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Diese Entwicklung im KI-Sektor könnte unterschätzt werden - und sie betrifft die Energieversorgung
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MÄRKTE ASIEN/Freundlich - Chinesische Börsen hängen hinterher

DJ MÄRKTE ASIEN/Freundlich - Chinesische Börsen hängen hinterher

Von Steffen Gosenheimer

DOW JONES--Die Aktienmärkte in Ostasien haben am Dienstag nach der positiven Vorgabe der Wall Street vom Vortag überwiegend freundlich tendiert. Allerdings kamen die Indizes im Späthandel deutlich von ihren Hochs zurück, nachdem die Ölpreise wieder etwas Fahrt nach oben aufnahmen - vor dem Hintergrund eines iranischen Angriffs auf Energieinfrastruktur in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Weiterhin gelangen fast keine Öltransporte durch die von Iran kontrollierte und abgeriegelte Straße von Hormus. Zudem handelte sich US-Präsident Trump bei seiner Aufforderung an diverse Staaten, sich an Schiffseskorten zu beteiligen, nur Absagen ein. Insbesondere viele ostasiatische Staaten beziehen ihr Öl über diese Schiffsroute.

Dazu könnte sich an den Börsen im späten Geschäft auch mehr Zurückhaltung wegen der rund um den Globus anstehenden Notenbanksitzungen im weiteren Wochenverlauf breitgemacht haben. Bei den Zentralbanken weltweit findet derzeit ein Umdenken bei den Zinsen statt, nachdem der Konflikt im Nahen Osten die Energiepreise massiv in die Höhe getrieben hat. Höhere Energiepreise dürften global steigende Inflationsraten zur Folge haben.

Die Reserve Bank of Australia machte den Anfang. Sie erhöhte angesichts der weiter zu hohen Inflation die Zinsen zum zweiten Mal in diesem Jahr - auf 4,10 von 3,85 Prozent. Die Entscheidung fiel aber knapp aus. Die Zentralbank verwies auf steigende Treibstoffkosten im Zusammenhang mit dem Nahost-Konflikt, die ein zentrales Aufwärtsrisiko für die Inflation darstellten und bekräftigte die Erwartung, dass die Geldpolitik restriktiv bleiben könnte. Der australische Dollar zeigte sich wenig beeindruckt, zumal die Entscheidung nicht überraschend kam.

An der Börse in Sydney ging es trotz der Zinserhöhung für den S&P/ASX-200 um 0,4 Prozent nach oben. Am stärksten legte der technologielastige Kospi im südkoreanischen Seoul zu, der bereits am Vortag freundlich tendiert hatte. Er kam um weitere 1,6 Prozent voran. An den US-Börsen hatten Technologieaktien zu den Favoriten gezählt - auch, nachdem die KI-Ikone Nvidia mit neuen Produkten und neuen Partnerschaften aufgewartet hatte. Treiber in Seoul war erneut das Schwergewicht Samsung Electronics mit einem Plus von 2,8 Prozent. SK Hynix konnten dagegen zwischenzeitliche weitere Gewinne nicht halten und schlossen knapp im Minus.

Der japanische Topix-500 erholte sich um 0,5 Prozent, in Singapur, Indonesien und Malaysia lagen die Marktbarometer zuletzt je rund 1 Prozent im Plus. Die chinesischen Börsen hinkten hinterher. Hier dürfte auch etwas gebremst haben, dass US-Präsident Trump wegen des Nahost-Krieges das für Ende des Monats geplante Treffen mit Chinas Staatschef Xi verschieben will. Der Hang-Seng-Index in Hongkong lag im Späthandel nur noch minimal im Plus, nachdem er zwischenzeitlich nach dem festen Vortag um über 1 Prozent weiter zugelegt hatte. Der Schanghai-Composite endete 0,9 Prozent schwächer.

Um 6,4 Prozent abwärts ging es in Sydney für den Kohleförderer New Hope. Das Unternehmen hatte einen Einbruch seines Nettogewinns im ersten Halbjahr um 84 Prozent gemeldet.

=== 
INDEX            zuletzt +/- %   % YTD Handelsschluss 
S&P/ASX 200 (Sydney)    8.614,30  +0,4    -1,1      06:00 
Topix 500 (Tokio)     2.828,40  +0,5    6,3      07:00 
Kospi (Seoul)       5.640,48  +1,6    33,8      07:30 
Hang-Seng (Hongkong)   25.860,76  +0,1    0,9      09:00 
Shanghai-Composite     4.049,91  -0,9    2,1      08:00 
Straits-Times (Singapur)  4.923,35  +1,1    5,9      10:00 
IDX Comp. (Indonesien)   7.111,15  +1,3   -17,8      09:00 
KLCI (Malaysia)      1.709,68  +0,8    1,8      09:00 
 
 
DEVISEN           zuletzt +/- %   00:00    Mo, 09:00 % YTD 
EUR/USD           1,1485  -0,2   1,1503     1,1428  -2,2 
EUR/JPY           183,01  +0,0   182,95     182,05  -0,5 
EUR/GBP           0,8638  +0,0   0,8635     0,8627  -0,9 
USD/JPY           159,34  +0,2   159,06     159,28  1,7 
USD/KRW          1.491,00  +0,1  1.489,34    1.497,19  3,5 
USD/CNY           6,8886  -0,1   6,8955     6,9016  -1,5 
USD/CNH           6,8887  +0,0   6,8869     6,9051  -1,3 
USD/HKD           7,8361  +0,1   7,8303     7,8308  0,7 
AUD/USD           0,7071  +0,0   0,7069     0,7013  6,0 
NZD/USD           0,5824  -0,6   0,5860     0,5808  1,2 
BTC/USD          74.209,89  -0,0 74.235,86    73.679,73 -15,4 
 
 
ROHOEL           zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex           97,47  +4,3    3,97      93,50 
Brent/ICE          103,88  +3,7    3,67     100,21 
 
 
Metalle           zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold            5.013,99  +0,2    8,74    5.005,25 
Silber            80,96  +0,2    0,20      80,77 
Platin           2.136,05  +1,0   21,84    2.114,21 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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March 17, 2026 03:36 ET (07:36 GMT)

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