sagte Kit Juckes von der Societe Generale.

Die zuletzt deutlich gestiegenen Renditen der US-Anleihen fielen leicht, im Zehnjahresbereich um 6,0 Basispunkte auf 4,22 Prozent. Händler wägten den Verlauf des Iran-Konflikts ab und erwarten die Zinsentscheidung der US-Notenbank zur Wochenmitte.

Der Goldpreis fiel zwischenzeitlich unter die Marke von 5.000 Dollar, konnte das Niveau aber wieder überwinden. Die Feinunze verlor 0,1 Prozent auf 5.013 Dollar. Für die kurzfristige Richtung des Goldpreises könnte es entscheidend sein, dass die Marke von 5.000 Dollar hält, sagte Dilin Wu von Pepperstone. Sollte die Marke entscheidend durchbrochen werden, könne der Preis bis in die Unterstützungszone von 4.850 bis 4.900 Dollar fallen. Sollte sich der Goldpreis jedoch stabilisieren, wären die nächsten Widerstandsmarken bei 5.100 und 5.250 Dollar.

=== 
INDEX     zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA     46.946,41  +0,8  +387,94    46.558,47 
S&P-500    6.699,38  +1,0  +67,19    6.632,19 
NASDAQ Comp 22.374,18  +1,2  +268,82    22.105,36 
NASDAQ 100  24.655,34  +1,1  +274,61    24.380,73 
 
US-Treasuries  Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre       3,68 -0,06    3,72      3,67 
5 Jahre       3,81 -0,07    3,85      3,80 
10 Jahre      4,22 -0,06    4,27      4,22 
 
DEVISEN     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Fr, 19:42 
EUR/USD      1,1507  +0,8   0,0091     1,1416   1,1438 
EUR/JPY      183,11  +0,4   0,7900     182,32  182,6000 
EUR/CHF      0,9062  +0,3   0,0030     0,9032   0,9038 
EUR/GBP      0,8634  0,0   0,0000     0,8634   0,8634 
USD/JPY      159,12  -0,4  -0,5900     159,71  159,6100 
GBP/USD      1,3325  +0,8   0,0103     1,3222   1,3243 
USD/CNY      6,8955  -0,0  -0,0006     6,8961   6,8961 
USD/CNH      6,8881  -0,2  -0,0164     6,9045   6,9049 
AUS/USD      0,7073  +1,3   0,0093      0,698   0,7007 
Bitcoin/USD  73.978,78  +3,1  2.230,36    71.748,42 71.254,06 
 
ROHÖL      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex     93,56  -5,2   -5,15      98,71 
Brent/ICE     99,88  -3,2   -3,26     103,14 
 
Metalle     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold      5.012,53  -0,1   -5,90    5.018,43 
Silber       80,90  +0,4    0,34      80,55 
Platin     2.116,98  +4,6   92,40    2.024,58 
=== 

Kontakt: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/ros

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March 16, 2026 16:15 ET (20:15 GMT)

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Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

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