Buchs/ Schweiz (ots) -
Bei dem Wetter lockt es einen natürlich nach draußen - sei es in den Garten oder um nach dem langen Winter mal wieder sportlich ein bisschen aktiver zu werden. Aber nicht nur bei Ü50, sondern auch schon oft bei Jüngeren machen plötzlich die Gelenke nicht mehr so mit, wie sie sollen - vor allem das Knie tut weh, beim Joggen oder sogar Spazierengehen. Dahinter könnte eine Arthrose stecken, denn die ist mittlerweile eine echte Volkskrankheit. Laut der Deutschen Arthrose-Hilfe leiden über fünf Millionen Menschen in Deutschland unter der Gelenkerkrankung - Tendenz steigend. Aber es gibt Hoffnung für Betroffene, nämlich eine neuartige Behandlung, die eine OP um Jahre hinauszögern kann. Jessica Martin berichtet.
Sprecherin: Arthrose, also Gelenkverschleiß, betrifft vor allem die Generation Ü 50. Aber auch viele Jüngere leiden zum Beispiel wegen eines Unfalls, oft aber auch wegen zu wenig Bewegung und Übergewicht unter Arthrose-Schmerzen. Bei der Therapie unterscheidet man in eine aktive und eine passive, so Dr. Daniel Filesch, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie.
O-Ton 1 (Dr. Daniel Filesch, 24 Sek.): "Passiv bedeutet das, was wir für den Patienten tun, also sprich Physiotherapie, Massagen, Injektionen, Medikamente. Und aktiv ist das, was der Patient für sich selber tun kann. Sprich, wenn der Patient auf einen moderaten Lebensstil achtet, auf sein Gewicht achtet, auf eine ausreichende und abwechslungsreiche Ernährung achtet, sich ausreichend bewegt, dann ist das im Grunde genommen immer die beste Therapie und bleibt auch immer die beste Therapie."
Sprecherin: Vor allem bei Kniearthrose sollte man sein Gewicht im Blick haben und regelmäßig Sport treiben - am besten Schwimmen, Radfahren oder Walken. Dazu noch etwas Krafttraining, um die Muskulatur zu stärken. Was Injektionen angeht, gibt es neben Cortison und Hyaluronsäure, nun eine neue und vielversprechende Behandlungsmethode.
O-Ton 2 (Dr. Daniel Filesch, 20 Sek.): "Die Behandlungsmethode nennt sich Arthrosamid. Arthrosamid ist ein Hydrogel, das besteht zu 97,5 Prozent aus Wasser und 2,5 Prozent aus Polyacrylamid. Das Hydrogel ist eine Spritze, die unter lokaler Betäubung ins Knie injiziert wird. Es ist eine Einmaltherapie und hält laut Studienlage bis zu fünf Jahre an."
Sprecherin: Das Gel unterscheidet sich zu den gängigen Injektionen, die oft wöchentlich oder einmal im Monat wiederholt werden müssen und vor allem das Ziel haben, den Knorpel im Knie zu schmieren.
O-Ton 3 (Dr. Daniel Filesch, 24 Sek.): "Arthrosamid ist das einzige von allen auf dem Markt existierenden Mitteln, die ich kenne, die sich in die Schleimhaut einarbeiten. Die Schleimhaut ist sehr verantwortlich für die Entzündung und Arthrosamid unterdrückt diese Entzündung. Und damit unterdrückt sie auch den Schmerz, das verbessert wiederum die Beweglichkeit, das verbessert die Möglichkeit des Kraftaufbaus und das wiederum ist positiv für die Arthrose. Und das ist ein Alleinstellungsmerkmal im Vergleich zu allen anderen.
Rund fünf Millionen Menschen leiden hierzulande an einer Arthrose - vor allem in den Knien schlägt die Gelenkerkrankung zu - auch schon bei Jüngeren mit steigender Tendenz. Eine neue Behandlung, bei der ein Gel ins Knie gespritzt wird, macht nun aber Hoffnung. Operationen können so um Jahre verschoben werden.
Pressekontakt:
health@hoschke.de.
