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MÄRKTE ASIEN/Trump-Ultimatum drückt Börsen ins Minus - Kospi -6,5%

DJ MÄRKTE ASIEN/Trump-Ultimatum drückt Börsen ins Minus - Kospi -6,5%

DOW JONES--Die Sorge vor einer weiteren Eskalation des Iran-Krieges hat die asiatischen Aktienmärkte zu Beginn der Woche auf Talfahrt geschickt. US-Präsident Donald Trump hat mit der Zerstörung von Irans Kraftwerken gedroht, sollte das Land seine Blockade der Straße von Hormus nicht innerhalb von 48 Stunden beenden. Der Iran hat für solch einen Fall mit Vergeltungsschlägen gedroht. Besonders deutlich ging es für den Kospi in Seoul nach unten, der 6,5 Prozent verlor. Der Handel war wegen der hohen Verluste im Verlauf kurzzeitig ausgesetzt. Der Topix in Tokio fiel nach der Feiertagspause am Freitag um 3,4 Prozent. An den chinesischen Börsen ging es für den Shanghai-Composite (-3,6%) ebenfalls deutlich abwärts. Es war der größte Tagesverlust seit April 2025. Der Hang-Seng-Index knickte im späten Handel um 4,1 Prozent ein.

Ein Barrel der Nordseesorte Brent verteuerte sich um 1,2 Prozent auf 113,56 Dollar und lag damit in der Nähe der Höchststände von knapp 120 Dollar seit Ausbruch des Krieges im Nahen Osten. Ohne die Freigabe der strategischen Ölreserven würde der Ölpreis vermutlich noch deutlich höher notieren, hieß es.

Asiens Abhängigkeit von Energieimporten mache es im Vergleich zu anderen Regionen anfälliger für eine längere Phase höherer Ölpreise, so Gareth Leather von Capital Economics. Etwa 80 bis 90 Prozent der Energieströme, die die Straße von Hormus passieren, seien in der Vergangenheit für die asiatischen Märkte bestimmt gewesen.

Es sei länger mit hohen Ölpreisen zu rechnen, schrieb das Rohstoff-Research-Team von Goldman Sachs. Die Analysten gehen nun davon aus, dass die Ströme durch die Straße von Hormus für einen längeren Zeitraum von sechs Wochen bei nur 5 Prozent des normalen Niveaus bleiben, bevor eine allmähliche einmonatige Erholung einsetze.

Die globalen Märkte bereiteten sich auf einen risikoscheuen Wochenstart vor, meinte Michael Brown, Senior Research Strategist bei Pepperstone. Die Marktteilnehmer stünden vor einem scheinbar massiven Risikoereignis, wenn die 48-Stunden-Frist von Präsident Trump zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus auslaufe. Das werde die Märkte in Atem halten und die Nachfrage nach sicheren Häfen wie dem US-Dollar stützen, so Brown. Das Risiko, dass der Iran dann Vergeltung übe, sei den Teilnehmern ebenfalls bewusst. Es sei derzeit unmöglich, einen konkreten Verlauf der Entwicklung all dieser Ereignisse einzupreisen, weshalb der Kapitalerhalt wahrscheinlich Priorität haben werde, ergänzte der Analyst.

Arabische Golfstaaten haben die US-Regierung gewarnt, dass Angriffe auf iranische Kraftwerke Vergeltungsmaßnahmen des Iran nach sich ziehen würden, wodurch ihre eigenen Energie- und Wasserversorgungsanlagen gefährdet würden, wie es von informierten Personen hieß. Zudem würde die Weltwirtschaft in Mitleidenschaft gezogen. Vertreter mehrerer Golfstaaten seien seit Tagen verärgert darüber, dass sie trotz erheblicher Investitionen an Zeit und Geld keinen Einfluss auf die US-Regierung hätten. Mehrere Versuche arabischer Vertreter, Friedensgespräche zwischen dem Iran und den USA einzuleiten, seien gescheitert, da die Forderungen des Irans zur Beendigung des Krieges zu hoch seien. Zu den Forderungen des Irans gehören demnach Entschädigungszahlungen, Garantien, dass der Krieg nicht wieder aufgenommen wird, und die Schließung der US-Militärbasen am Golf.

