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Während Kupfer zum Engpass wird, startet diese Aktie in Nevada die nächste große Explorationsphase
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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

FEIERTAGSHINWEIS

FREITAG: In Tokio bleiben die Börsen wegen des Feiertages zum Frühlingsanfang geschlossen.

TAGESTHEMA

Die US-Notenbank hat die Zinsen unverändert gelassen und ihren Kurs für Zinssenkungen in diesem Jahr beibehalten, da die durch den Iran-Krieg gestiegenen Energiepreise den seit Jahren andauernden Kampf gegen die Inflation zu verlängern drohen. Die Spanne liegt weiter zwischen 3,50 und 3,75 Prozent. Börsianer und Ökonomen hatten mit dieser Entscheidung gerechnet. Es gab eine Gegenstimme zu dem Beschluss, Ratsmitglied Stephen Miran votierte für eine Zinssenkung um 25 Basispunkte. In den neuen Projektionen gingen zwölf von 19 Sitzungsteilnehmern von mindestens einer Zinssenkung in diesem Jahr aus, genau wie im Dezember. Ein Ratsmitglied rechnete mit einer Zinserhöhung für das nächste Jahr. In ihrer Erklärung räumte die Fed die "Unsicherheit" aufgrund des Krieges im Nahen Osten ein. Sie behielt die Formulierungen bei, die eine Tendenz zu einer weiteren schrittweisen Senkung der Zinsen andeuteten - eine Haltung, die einige Vertreter bereits vor dem durch den Krieg ausgelösten Unsicherheitsschub in Frage gestellt hatten. In seiner Pressekonferenz erklärte Fed-Chef Jerome Powell, die derzeitige Haltung in der Geldpolitik sei "angemessen, um unsere Ziele zu erreichen". "Die höheren Energiepreise werden die Inflation antreiben, aber es ist noch zu früh, um das Ausmaß abzuschätzen", sagte Powell. "Wir wissen es einfach nicht, wie sich der Ölschock auswirken wird", sagte Powell.

AUSBLICK UNTERNEHMEN

IONOS (07:30)

Nachfolgend die Konsensschätzungen für vierte Quartal (in Millionen Euro, Marge in Prozent, nach IFRS):

PROG PROG PROG 
4. QUARTAL           4Q25 ggVj Zahl 4Q24 
Umsatz             386 +19%  5  325 
EBITDA bereinigt        135 +29%  5  105 
EBITDA-Marge bereinigt     35,1  --  --  32,4 
 

Weitere Termine:

07:00 DE/PVA TePla AG, Jahresergebnis (09:00 Telefonkonferenz)

07:00 CH/Docmorris AG, ausführliches Jahresergebnis

07:10 DE/Elmos Semiconductor SE, ausführliches Jahresergebnis

07:30 DE/United Internet AG, Jahresergebnis (11:00 BI-PK; 14:30 Analystenkonferenz)

07:30 DE/Ottobock SE & Co. KGaA, ausführliches Jahresergebnis

07:30 DE/SGL Carbon SE, Jahresergebnis (14:00 BI-PK; 10:00 Analystenkonferenz)

07:30 DE/Vossloh AG, Jahresergebnis (11:00 PK)

07:30 LU/SAF-Holland SE, ausführliches Jahresergebnis und Geschäftsbericht

07:50 DE/1&1 AG, Jahresergebnis

10:00 DE/ZF Friedrichshafen AG, Jahresergebnis (10:00 BI-PK; 16:00 Analystenkonferenz)

10:00 DE/NordLB Norddeutsche Landesbank Girozentrale, Jahresergebnis (10:00 BI-PK; 14:00 Analystenkonferenz)

11:30 CN/Alibaba Group Holding Ltd, Ergebnis 4Q

14:00 IT/Eni SpA, Kapitalmarkttag

18:00 IT/Enel SpA, Geschäftsbericht und Dividendenvorschlag

21:00 US/Fedex Corp, Ergebnis 3Q

Im Laufe des Tages

DE/Knorr-Bremse AG, ausführliches Jahresergebnis und Geschäftsbericht

DE/Init innovation in traffic systems SE, Jahresergebnis

AUSBLICK KONJUNKTUR

- GB 
  08:00 Arbeitsmarktdaten Februar 
     Arbeitslosenquote 3 Monate (ILO) 
     PROGNOSE: 5,2% 
     zuvor:  5,2% 
 
