BERLIN (dpa-AFX) - Die Union kann ihren Vorsprung auf die AfD in einer aktuellen Umfrage auf 4 Prozentpunkte ausbauen. Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, würden 27 Prozent der Befragten im RTL/ntv-"Trendbarometer" ihr Kreuzchen bei CDU/CSU machen (+1), die AfD würden 23 Prozent der Befragten wählen (-1). So groß war der Abstand nach Senderangaben zuletzt im Juli 2025.
In der Umfrage des Instituts Forsa verzeichnen die Grünen nach ihrem Erfolg bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg bundesweit den größten Zugewinn. Sie legen um 3 Punkte auf 15 Prozent zu und überholen damit die Sozialdemokraten. Die SPD fällt auf 12 Prozent (-2). Zuletzt lagen die Grünen bei Forsa im Februar 2024 vor der SPD. Die Linke liegt stabil bei 11 Prozent.
FDP wird nicht mehr ausgewiesen
Das BSW liegt bei 3 Prozent und würde damit den Einzug in den Bundestag klar verpassen. Bittere Nachricht für die FDP: Sie rutscht im "Trendbarometer" unter 3 Prozent und wird daher nicht gesondert ausgewiesen, sondern wird zu den sonstigen Parteien gezählt, die 9 Prozent der Befragten wählen würden.
Für die nach Forsa-Angaben repräsentative Umfrage wurden zwischen dem 10. und 16. März 2.503 Wahlberechtigte in Deutschland befragt. Die maximale statistische Fehlertoleranz liegt bei 2,5 Prozentpunkten.
Wahlumfragen sind generell mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf etwaige Wahlausgänge./vrb/DP/men
