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Aufzeichnung des heutigen Webinars:
Der Start des DAX heute war erneut von hoher Volatilität geprägt. Bereits vorbörslich gab der Nasdaq rund 100 Punkte ab, beeinflusst durch News aus dem Ölmarkt. Die Korrelation dieser Rohstoffklasse in Verbindung mit Bemühungen, den Iran-Krieg zu beenden, führt immer wieder zu schnellen und starken Kursbewegungen. Sie wirken sich direkt auf den Aktienmarkt aus, insbesondere in der DAX-Vorbörse bei geringem Volumen. Doch auch nach dem Handelsstart 9.00 Uhr fand der DAX erst einmal keine klare Richtung. Auf neue Tiefs folgte ein neues Hoch und erneut ein Tief, was erneut der Ausgangspunkt einer Aufwärtsbewegung war.
Im XETRA-Chartbild hatte ich daher zum Start unseres Webinars den Bereich der gestrigen Schlusskurse vor Augen. Dort wollte ich auf eine Gegenbewegung spekulieren, die dann noch einmal das Ausbruchsniveau der Abwärtstrendlinie aus dem Nachthandel, etwa 40 Punkte tiefer, zum Ziel hat. Der Markt zeigte direkt nach dem GAP-close einen starken Impuls bei den US-Futures, welche das Minus aus der Nacht damit komplett aufholten. Im DAX ging der Squeeze damit weiter und erreichte den Stoppkurs im Trade. Risikobegrenzung war an der Stelle auch angebracht, denn danach kam es zu einem weiteren Anstieg von 60 Punkten. Erst um 23.660 Punkte drehte der DAX wieder ab und erreichte, nach dem Webinar wohlgemerkt, auch das skizzierte Ziel wieder unter 23.540 Punkten.
Bei der aktuellen Volatilität und vor dem Hintergrund des Verfallstages am Freitag, ist daher weiter von schnellen Richtungswechseln auszugehen und das Trading nur mit klarem Stopp-Management umzusetzen. Dieser Appell wurde eingehend formuliert und zudem auf das Thema der Divergenz beim US-Arbeitsmarkt übergeleitet. Denn während der jüngste NFP-Bericht sehr negativ war, überzeugten die JOLTS Stellenausschreibungen. Woran kann dies liegen? In meiner Wahrnehmung an einer vermehrten Suche nach "Hilfsarbeitenden" während die "White colour worker" von Meta, Salesforce und Co tendenziell ihre Arbeitsplätze verlieren. Die Auswirkungen auf die Konsumkraft ist klar, doch sieht dies die US-Notenbank auch so und kann gegensteuern?
Auf die Worte von Jerome Powell am morgigen Abend sind wir alle gespannt. Eine Zinssenkung ist ausgeschlossen, auch direkt nach der Übernahme des Amtes durch seinen Nachfolger Kevin Warsh. Die Stimmung der US-Verbraucher hellte sich auf, wie der Uni Michigan Index zeigte, aber der Fear and Greed Index ist im sehr negativen Bereich. Auch darauf habe ich eine Antwort im Video gegeben, was am Markt durchaus für eine positive Bewegung zur Oberseite (mit entsprechenden News aus dem Iran gekoppelt?) führen kann.
Welche Unternehmen noch in dieser Woche ihre Quartalszahlen vorstellen und welche Termine heute neben dem ZEW Index anstehen, erörtern wir abschließend und gehen auf einige Fragen aus der Community ein.
Der Startpunkt der nächsten Traders Circle Session wird zur weiteren Sommerzeit an der Wall Street kurz vor der Eröffnung am Mittwoch um 14.15 Uhr stattfinden.
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