  13:00 BoE, Ergebnis und Protokoll der Sitzung des geldpolitischen Rats 
     Bank Rate 
     PROGNOSE: 3,75% 
     zuvor:  3,75% 
- CH 
  09:30 Schweizerische Nationalbank (SNB), Ergebnisse des geldpolitischen Rats 
     Leitzins 
     PROGNOSE: 0,00% 
     zuvor:  0,00% 
- EU 
  14:15 EZB, Ergebnis der Ratssitzung 
     Einlagensatz 
     PROGNOSE: 2,00% 
     zuvor:  2,00% 
- US 
  13:30 Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche) 
     PROGNOSE: 215.000 
     zuvor:  213.000 
 
  13:30 Philadelphia-Fed-Index März 
     PROGNOSE: 8,4 
     zuvor:  16,3 
 
  15:00 Neubauverkäufe Januar 
     PROGNOSE: -3,5% gg Vm 
     zuvor:  -1,7% gg Vm 
 

ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES

Aktuell: 
Index            zuletzt +/- % 
DAX Futures        23.064,00  -2,0 
E-Mini-Future S&P-500   6.618,25  -0,1 
E-Mini-Future Nasdaq-100 24.378,25  -0,2 
Topix (Tokio)       3.612,62  -2,8 
Hang-Seng (Hongk.)    25.494,55  -2,0 
Shanghai-Comp.       4.007,76  -1,4 
 
Mittwoch: 
INDEX      zuletzt +/- % 
DAX       23.502  -1,0 
DAX-Future   23.127  -1,7 
XDAX      23.137  -1,6 
MDAX      29.519  0,1 
TecDAX      3.560  -1,1 
SDAX      16.874  -0,3 
Dow-Jones    46.225  -1,6 
S&P-500     6.625  -1,4 
Nasdaq-Comp.  22.152  -1,5 
 

FINANZMÄRKTE

EUROPA

Ausblick: Die Börsen dürften mit deutlichen Abschlägen in den Handel starten. Belastend wirkt der eskalierende Irankrieg. Nachdem Israel am Vortag das wichtigste persische Gasfeld, South Pars, angeriffen hat, hat der Iran nun die weltgrößte LNG-Anlage, Ras Laffan, in Katar angegriffen und soll dabei erhebliche Schaden verursacht haben. Brent-Öl nähert sich damit dem Hoch von rund 120 Dollar seit Ausbruch des Konflikts. Belastend wirkt zudem die geldpolitische Entscheidung der Fed. Diese hat wie erwartet das aktuelle Zinsniveau bestätigt. Fed-Chairman Jerome Powell verwies jedoch auf die ungewissen Auswirkungen des Nahostkrieges. Man wisse einfach nicht, wie sich der Ölschock auswirken werde. Die Blicke richten sich nun auf die Bank of England sowie die EZB. Beide Notenbanken dürften im Tagesverlauf auf ihren Sitzungen die aktuellen Leitzinsniveaus bestätigen, aber sich vermutlich ebenfalls zu den Inflationsgefahren wegen des Ölpreisschocks äußern.

Rückblick: Leichter - Wieder gestiegene Ölpreise haben die Börsen belastet. Anleger dürften sich auch in Erwartung des Zinsentscheids der US-Notenbank zurückgehalten haben, der nach Börsenschluss in Europa bekanntgegeben wurde. Nach dem jüngsten Tauschangebot an die Commerzbank-Aktionäre hatte Unicredit-CEO Orcel versucht, eine Annäherung angesichts des Widerstands der Commerzbank-Führung, aber auch der Politik in Deutschland zu erreichen. Laut Orcel soll sich nichts an der Beteiligung um etwa 30 Prozent ändern, zugleich solle man in einen Dialog treten. Er schloss aber auch nicht aus, bei einer deutlichen Kontrollmehrheit eine Fusion mit der Commerzbank zu erwägen. Unicredit ermäßigten sich um 0,4 Prozent, Commerzbank legten um 1,5 Prozent zu. Bollore sprangen um 11,1 Prozent, nachdem das Unternehmen eine Sonderdividende angekündigt hatte. Die schwachen Geschäftszahlen traten darüber in den Hintergrund. Mit Enttäuschung wurden die Geschäftszahlen von Swatch (-4,5%) aufgenommen. Eine Abstufung durch die UBS drückten Logitech um 6,1 Prozent.

