Im Mittelpunkt der Diskussion stand der Meilenstein von einer Million Fahrzeugen bei QCraft sowie die Frage, wie autonomes Fahren eine neue Ära der physischen KI einläutet
Dr. James Yu, Vorsitzender und CEO des führenden Anbieters von Technologien für autonome Fahrzeuge QCraft, führte am 18. März auf der Konferenz Intelligent Vehicles Production 2026 eine eingehende Diskussion mit Branchenexperten und vertrat die Ansicht, dass autonomes Fahren der wirtschaftlich tragfähigste Weg zu physischer KI sei jener aufstrebenden Form der Intelligenz, die die reale Welt versteht und in ihr agiert.
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Dr. James Yu of QCraft and Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer, the founder of the Center Automotive Research (CAR)
Die zweitägige Konferenz, die in Garching bei München stattfand und gemeinsam vom Center Automotive Research (CAR) und der Technischen Universität München (TUM) organisiert wurde, zog Führungskräfte von Mercedes-Benz, Audi, Bosch, Siemens, Rheinmetall und anderen bedeutenden Branchenakteuren an, um eine Reihe von Diskussionen über die Zukunft intelligenter Fahrzeuge, autonomes Fahren und Produktionsinnovationen zu führen.
Auf Dr. Yus Vortrag mit dem Titel "Beyond Autonomous Driving: Physical AI in the Real World" folgte ein ausführlicher Austausch mit Professor Ferdinand Dudenhöffer, dem Gründer des Center Automotive Research in Bochum und Gastgeber des Forums. Das Gespräch drehte sich um die Herausforderungen und Chancen, physische KI weltweit von der Theorie in die Produktion zu überführen.
Während der Sitzung, an der auch Nico Michels von Siemens, Dr. Christian Steinborn von Rheinmetall und Prof. Alois Knoll von der TUM teilnahmen, zeichnete Dr. Yu den Werdegang des autonomen Fahrens in drei unterschiedlichen Phasen nach. Die erste, so erklärte er, stützte sich auf modulare Maschinenintelligenz, bei der Wahrnehmung, Vorhersage und Planung unabhängig voneinander funktionierten. In der zweiten Phase kam das menschenähnliche End-to-End-Lernen auf, bei dem KI anhand riesiger Datensätze trainiert wurde, um menschliches Fahrverhalten nachzuahmen. Nun, im Jahr 2026, so Dr. Yu, trete die Branche in eine dritte und entscheidende Phase ein: die übermenschliche Intelligenz, angetrieben von VLA-Großmodellen, Weltmodellen und verstärktem Lernen. Hier ahmt die KI den Menschen nicht mehr nach, sondern beginnt, die physische Welt wirklich zu verstehen.
"In der digitalen Welt hat die KI bereits das Niveau allgemeiner Intelligenz erreicht und tritt möglicherweise sogar in das Zeitalter der Superintelligenz ein. Der nächste große Durchbruch wird jedoch aus der physischen Welt kommen. Wenn KI beginnt, Schwerkraft, Reibung und menschliche Absichten zu verstehen, wird dort die größte Wirkung spürbar sein", sagte Dr. Yu.
Als Beispiel dafür, wie diese Vision Realität wird, verwies Dr. Yu auf einen wichtigen Meilenstein, den QCraft erreicht hat: Mehr als eine Million Fahrzeuge sind mittlerweile mit dem "Navigate on Autopilot"-System des Unternehmens ausgestattet. Er beschrieb jedes dieser Fahrzeuge als einen Roboter auf vier Rädern, der täglich reale Daten aus komplexen und unvorhersehbaren Fahrszenarien sammelt. Zusammengenommen, betonte er, bilde diese wachsende Flotte einen unvergleichlichen Übungsplatz für physische KI.
Ein zentrales Thema der Diskussion war die zentrale Herausforderung für das autonome Fahren: Tests in der physischen Welt sind von Natur aus kostspielig und zeitaufwendig. Da autonomes Fahren zur Gewährleistung der Sicherheit in einer enormen Bandbreite von Szenarien gründlich validiert werden muss, betonte Dr. Yu, sei es außerordentlich schwierig, diese Hürde zu nehmen. Aus diesem Grund hat QCraft etwas aufgebaut, das Dr. Yu mit einer virtuellen Fahrschule verglich: Dort simulieren Weltmodelle Millionen dieser sicherheitskritischen Szenarien, und durch verstärktes Lernen kann die KI ihre Entscheidungen testen, Fehler machen und optimieren und das alles, bevor das Fahrzeug auf die Straße kommt.
QCraft wählte München als Standort für seinen europäischen Hauptsitz, der im September 2025 eröffnet wurde. Das sei kein Zufall, sagte Dr. Yu. München liege am Schnittpunkt zweier Welten, die QCraft verbinden möchte: das sich rasant entwickelnde KI-Ökosystem, das auf Chinas dichten, unvorhersehbaren Straßen entstanden ist, und Deutschlands jahrhundertelange Tradition exzellenter Automobiltechnik. Das Unternehmen baut dort nun aktiv ein Team auf und rekrutiert Top-Talente, um seine globale Expansion voranzutreiben.
Dr. Yu schloss mit einer weitreichenderen Vision. Was QCraft aufbaue, so sagte er, sei nicht einfach nur ein intelligenteres Auto. Es sei eine Plattform für physische Intelligenz. Heute steuere sie Personenkraftwagen an. Morgen, so deutete er an, könnte dieselbe zugrunde liegende Intelligenz Roboter und jede Maschine antreiben, die in der physischen Welt wahrnehmen, denken und handeln muss. Das autonome Fahrzeug sei, wie er es darstellte, nur das erste Kapitel.
Über QCraft
QCraft ist ein weltweit führender Anbieter von Lösungen für autonomes Fahren (AD) der Stufen L2++ bis L4 für Automobilhersteller. Das 2019 im Silicon Valley gegründete Unternehmen hat seine Technologie bereits in mehr als 1 Million Fahrzeugen implementiert. Gestützt auf ein erstklassiges Forschungs- und Entwicklungsteam sowie Partnerschaften mit führenden OEMs und Technologieunternehmen verbindet QCraft bewährte großflächige Einführung mit branchenführender Sicherheit und Effizienz, um autonomes Fahren in die Realität zu bringen.
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