Die Geschäftsentwicklung von Matador Secondary Private Equity hat sich im Jahr 2025 operativ widerstandsfähig gezeigt, auch wenn das ausgewiesene Ergebnis durch externe Faktoren deutlich beeinflusst wurde.
So lag der Erfolg aus den Investments in Secondary-Fonds bei 4,3 Mio. Schweizer Franken und damit unter dem Vorjahreswert von 5,6 Mio. Schweizer Franken. Auf operativer Ebene konnte Matador damit ein währungsbereinigtes Ergebnis von 1,9 Mio. Schweizer Franken erzielen. Das ausgewiesene Nettoergebnis wurde jedoch maßgeblich durch Wechselkurseffekte belastet. Vor allem die Schwäche des US-Dollar führte zu Bewertungsanpassungen bei Beteiligungen, die in dieser Währung gehalten werden. In der Folge entstand auf Konzernebene ein Jahresverlust von 5,3 Mio. Schweizer Franken, der primär auf diese nicht zahlungswirksamen Effekte zurückzuführen ist.
Die operative Entwicklung blieb davon unberührt und zeigte sich im Jahresverlauf zunehmend stabil. Insbesondere im zweiten Halbjahr hatten sich die Ausschüttungen aus dem Portfolio spürbar belebt, was auch mit dem fortschreitenden Reifegrad der Beteiligungen zusammenhängt. Dieser Trend könnte sich fortsetzen, zumal sich die Dynamik der Dollarabwertung zuletzt abgeschwächt hat.
Für das laufende Jahr äußert sich das Management entsprechend zuversichtlich. Die Beteiligungen sollen auch in einem herausfordernden Umfeld stabile und weitgehend von den Kapitalmärkten entkoppelte Erträge liefern. Sollten sich die bereits angedeuteten Verbesserungen bei den Rückflüssen bestätigen, könnte dies auch neue Impulse für die Aktie liefern.
(aktien-globlal.de, erstellt 23.03.26, 8:16 Uhr, veröffentlicht 23.03.26, 9:12 Uhr, bitte beachten Sie unseren Disclaimer zu potenziellen Interessenkonflikten: https://www.aktien-global.de/impressum/).
Originalmeldung: https://www.aktien-global.de/news-cov/newscov_matador_secondary_private_equity/matador_dollar_belastet_portfolio_ueberzeugt-23403/