DAX/MDAX/SDAX/TECDAX

Schwächer - Für Heidelberg Materials ging es nach einer Hochstufung durch Morgan Stanley um 2,5 Prozent nach oben. Thyssenkrupp Nucera gaben dagegen um 4,3 Prozent nach. Der Konzern hatte die Prognosen für Umsatz und operatives Ergebnis gesenkt. Aumovio (+3,5%) hatte trotz rückläufiger Erlöse vergangenes Jahr den operativen Gewinn deutlich gesteigert. TAG Immobilien (+2,5%) hatte im vergangenen Jahr von höheren Mieteinnahmen profitiert und sowohl die eigenen Ziele als auch die Markterwartungen übertroffen. Bei Hellofresh kam der Ausblick im Rahmen der finalen Geschäftszahlen nicht gut an - der Kurs sauste um 14,9 Prozent nach unten.

XETRA-NACHBÖRSE

Von einem sehr lebhaften Geschäft berichtete ein Händler von Lang & Schwarz. Der Markt sei mit den schwachen Vorgaben von der Wall Street weiter gefallen. Bei den Einzelwerten standen Formycon mit minus 12,5 Prozent unter Druck, nachdem die Veröffentlichung des testierten Jahres- und Konzernabschlusses verschoben worden war.

USA - AKTIEN

Sehr schwach - Die Indizes bauten ihre Verluste aus, nachdem US-Notenbankpräsident Jerome Powell gesagt hatte, dass steigende Ölpreise den Preisdruck erhöhten und das US-Wachstum beeinträchtigen könnten. Die Fed hat die Zinsen wie erwartet bestätigt. "Wir wissen es einfach nicht, wie sich der Ölschock auswirken wird", sagte Powell. Ein Teil, aber nicht die gesamte höhere Inflationsprognose beruhe auf dem Ölschock. Bei der Kerninflation habe die Fed nicht die Fortschritte gesehen, auf die sie gehofft habe. Eine Reihe von Schocks habe den Inflationsverlauf gestört. "Wenn wir keine Fortschritte bei der Inflation sehen, wird es keine Zinssenkung geben", sagte Powell. Passend zu den Aussagen drückten auch wieder kräftig gestiegene Ölpreise die Aktienkurse. Für Nvidia ging es nach anfänglichen Gewinnen mit dem Markt um 0,9 Prozent nach unten. CEO Jenson Huang hatte erklärt, das Unternehmen habe die Produktion der H200-Prozessoren für den Verkauf in China wieder aufgenommen. Überzeugende Geschäftszahlen verhalfen Macy's zu einem Plus von 4,7 Prozent.

USA - ANLEIHEN

Die Renditen gaben zunächst nach, nachdem die Fed die Zinsen bestätigt hatte. Sie legten mit den Powell-Aussagen aber wieder zu. Laut CME preisen die Märkte für dieses Jahr größtenteils eine oder keine Zinssenkung ein. Die Zehnjahresrendite stieg um 6,0 Basispunkte auf 4,27 Prozent.

DEVISENMARKT

DEVISEN    zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Mi, 17:20 
EUR/USD     1,1467  +0,2  0,0017     1,1450   1,1514 
EUR/JPY     183,14  +0,0  0,0400    183,1000  183,6300 
EUR/CHF     0,9088  +0,1  0,0005     0,9083   0,9083 
EUR/GBP     0,8642  +0,1  0,0005     0,8637   0,8637 
USD/JPY     159,68  -0,1  -0,1800    159,8600  159,4600 
GBP/USD     1,3266  +0,1  0,0012     1,3254   1,3330 
USD/CNY     6,9004  +0,4  0,0278     6,8726   6,8726 
USD/CNH     6,9028  +0,0  0,0021     6,9007   6,8861 
AUS/USD     0,7037  +0,2  0,0015     0,7022   0,7080 
Bitcoin/USD 70.830,69  -0,6  -406,18    71.236,87 71.275,20 
 

Der Dollar legte nach den Powell-Aussagen zu. Der Dollar-Index gewann 0,6 Prozent, nachdem er zuvor 0,3 Prozent im Plus gelegen hatte. Zudem profitierte der Greenback weiter von seinem Status als Fluchtwährung mit den Berichten über den Angriff auf ein iranisches Gasfeld.

