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MÄRKTE USA/Etwas leichter - Neuerlicher Ölpreisanstieg belastet Wall Street

DJ MÄRKTE USA/Etwas leichter - Neuerlicher Ölpreisanstieg belastet Wall Street

DOW JONES--Die US-Börsen starten mit kleinen Verlusten in den Mittwochshandel, gebremst von der Nachrichtenlage zum Iran-Krieg und wieder steigenden Ölpreisen. Überdies dürften sich die Anleger bis zum Zinsentscheid der US-Notenbank um 19.00 Uhr MEZ zurückhalten. Der Dow-Jones-Index sinkt um 0,4 Prozent auf 46.811 Punkte. Der S&P-500 gibt um 0,3 Prozent nach und der Nasdaq-Composite um 0,2 Prozent.

Mit Erleichterung wird eine Vereinbarung zwischen dem Irak und der Türkei aufgenommen, die die Wiederaufnahme irakischer Ölexporte über das türkische Kurdengebiet vorsieht. Damit kann der Irak die faktisch blockierte Straße von Hormus umgehen, was wiederum die Furcht vor Versorgungsengpässen lindert, wie Händler sagen. Gedämpft wird die Stimmung hingegen von Medienberichten, wonach das iranische South-Pars-Gasfeld von Projektilen getroffen wurde und daraufhin den Betrieb eingestellt haben soll. Die Ölpreise ziehen daraufhin an. Der Preis für ein Barrel Brentöl notiert aktuell gut 4 Prozent höher bei rund 108 Dollar. Die Akteure am Ölmarkt warten auf die wöchentlichen Daten zu den Ölvorräten der USA, die am Mittwoch von der staatlichen Energy Information Administration veröffentlicht werden.

Die Berichte über den Angriff auf das iranische Gasfeld verschaffen dem Dollar als Fluchtwährung etwas Zulauf. Der Dollarindex zeigt sich gut behauptet. Am Anleihemarkt steigt die Zehnjahresrendite im Gefolge des Dollar um 2 Basispunkte auf 4,22 Prozent. Der Goldpreis fällt indessen um 2,9 Prozent auf 4.860 Dollar je Feinunze. Der festere Dollar und die steigenden Marktzinsen mindern die Attraktivität des zinslos gehaltenen Edelmetalls.

Die US-Notenbank dürfte den Leitzins am Mittwoch unverändert lassen, so die vorherrschende Meinung am Markt. Das Interesse gilt vor allem der Einschätzung der Währungshüter zu den Folgen des Iran-Kriegs für die US-Wirtschaft und dem daraus resultierenden geldpolitischen Kurs der Fed.

Konjunkturseitig sind die Erzeugerpreise im Februar sowohl in der Gesamt- als auch in der Kernrate stärker gestiegen als erwartet. Da der Iran-Krieg erst Anfang März begann, spiegelt sich der dadurch bedingte Anstieg der Ölpreise noch nicht in der Inflation wider. Gleichwohl spricht der Preisauftrieb gegen eine Lockerung der Geldpolitik durch die Fed. Kurz nach Handelsbeginn werden noch die Januar-Daten zum Auftragseingang der Industrie veröffentlicht.

Technologiewerte profitieren angesichts der Schlagzeilen um den Krieg in Nahost nicht von der Mitteilung des Nvidia-CEO Jenson Huang, dass das Unternehmen die Produktion der H200-Prozessoren für den Verkauf in China wieder aufgenommen hat. Der Sektor tendiert etwas leichter. Nvidia notieren 0,5 Prozent niedriger. Nach Börsenschluss wird Micron Geschäftszahlen vorlegen. Die Titel hatten in den vergangenen Tagen von Plänen des Chipherstellers zum Bau einer zusätzlichen Produktionsstätte in Taiwan profitiert. Aktuell steigt der Kurs um 0,8 Prozent.

Überzeugende Geschäftszahlen verhelfen der Aktie von Macy's zu einem Plus von 5,3 Prozent. Die Kaufhauskette hat im vierten Quartal mehr umgesetzt und verdient als erwartet. General Mills hat für das dritte Geschäftsquartal durchwachsene Zahlen vorgelegt, sieht sich aber auf gutem Wege hin zu einer Trendwende. Die Aktie verliert 1,5 Prozent.

=== 
INDEX      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA      46.811,49  -0,4  -181,77    46.993,26 
S&P-500     6.699,51  -0,3   -16,58    6.716,09 
NASDAQ Comp  22.440,34  -0,2   -39,18    22.479,53 
NASDAQ 100   24.739,18  -0,2   -41,24    24.780,42 
 
US-Treasuries  Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre       3,72 +0,05    3,73      3,66 
5 Jahre       3,82 +0,03    3,83      3,76 
10 Jahre      4,22 +0,02    4,23      4,17 
 
DEVISEN     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Di, 17:15 
EUR/USD      1,1507  -0,3  -0,0031     1,1538   1,1524 
EUR/JPY      183,57  +0,1   0,1100     183,46  183,2600 
EUR/CHF      0,9069  +0,2   0,0016     0,9053   0,9052 
EUR/GBP      0,8639  +0,0   0,0001     0,8638   0,8638 
USD/JPY      159,5  +0,3   0,5200     158,98  159,0000 
GBP/USD      1,3318  -0,3  -0,0036     1,3354   1,3339 
USD/CNY      6,8726  -0,2  -0,0137     6,8863   6,8863 
USD/CNH      6,8866  +0,1   0,0059     6,8807   6,8840 
AUS/USD      0,7055  -0,7  -0,0047     0,7102   0,7099 
Bitcoin/USD  72.413,16  -2,9 -2.141,69    74.554,85 73.998,38 
 
ROHÖL      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex     98,41  +2,3    2,20      96,21 
Brent/ICE     107,82  +4,3    4,40     103,42 
 
Metalle     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold      4.859,94  -2,9  -144,44    5.004,38 
Silber       76,74  -3,2   -2,55      79,29 
Platin     2.049,91  -3,5   -74,53    2.124,44 
=== 

Kontakt: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/cln/ros

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March 18, 2026 09:44 ET (13:44 GMT)

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