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MORNING BRIEFING - USA/Asien

DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

TAGESTHEMA

US-Präsident Donald Trump hat mit der Zerstörung von Irans Kraftwerken gedroht, sollte das Land seine Blockade der Straße von Hormus nicht innerhalb von 48 Stunden beenden. Irans Blockade dieser wichtigen Öltransportroute hat die Ölpreise auf über 100 Dollar pro Barrel getrieben und es dem iranischen Regime ermöglicht, trotz einer massiven Luftangriffskampagne des amerikanischen und israelischen Militärs wirtschaftlichen Schaden anzurichten. In Israel verletzten unterdessen iranische Raketenangriffe Dutzende Menschen und beschädigten Gebäude, nachdem die israelische Luftabwehr mindestens zwei Raketen nicht abfangen konnte. Einer der Angriffe zielte auf die Stadt Dimona, etwa 16 Kilometer von Israels wichtigster Atomanlage in der Negev-Wüste entfernt. Die Angriffe erfolgten, nachdem der Iran einen seiner bisher weitreichendsten Raketenstarts durchgeführt hatte. Ziel war Diego Garcia, ein gemeinsamer Militärstützpunkt der USA und Großbritanniens im Indischen Ozean. Der Iran hat derweil mit Angriffen auf Energie-, IT- und Entsalzungsanlagen gedroht, falls die USA iranische Kraftwerke angreifen sollten.

AUSBLICK UNTERNEHMEN +

NDEXÄNDERUNGEN

Umsetzung der Indexänderungen zum Handelsbeginn 
 + S&P-500 
  AUFNAHME 
  - Coherent 
  - EchoStar 
  - Lumentum 
  - Vertiv 
 
  HERAUSNAHME 
  - Lamb Weston 
  - Match Group 
  - Molina Healthcare 
  - Paycom Software 
 

AUSBLICK KONJUNKTUR

- US 
  13:30 Chicago Fed National Activity Index (CFNAI) Februar 
 
  15:00 Bauausgaben Januar 
     PROGNOSE: +0,1% gg Vm 
     zuvor:  +0,3% gg Vm 
 

ÜBERSICHT INDIZES

Index             zuletzt +/- % 
E-Mini-Future S&P-500    6.512,75  -0,7 
E-Mini-Future Nasdaq-100  23.898,50  -0,8 
S&P/ASX 200 (Sydney)     8.365,90  -0,7 
Topix-500 (Tokio)      3.486,44  -3,4 
Kospi (Seoul)        5.405,70  -6,5 
Shanghai-Composite      3.830,69  -3,2 
Hang-Seng-Index (Hongkong) 24.328,81  -3,8 
 

FINANZMÄRKTE

OSTASIEN (VERLAUF)

Die asiatischen Aktienmärkte standen zu Wochenbeginn unter deutlichem Abgabedruck. US-Präsident Donald Trump hat mit der Zerstörung von Irans Kraftwerken gedroht, sollte das Land seine Blockade der Straße von Hormus nicht innerhalb von 48 Stunden beenden. Der Iran hat für solch einen Fall mit Vergeltungsschlägen gedroht. Dies schürte die Sorgen vor einer weiteren Eskalation. Besonders deutlich ging es für den Kospi in Seoul nach unten, der 6,5 Prozent verlor. Der Handel war wegen der hohen Verluste im Verlauf kurzzeitig ausgesetzt. Der Topix in Tokio reduzierte sich nach der Feiertagspause am Freitag um 3,4 Prozent. An den chinesischen Börsen geht es für den Shanghai-Composite (-3,2%) und den Hang-Seng-Index (-3,8%) ebenfalls deutlich abwärts. Der Ölpreis zieht in der Folge leicht an. Asiens Abhängigkeit von Energieimporten mache es im Vergleich zu anderen Regionen anfälliger für eine längere Phase höherer Ölpreise, so Gareth Leather von Capital Economics. Etwa 80 bis 90 Prozent der Energieströme, die die Straße von Hormus passieren, seien in der Vergangenheit für die asiatischen Märkte bestimmt gewesen. In Südkorea belastete auch die Nominierung des neuen Präsidenten der Bank of Korea. Der nominierte Shin Hyun-song favorisiere eine frühe und entschlossene geldpolitische Straffung, wenn die Inflationsrisiken steigen, so Jin-Wook Kim von der Citigroup. Shin habe während des Straffungszyklus nach der Pandemie im Jahr 2022 argumentiert, dass vorgezogene Zinserhöhungen bei steigenden Inflationsrisiken vorzuziehen seien. Verzögerungen könnten nämlich dazu führen, dass sich die Inflation verfestige und eine spätere Stabilisierung kostspieliger werde, ergänzte der Volkswirt.