Der Dollar legt als Fluchtwährung in unsicheren Zeiten am Morgen weiter zu - der Dollar-Index um 0,1 Prozent. Der Yen bewegt sich am Morgen nach der japanischen Notenbankentscheidung kaum. Die Zentralbank habe ihre geldpolitischen Einstellungen angesichts der geopolitischen Unsicherheit beibehalten, und sie müsse möglicherweise eingreifen, um den Yen- und Anleihemarkt zu beruhigen, urteilt Analyst Krishna Bhimavarapu von State Street Investment Management. Der "taubenhafte" Schwenk der BOJ sei jedoch "sehr wichtig", da der Nahost-Konflikt in eine Phase eintrete, in der das Risiko einer Nachfragezerstörung zunehmend befürchtet und möglicherweise eingepreist werde.

ROHSTOFFE

METALLE

Metalle    zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
Gold     4.831,46  +0,3   13,83    4.817,63 
Silber      74,50  -1,1   -0,86      75,36 
Platin    1.997,55  -1,3  -25,55    2.023,10 
 

Der Goldpreis fiel um 3,2 Prozent auf 4.843 Dollar je Feinunze. Der Preis des Edelmetalls fiel nach der Fed-Entscheidung weiter. Gold schloss damit zum fünften Mal in den vergangenen sechs Handelstagen mit einem Abschlag. Der festere Dollar und gestiegene Marktzinsen minderten die Attraktivität des zinslos gehaltenen Edelmetalls.

ÖL

ROHÖL     zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex    97,22  +0,9   0,90      96,32 
Brent/ICE    112,73  +5,0   5,35     107,38 
 

Der Preis für ein Barrel der Sorte Brent erhöhte sich um 6 Prozent auf 109,66 Dollar, kam damit von seinem Tageshoch allerdings wieder etwas zurück. Auslöser waren Berichte über eine vom Iran ausgesprochene Evakuierungswarnung für Ölanlagen in der Golfregion. Die Meldung kam, nachdem Israel das iranische Gasfeld South Pars, die größte derartige Anlage der Welt, angegriffen hatte. Damit droht eine weitere Eskalation. Die wöchentlichen Rohöllagerbestände in den USA haben sich wider Erwarten ausgeweitet, hatten aber keinen Einfluss auf die Preisfindung.

MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR

NAHOSTKRIEG

Laut dem katarischen Staatsunternehmen QatarEnergy ist durch einen iranischen Angriff erheblicher Schaden an Pearl GTL, der weltweit größten Gas-Verflüssigungsanlage entstanden. Eine neue Welle von Raketenangriffen am frühen Donnerstag auf mehrere Flüssigerdgasanlagen (LNG) in Ras Laffan verursachte laut einer Erklärung von QatarEnergy zudem beträchtliche Brände und weitreichende weitere Schäden. Pearl GTL gehört dem Ölkonzern Shell.

GELDPOLITIK JAPAN

Die Bank of Japan (BoJ) hat ihre Geldpolitik unverändert gelassen und hält damit vor dem unsicheren Hintergrund aus Konflikten im Nahen Osten und volatilen Energiemärkten Kurs. Sie beließ ihren Leitzins bei 0,75 Prozent und verlängerte damit die Pause, die seit der letzten Zinserhöhung im Dezember andauert. Die Geldpolitiker der Notenbank wägen die aktuell fragile Inlandserholung gegen die erheblichen geopolitischen Risiken ab.

ALLIANZ

In der Versicherungsbranche hat ein neues Wettrennen begonnen. Es geht um die technischen Möglichkeiten der KI. Wie sich das KI-Rennen gewinnen lässt, darauf hat die im Allianz-Vorstand für Operations, IT und Organisation zuständige Barbara Karuth-Zelle eine Antwort: "Nur mit Vertrauen", sagt sie im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) und fügt hinzu: "Das Vertrauen steigt, je mehr die Kunden und Mitarbeitenden die KI nutzen und je positiver sie den Einsatz von KI erleben."

