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MÄRKTE USA/Wall Street erneut von Stagflationssorgen belastet

DJ MÄRKTE USA/Wall Street erneut von Stagflationssorgen belastet

DOW JONES--Die Wall Street baut ihre Abschläge am Freitag im Verlauf leicht aus. Wieder anziehende Erdölpreise belasten die US-Börsen. Der hohe Ölpreis schürt einerseits Inflationssorgen und andererseits Wachstumsängste. Dieses Stagflationsumfeld liefert kaum Kaufargumente für Aktien. In den vergangenen Tagen hatten die wichtigsten Notenbanken weltweit die Inflationsgefahren thematisiert - bedingt durch den Ölpreisschock. "Wo wir letztlich landen werden, hängt fast ausschließlich vom Ölpreis ab", macht Marktstratege Paul Hickey von Bespoke Investment Group klar. "Heute stehen keine wirtschaftlichen oder bedeutenden Unternehmensdaten auf dem Kalender, daher werden geopolitische Schlagzeilen die Marktentwicklung bestimmen."

Gegen Mittag US-Ostküstenzeit sinkt der Dow-Jones-Index um 0,4 Prozent auf 45.819 Punkte, S&P-500 und Nasdaq-Composite büßen 0,7 bzw. 1,1 Prozent ein. Ein Deeskalation des Irankrieges ist weiter nicht in Sicht. Das US-Verteidigungsministerium entsendet nach Aussage von Regierungsbeamten drei weitere Kriegsschiffe und Tausende zusätzliche Marine-Infanteristen in den Nahen Osten. Aus dem Iran kommen derweil neue Drohungen. Derweil ist die Ölraffinerie Mina Al-Ahmadi in Kuwait Ziel eines Drohenangriffs geworden, worauf einige Teile der Raffinerie ihren Betrieb einstellen mussten. Die Ölpreise drehen leicht ins Plus mit den Schlagzeilen, obwohl die USA erwägen, weitere Teile ihrer strategischen Ölreserven freizugeben. Auch über die Lockerung von Sanktionen auf iranisches Öl, das sich schon in Tankschiffen auf See befindet, wird nachgedacht. Der Preis für das Barrel Brentöl zieht um 0,6 Prozent auf 109,34 Dollar an.

Auf ihrer Suche nach Sicherheit greifen Anleger zum Dollar, der überdies gestützt wird von schwindenden Zinssenkungserwartungen und steigenden Marktzinsen. Die US-Notenbank hat deutlich gemacht, dass Zinssenkungen vorerst vom Tisch sind. Denn der Krieg im Nahen Osten und der steigende Ölpreis dürften die Inflation nach oben treiben. Der Dollarindex legt um 0,5 Prozent zu. Am Anleihemarkt ziehen die Renditen mit den Inflationssorgen deutlich an. Die Rendite zehnjähriger US-Anleihen steigt um 8 Basispunkte auf 4,37 Prozent.

Gold wird nach den heftigen Abgaben der vergangenen Tage erneut veräußert. Der Preis für die Feinunze sinkt um 1,9 Prozent. Der feste Dollar und anziehende Marktzinsen machen das Edelmetall unattraktiv, das keine Zinsen abwirft. Gold steuert damit auf den höchsten Wochenverlust seit sechs Jahren zu.

Unter den Einzelaktien brechen Super Micro Computer um 27,2 Prozent ein. Zwei Angestellte des Unternehmens, darunter ein Board-Mitglied, wurden verhaftet wegen des Verdachts, illegal Server nach China verkauft zu haben. In diesen Servern sollen Nvidia-Chips verbaut gewesen sein, die gemäß geltender US-Gesetze nicht nach China hätten exportiert werden dürften. Nvidia geben um 1,4 Prozent nach. Wettbewerbstitel von Super Micro ziehen dagegen an: Dell verteuern sich um 6,1 Prozent.

Derweil steigen Fedex um 1,6 Prozent. Der Logistiker hat nach einem guten dritten Geschäftsquartal seine Jahresziele erhöht. Planet Labs schnellen nach starken Geschäftszahlen des Erdbeobachtungsunternehmens um 26,7 Prozent nach oben. Im Sektor legen York Space Systems mit 25,4 Prozent in ähnlicher Großenordnung zu, die Gesellschaft verbuchte geringer als gedacht ausgefallene Viertquartalsverluste.

=== 
INDEX      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA      45.818,55  -0,4  -202,88    46.021,43 
S&P-500     6.558,46  -0,7   -48,03    6.606,49 
NASDAQ Comp  21.855,86  -1,1  -234,83    22.090,69 
NASDAQ 100   24.111,71  -1,0  -243,57    24.355,28 
 
US-Treasuries  Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre       3,88 +0,05    3,94      3,82 
5 Jahre       4,00 +0,08    4,03      3,90 
10 Jahre      4,37 +0,08    4,39      4,27 
 
DEVISEN     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Do, 17:09 
EUR/USD      1,1545  -0,4  -0,0043     1,1588   1,1522 
EUR/JPY      183,86  +0,6   1,1100     182,75  182,1900 
EUR/CHF      0,9105  -0,3  -0,0028     0,9133   0,9120 
EUR/GBP      0,8677  +0,6   0,0051     0,8626   0,8620 
USD/JPY      159,24  +1,0   1,5200     157,72  158,1000 
GBP/USD      1,3303  -1,0  -0,0127      1,343   1,3364 
USD/CNY      6,8857  -0,2  -0,0141     6,8998   6,8998 
USD/CNH      6,9068  +0,4   0,0285     6,8783   6,8942 
AUS/USD      0,7034  -0,7  -0,0052     0,7086   0,7042 
Bitcoin/USD  69.900,97  -0,8  -591,60    70.492,57 69.297,45 
 
ROHÖL      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex     97,50  +1,4    1,36      96,14 
Brent/ICE     109,34  +0,6    0,69     108,65 
 
Metalle     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold      4.561,09  -1,9   -87,14    4.648,23 
Silber       69,53  -4,6   -3,37      72,90 
Platin     1.958,35  -0,6   -12,75    1.971,10 
=== 

Kontakt: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/cln

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March 20, 2026 12:16 ET (16:16 GMT)

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