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MÄRKTE USA/Ölpreisanstieg dürfte Wall Street weiter belasten

DJ MÄRKTE USA/Ölpreisanstieg dürfte Wall Street weiter belasten

DOW JONES--Zum Wochenausklang zeichnen sich weitere Verluste an den US-Börsen ab. Die Ölpreise verharren auf erhöhtem Niveau, obwohl die USA erwägen, weitere Teile ihrer strategischen Ölreserven freizugeben. Auch über die Lockerung von Sanktionen auf iranisches Öl, das sich schon in Tankschiffen auf See befindet, wird nachgedacht. Die Futures auf die großen Aktienindizes tendieren vorbörslich etwas leichter. Der Preis für 1 Barrel Brentöl sinkt aktuell um 0,5 Prozent auf gut 108 US-Dollar. Derweil war die Ölraffinerie Mina Al-Ahmadi in Kuwait Ziel eines Drohenangriffs, worauf einige Teile der Raffinerie ihren Betrieb einstellen mussten. Die USA wiederum versuchen mit Luftschlägen, die Öffnung der durch den Iran blockierten Straße von Hormus zu erzwingen.

Auf ihrer Suche nach Sicherheit greifen die Anleger zum Dollar, der überdies gestützt wird von schwindenden Zinssenkungserwartungen. Die US-Notenbank hat am Mittwoch den Leitzins auf dem aktuellen Niveau belassen, aber auch deutlich gemacht, dass Zinssenkungen vorerst vom Tisch sind. Denn der Krieg im Nahen Osten und der steigende Ölpreis dürften die Inflation nach oben treiben. Der Dollarindex legt um 0,2 Prozent zu. Im Gefolge des Dollar ziehen die Anleiherenditen etwas an. Die Rendite zehnjähriger US-Anleihen steigt um 2 Basispunkte auf 4,30 Prozent.

Gold findet nach den heftigen Abgaben der vergangenen Tage wieder einige Käufer. Der Preis für die Feinunze steigt um 0,3 Prozent auf 4.664 Dollar. Übergeordnet verhindern jedoch der festere Dollar und die gestiegenen Marktzinsen eine Erholung des Edelmetalls, das keine Zinsen abwirft.

Unter den Einzelwerten an der Börse brechen Super Micro Computer um 26 Prozent ein. Zwei Angestellte des Unternehmens, darunter ein Board-Mitglied, wurden verhaftet wegen des Verdachts, illegal Server nach China verkauft zu haben.

Dagegen springen die Aktien von Fedex um 7,6 Prozent nach oben. Der Logistiker hat nach einem guten dritten Geschäftsquartal seine Jahresziele erhöht.

=== 
US-Treasuries  Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre       3,86 +0,03    3,90      3,82 
5 Jahre       3,94 +0,02    3,96      3,90 
10 Jahre      4,30 +0,02    4,31      4,27 
 
DEVISEN     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Do, 17:09 
EUR/USD      1,1569  -0,2  -0,0019     1,1588   1,1522 
EUR/JPY      183,54  +0,4   0,7900     182,75  182,1900 
EUR/CHF      0,9107  -0,3  -0,0026     0,9133   0,9120 
EUR/GBP      0,8641  +0,2   0,0015     0,8626   0,8620 
USD/JPY      158,63  +0,6   0,9100     157,72  158,1000 
GBP/USD      1,3384  -0,3  -0,0046      1,343   1,3364 
USD/CNY      6,8857  -0,2  -0,0141     6,8998   6,8998 
USD/CNH      6,8905  +0,2   0,0122     6,8783   6,8942 
AUS/USD      0,7074  -0,2  -0,0012     0,7086   0,7042 
Bitcoin/USD  70.338,45  -0,2  -154,12    70.492,57 69.297,45 
 
ROHOEL      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex     95,15  -1,0   -0,99      96,14 
Brent/ICE     108,07  -0,5   -0,58     108,65 
 
Metalle     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold      4.663,97  +0,3   15,74    4.648,23 
Silber       72,04  -1,2   -0,86      72,90 
Platin     1.966,15  -0,3   -4,95    1.971,10 
=== 

Kontakt: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/cln/uxd

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March 20, 2026 07:58 ET (11:58 GMT)

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Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

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