DBAG

Die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) erwirbt eine Mehrheit am Auftragsfertiger Hipp Technology, wie sie der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) mitteilte.

FORMYCON

verschiebt die Bekanntgabe des testierten Jahres- und Konzernabschlusses für das Jahr 2025. Wie das Biopharma-Unternehmen mitteilte, sei ein wesentlicher Grund die Umstellung auf ein neues internes Finanzplanungssystem, das im Berichtszeitraum konzernweit implementiert worden sei. Die Veröffentlichung des testierten Jahres- und Konzernabschlusses für 2025 sei im Laufe des Aprils 2026 und somit weiterhin im Rahmen der gesetzlichen und börsenrechtlichen Fristen vorgesehen.

HELLA

hat vergangenes Geschäftsjahr unter dem Strich deutlich weniger verdient und zahlt deswegen eine geringere Dividende. Die Dividende soll auf 0,22 von 0,95 Euro je Aktie sinken. Das Nettoergebnis sank auf 95 Millionen von 325 Millionen Euro. Grund ist ein deutlicher Rückgang beim Finanzergebnis infolge geringerer Erträge aus Wertpapieren oder Zinsen. Wie bereits bekannt, lag der Umsatz vergangenes Jahr mit 8,0 Milliarden Euro auf dem Vorjahresniveau. Der operative Gewinn des mit dem französischen Partner Faurecia unter der Dachmarke Forvia agierenden Autozulieferers stieg um gut 6 Prozent auf 474 Millionen Euro.

LANXESS

BERICHTET  PROG PROG 
4. QUARTAL          4Q25 ggVj  4Q25 ggVj  4Q24 
Umsatz            1.268 -14% 1.322 -11% 1.483 
EBITDA*            102 -36%  100 -37%  159 
EBITDA-Marge*         8,0  --  7,6  --  10,7 
Ergebnis je Aktie*      0,37 +76% -0,51  --  0,21 
Ergebnis nach Steuern     -398  --   --  --  -64 
Ergebnis je Aktie      -4,61  --   --  -- -0,74 
 
AUSBLICK 2026 - das Unternehmen erwartet: 
- EBITDA vor Sondereinflüssen: zwischen 450 und 550 Mio Euro 
* vor Sondereinflüssen 
 

- alle Angaben in den Tabellen in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis und Dividende je Aktie in Euro, Marge in Prozent;

Lanxess rechnet nach einem "extrem harten" Geschäftsjahr 2025 mit positiven Impulsen frühestens im zweiten Halbjahr, etwa durch das Infrastrukturpaket der Bundesregierung, wie Konzernchef Matthias Zachert bei der Bilanzvorlage mitteilte. Das Unternehmen will die Kosten angesichts der wettbewerblichen Nachteile der deutschen Chemieindustrie wie bekannt bis Ende 2028 dauerhaft um rund 150 Millionen Euro senken. Dazu sollen weitere 550 Stellen abgebaut werden, vor allem in Deutschland, hieß es. Überdies wurde für Tarifbeschäftigte bis Jahresende eine 35-Stunden-Woche vereinbart, um die Kosten zu senken. 2026 rechnet Lanxess mit einem Gewinn wahrscheinlich unter Vorjahresniveau.

NEMETSCHEK

sieht die strukturellen Wachstumstreiber in seiner Branche trotz geopolitischer Unsicherheiten intakt. Der Softwareanbieter stellt für das laufende Jahr zweistelliges Umsatzwachstum und eine verbesserte Marge in Aussicht. Zudem bestätigte der Konzern die Ende Januar gemeldeten vorläufigen Zahlen. Nemetschek peilt für das laufende Jahr ein organisches währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 14 bis 15 Prozent an. Die EBITDA-Marge soll 32 bis 33 Prozent nach 31,2 Prozent im Vorjahr erreichen.