Hoschke & Consorten
Original-Content von: Joint Operations Medical GmbH, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/181935/6237335
Bei dem Wetter lockt es einen natürlich nach draußen - sei es in den Garten oder um nach dem langen Winter mal wieder sportlich ein bisschen aktiver zu werden. Aber nicht nur bei Ü50, sondern auch schon oft bei Jüngeren machen plötzlich die Gelenke nicht mehr so mit, wie sie sollen - vor allem das Knie tut weh, beim Joggen oder sogar Spazierengehen. Dahinter könnte eine Arthrose stecken, denn die ist mittlerweile eine echte Volkskrankheit. Laut der Deutschen Arthrose-Hilfe leiden über fünf Millionen Menschen in Deutschland unter der Gelenkerkrankung - Tendenz steigend. Aber es gibt Hoffnung für Betroffene, nämlich eine neuartige Behandlung, die eine OP um Jahre hinauszögern kann. Jessica Martin berichtet.
Sprecherin: Arthrose, also Gelenkverschleiß, betrifft vor allem die Generation Ü 50. Aber auch viele Jüngere leiden zum Beispiel wegen eines Unfalls, oft aber auch wegen zu wenig Bewegung und Übergewicht unter Arthrose-Schmerzen. Bei der Therapie unterscheidet man in eine aktive und eine passive, so Dr. Daniel Filesch, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie.
O-Ton 1 (Dr. Daniel Filesch, 24 Sek.): "Passiv bedeutet das, was wir für den Patienten tun, also sprich Physiotherapie, Massagen, Injektionen, Medikamente. Und aktiv ist das, was der Patient für sich selber tun kann. Sprich, wenn der Patient auf einen moderaten Lebensstil achtet, auf sein Gewicht achtet, auf eine ausreichende und abwechslungsreiche Ernährung achtet, sich ausreichend bewegt, dann ist das im Grunde genommen immer die beste Therapie und bleibt auch immer die beste Therapie."
Sprecherin: Vor allem bei Kniearthrose sollte man sein Gewicht im Blick haben und regelmäßig Sport treiben - am besten Schwimmen, Radfahren oder Walken. Dazu noch etwas Krafttraining, um die Muskulatur zu stärken. Was Injektionen angeht, gibt es neben Cortison und Hyaluronsäure, nun eine neue und vielversprechende Behandlungsmethode.
O-Ton 2 (Dr. Daniel Filesch, 20 Sek.): "Die Behandlungsmethode nennt sich Arthrosamid. Arthrosamid ist ein Hydrogel, das besteht zu 97,5 Prozent aus Wasser und 2,5 Prozent aus Polyacrylamid. Das Hydrogel ist eine Spritze, die unter lokaler Betäubung ins Knie injiziert wird. Es ist eine Einmaltherapie und hält laut Studienlage bis zu fünf Jahre an."
Sprecherin: Das Gel unterscheidet sich zu den gängigen Injektionen, die oft wöchentlich oder einmal im Monat wiederholt werden müssen und vor allem das Ziel haben, den Knorpel im Knie zu schmieren.
O-Ton 3 (Dr. Daniel Filesch, 24 Sek.): "Arthrosamid ist das einzige von allen auf dem Markt existierenden Mitteln, die ich kenne, die sich in die Schleimhaut einarbeiten. Die Schleimhaut ist sehr verantwortlich für die Entzündung und Arthrosamid unterdrückt diese Entzündung. Und damit unterdrückt sie auch den Schmerz, das verbessert wiederum die Beweglichkeit, das verbessert die Möglichkeit des Kraftaufbaus und das wiederum ist positiv für die Arthrose. Und das ist ein Alleinstellungsmerkmal im Vergleich zu allen anderen.
Rund fünf Millionen Menschen leiden hierzulande an einer Arthrose - vor allem in den Knien schlägt die Gelenkerkrankung zu - auch schon bei Jüngeren mit steigender Tendenz. Eine neue Behandlung, bei der ein Gel ins Knie gespritzt wird, macht nun aber Hoffnung. Operationen können so um Jahre verschoben werden.
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