WALL STREET

INDEX     zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA     45.577,47  -1,0  -443,96    46.021,43 
S&P-500    6.506,51  -1,5  -99,98    6.606,49 
NASDAQ Comp 21.647,61  -2,0  -443,08    22.090,69 
NASDAQ 100  23.898,16  -1,9  -457,12    24.355,28 
 
Umsatzdaten 
           Freitag  Donnerstag 
Umsatz NYSE (Aktien) 4,66 Mrd  1,38 Mrd 
Gewinner        428   1.179 
Verlierer      2.355   1.572 
Unverändert       39     84 
 

Schwach - Wieder gestiegene Erdölpreise belasteten die US-Börsen. Der hohe Ölpreis schürte einerseits Inflations- und andererseits Wachstumsängste. Dieses Stagflationsumfeld lieferte kaum Kaufargumente für Aktien. Eine Deeskalation des Irankrieges war weiter nicht in Sicht. Das US-Verteidigungsministerium entsendet drei weitere Kriegsschiffe und Tausende zusätzliche Marine-Infanteristen in den Nahen Osten. Aus dem Iran kamen derweil neue Drohungen. Super Micro Computer brachen um 33,3 Prozent ein. Zwei Angestellte des Unternehmens waren verhaftet worden wegen des Verdachts, illegal Server nach China verkauft zu haben. In diesen sollen Nvidia-Chips verbaut gewesen sein, die gemäß geltender US-Gesetze nicht nach China hätten exportiert werden dürften. Nvidia gaben um 3,1 Prozent nach. Wettbewerbertitel von Super Micro legten dagegen zu: Dell verteuerten sich um 0,9 Prozent. Fedex kletterten um 0,9 Prozent. Der Logistiker hatte seine Jahresziele erhöht. Planet Labs schnellten nach starken Geschäftszahlen des Erdbeobachtungsunternehmens um 25,6 Prozent nach oben. Im Sektor legten York Space Systems mit 19,4 Prozent ebenfalls klar zu, die Gesellschaft verbuchte geringer als gedacht ausgefallene Viertquartalsverluste.

US-ANLEIHEN

US-Treasuries  Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre       3,89 +0,05    3,94      3,82 
5 Jahre       4,00 +0,08    4,03      3,90 
10 Jahre      4,39 +0,10    4,39      4,27 
 

Die Renditen zogen mit den Inflationssorgen an. Die Rendite zehnjähriger US-Anleihen stieg um deutliche 10 Basispunkte auf das Tageshoch von 4,39 Prozent.

DEVISEN

DEVISEN   zuletzt +/- %    0:00    Fr, 08:17 % YTD 
EUR/USD    1,1521  -0,4   1,1570     1,1572  -1,9 
EUR/JPY    183,92  -0,2   184,21     183,25  -0,0 
EUR/GBP    0,8672  +0,0   0,8671     0,8621  -0,5 
USD/JPY    159,61  +0,2   159,22     158,35  +1,9 
USD/KRW   1.516,30  +0,7  1.505,25    1.495,50  +5,3 
USD/CNY    6,9105  +0,4   6,8857     6,8894  -1,2 
USD/CNH    6,9156  +0,2   6,9049     6,8904  -0,9 
USD/HKD    7,8271  -0,1   7,8314     7,8346  +0,6 
AUD/USD    0,6953  -1,0   0,7023     0,7089  +4,2 
NZD/USD    0,5789  -0,8   0,5834     0,5881  +0,6 
BTC/USD  67.744,02  -0,6 68.179,29    70.363,49 -22,8 
 

Auf ihrer Suche nach Sicherheit griffen Anleger zum Dollar, der überdies gestützt wurde von geschwundenen Zinssenkungserwartungen und gestiegenen Marktzinsen. Die US-Notenbank hatte deutlich gemacht, dass Zinssenkungen vorerst vom Tisch seien. Denn der Krieg im Nahen Osten und der steigende Ölpreis dürften die Inflation nach oben treiben. Der Dollarindex legte um 0,4 Prozent zu.

++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

Metalle   zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold    4.203,29  -6,3  -284,36    4.487,65 
Silber     61,86  -8,7   -5,90      67,76 
Platin   1.765,45  -8,1  -156,62    1.922,07 
 

Gold wurde nach den heftigen Abgaben der vergangenen Tage erneut veräußert. Der Preis für die Feinunze sank um 3 Prozent. Der feste Dollar und gestiegene Marktzinsen machten das Edelmetall unattraktiv, das keine Zinsen abwirft. Gold verbuchte damit den höchsten Wochenverlust seit sechs Jahren.

ÖL

ROHÖL    zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex   100,69  +2,5    2,46      98,23 
Brent/ICE   112,66  +0,4    0,47     112,19 
 

Die Ölraffinerie Mina Al-Ahmadi in Kuwait wurde Ziel eines Drohenangriffs, worauf einige Teile der Raffinerie ihren Betrieb einstellen mussten. Die Ölpreise drehten mit den Schlagzeilen ins Plus, obwohl die USA erwogen, weitere Teile ihrer strategischen Ölreserven freizugeben. Auch über die Lockerung von Sanktionen auf iranisches Öl, das sich schon in Tankschiffen auf See befindet, wurde nachgedacht. Der Preis für das Fass Brentöl zog um 3,6 Prozent auf 112,57 Dollar an - ein Aufschlag von 8,8 Prozent auf Wochensicht.

MELDUNGEN SEIT FREITAG, 20.00 UHR

IRAN-KRIEG

Nato-Staaten und weitere Länder werden sich nach Aussage von Nato-Generalsekretär Mark Rutte zusammenschließen, um die Straße von Hormus wieder befahrbar zu machen, und Großbritannien führt die multinationale Initiative an. Die Gruppe von 22 Ländern bestehe überwiegend aus Nato-Mitgliedern, zusätzlich zu Australien, Bahrain, Japan, Korea, Neuseeland und den Vereinigten Arabischen Emiraten.

KONJUNKTUR SINGAPUR

*Singapur Verbraucherpreise Feb +1,2% gg Vj (PROG: +1,2%)

HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/flf/cln/ros

(END) Dow Jones Newswires

March 23, 2026 02:49 ET (06:49 GMT)

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Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

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