SAP

Konzernchef Christian Klein will aufgrund der Veränderungen durch KI das Gebührenmodell des Softwareanbieters überarbeiten. "Es wäre töricht, weiterhin auf Abonnementbasis abzurechnen, denn KI ist so leistungsfähig, dass sie viele Aufgaben automatisieren wird", sagte Klein. Künftig sei für die Fakturierung der Kunden der Umfang des KI-Einsatzes entscheidend, bisher war die Zahl der Nutzer ausschlaggebend. Vorstandschef Klein will bei SAP zudem eine neue Einheit mit Hunderten Beschäftigten einrichten, um Kunden bei der Nutzung der Technologie zu unterstützen. (Börsen-Zeitung)

VONOVIA

BERICHTET  PROG PROG 
GESAMTJAHR               Gj25 ggVj  Gj25 ggVj  Gj24 
EBITDA bereinigt total*        2.801 +6,0% 2.811 +6,4% 2.642 
Ergebnis vor Steuern bereinigt*    1.904  +5% 1.880  +4% 1.816 
Ergebnis vor Steuern ber pro Aktie*  2,29  +3%  2,26  +2%  2,22 
Ergebnis nach Steuern         4.186  -- 3.461  --  -962 
Ergebnis nach Steuern/Dritten     3.723  -- 3.293  --  -896 
Ergebnis je Aktie           4,33  --  3,96  -- -1,09 
Operating Free Cashflow        1.779  -3% 1.758  -4% 1.832 
Dividende je Aktie           1,25  +2%  1,26  +3%  1,22 
 
AUSBLICK 2026 - das Unternehmen erwartet weiterhin: 
- EBITDA bereinigt total: 2,95 bis 3,05 Mrd Euro 
- Ergebnis vor Steuern bereinigt: 1,9 bis 2,0 Mrd Euro 
* fortgeführte Geschäftsbereiche 
 

- alle Angaben in den Tabellen in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis und Dividende je Aktie in Euro;

KRAFT HEINZ / UNILEVER

Kraft Heinz und Unilever haben kürzlich Gespräche über eine Megafusion ihrer Lebensmittelmarken geführt. Die Diskussionen zwischen den Unternehmen in den vergangenen Monaten, die nun beendet sind, bezogen sich laut mit den Gesprächen vertrauten Personen auf eine Fusion des Lebensmittelgeschäfts von Unilever und der Saucen-Sparte (Condiments) von Kraft Heinz. Die Prüfung einer Fusion unterstreicht das Ausmaß, in dem sowohl Kraft Heinz als auch Unilever mit einer gedämpften Nachfrage von zunehmend gesundheitsbewussten Verbrauchern zu kämpfen haben. (Financial Times)

MICRON TECHNOLOGY

Der Umsatz hat sich im zweiten Quartal fast verdreifacht, da die KI-bedingte Nachfrage nach Speicherchips das Angebot übersteigt. Der Speicherchiphersteller wies für das Ende Februar abgeschlossene Quartal einen Gewinn von 13,79 Milliarden US-Dollar aus, was 12,07 Dollar je Aktie entspricht. Im Vorjahreszeitraum hatte der Gewinn 1,58 Milliarden Dollar oder 1,41 Dollar je Aktie betragen. Ohne Berücksichtigung bestimmter Sondereffekte lag der bereinigte Gewinn je Aktie bei 12,20 Dollar und damit über den von Analysten laut Factset erwarteten 9,19 Dollar.

HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/ros/flf

(END) Dow Jones Newswires

March 19, 2026 02:31 ET (06:31 GMT)

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Tech-Aktien schwanken – 3 Versorger mit Rückenwind
Die Stimmung an den Märkten hat sich grundlegend gedreht. Während Tech- und KI-Werte zunehmend mit Volatilität und Bewertungsrisiken kämpfen, erleben klassische Versorger ein unerwartetes Comeback. Laut IEA und EIA steigt der globale Strombedarf strukturell weiter, nicht nur wegen E-Mobilität und Wärmepumpen, sondern vor allem durch energiehungrige KI-Rechenzentren. Energie wird damit zur zentralen Infrastruktur des digitalen Zeitalters.

Gleichzeitig rücken in unsicheren Marktphasen stabile Cashflows, solide Bilanzen und regulierte Renditen wieder stärker in den Fokus. Genau hier spielen Versorger ihre Stärken aus: berechenbare Erträge, robuste Nachfrage und hohe Dividenden – Qualitäten, die vielen Wachstumswerten aktuell fehlen.

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