Der "sichere Hafen" Dollar baute seine Gewinne aus dem US-Handel vom Freitag noch leicht aus. Der Dollar-Index legte um 0,2 Prozent zu. Hier stützten auch die geschwundenen Zinssenkungserwartungen. Der Goldpreis setzte dagegen seine Talfahrt fort. Die Feinunze reduzierte sich um weitere 8,0 Prozent auf 4.127 Dollar. Das Edelmetall hatte bereits in der Vorwoche den höchsten Wochenverlust seit sechs Jahren verzeichnet. Der weiter feste Greenback und gestiegene Marktzinsen machen das Edelmetall unattraktiv, hieß es.

In Südkorea belastete auch die Nominierung des neuen Präsidenten der Bank of Korea. Der nominierte Shin Hyun-song favorisiere eine frühe und entschlossene geldpolitische Straffung, wenn die Inflationsrisiken steigen, sagte Jin-Wook Kim von der Citigroup. Shin habe während des Straffungszyklus nach der Pandemie im Jahr 2022 argumentiert, dass vorgezogene Zinserhöhungen bei steigenden Inflationsrisiken vorzuziehen seien. Verzögerungen könnten nämlich dazu führen, dass sich die Inflation verfestige und eine spätere Stabilisierung kostspieliger werde, schrieb der Volkswirt in einer Research Note.

=== 
INDEX            zuletzt +/- %   % YTD Handelsschluss 
S&P/ASX 200 (Sydney)    8.365,90  -0,7    -4,0      6:00 
Topix 500 (Tokio)     2.719,20  -3,4    +2,2      7:00 
Kospi (Seoul)       5.405,75  -6,5   +28,3      7:30 
Hang-Seng (Hongkong)   24.237,85  -4,1    -5,4      9:00 
Shanghai-Composite     3.813,28  -3,6    -3,9      8:00 
Straits-Times (Singapur)  4.820,39  -2,6    +3,8      10:00 
IDX Comp. (Indonesien)   7.106,84  +1,2   -17,8      9:00 
KLCI (Malaysia)      1.720,71  -0,5    +2,4      9:00 
 
DEVISEN           zuletzt +/- %    0:00    Fr, 08:17 % YTD 
EUR/USD           1,1528  -0,4   1,1570     1,1572  -1,9 
EUR/JPY           183,92  -0,2   184,21     183,25  -0,0 
EUR/GBP           0,8675  +0,1   0,8671     0,8621  -0,5 
USD/JPY           159,49  +0,2   159,22     158,35  +1,8 
USD/KRW          1.515,40  +0,7  1.505,25    1.495,50  +5,2 
USD/CNY           6,9081  +0,3   6,8857     6,8894  -1,2 
USD/CNH           6,9132  +0,1   6,9049     6,8904  -0,9 
USD/HKD           7,8282  -0,0   7,8314     7,8346  +0,6 
AUD/USD           0,6950  -1,0   0,7023     0,7089  +4,2 
NZD/USD           0,5791  -0,7   0,5834     0,5881  +0,6 
BTC/USD          67.887,62  -0,4 68.179,29    70.363,49 -22,6 
 
ROHÖL            zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex          100,90  +2,7    2,67      98,23 
Brent/ICE          113,56  +1,2    1,37     112,19 
 
Metalle           zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold            4.127,44  -8,0  -360,21    4.487,65 
Silber            61,10  -9,8   -6,66      67,76 
Platin           1.764,23  -8,2  -157,84    1.922,07 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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March 23, 2026 03:28 ET (07:28 GMT)

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Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

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