Im letzten Jahr hat Matador Secondary Private Equity trotz eines temporären Markteinbruchs im zweiten Quartal aus Sicht von SMC-Research solide Resultate erzielt. Für die laufende Finanzperiode erwartet SMC-Analyst Holger Steffen wegen des zunehmenden Reifegrads des Portfolios einen kräftig steigenden Free-Cashflow und bestätigt sein Kaufvotum für die Aktie.
Matador Secondary Private Equity habe laut SMC-Research 2025 solide Resultate erwirtschaftet. Die Fondserträge haben sich zwar um 23 Prozent auf 4,3 Mio. CHF reduziert, was vor allem auf ein schwaches zweites Quartal zurückzuführen gewesen sei, in dem der US-Zollschock zu einem temporären Markteinbruch geführt habe. Die Ausschüttungen der Fonds haben sich trotzdem nur geringfügig von 6,7 auf 6,6 Mio. CHF reduziert, was den fortschreitenden Reifegrad des Portfolios zeige. Das Jahresergebnis von Matador sei mit -5,3 Mio. CHF (Vorjahr: +6,3 Mio. CHF) trotzdem deutlich negativ gewesen, da die starke Abwertung des US-Dollar zum Schweizer Franken für Buchverluste bei in US-Dollar getätigten Fondsinvestments geführt habe.
Die noch bestehenden Commitments aus Investments seien im letzten Jahr deutlich gesunken und betragen laut den Analysten umgerechnet nur noch rund 1,4 Mio. Euro. Sofern sich die Marktturbulenzen nicht noch weiter zuspitzen, dürften die Ausschüttungen der Fonds deswegen die Investments aus Cash-Calls im laufenden Jahr nach SMC-Einschätzung erheblich übersteigen, so dass aus dem Bestand ein deutlich positiver Free-Cashflow zu erwarten sei. Dieser werde dem Unternehmen neue Engagements ermöglichen. Weitere umfangreiche Mittelzuflüsse aus einem Beteiligungsverkauf seien voraussichtlich ab 2027 zu erwarten, da dann ein im Rahmen der Ende 2025 durchgeführten Transaktion gewährtes Darlehen zurückgezahlt werden könnte.
Die Analysten gehen davon aus, dass das Portfolio weiter dynamisch ausgebaut werde. Die Rahmenbedingungen dafür seien günstig, da sich am Markt die Abschläge auf den NAV wegen der schwierigen Gemengelage wieder erhöht haben.
Angesichts der Marktturbulenzen haben die Analysten aber auch die Schätzungen für die Ertragszuwächse der Fonds in 2026 und 2027 vorsichtiger gestaltet und ihre übergreifende durchschnittliche IRR-Erwartung von 13 auf 11 Prozent reduziert. Das halten sie angesichts der Resultate der letzten Jahre - mit einer Durchschnittsrendite von 13,2 Prozent (2020 bis 2025) - für ausreichend konservativ.
Ihr Kursziel habe sich damit etwas reduziert, von 5,10 auf 4,80 Euro, biete aber ein attraktives Aufwärtspotenzial von 14 Prozent. Die Analysten sehen Matador Secondary Private Equity weiterhin als hervorragende Möglichkeit zur Beteiligung an einem renditestarken Segment des PE-Marktes und vergeben unverändert die Einschätzung "Buy".
(Quelle: Aktien-Global-Researchguide, 24.03.2026 um 8:30 Uhr)
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Die dieser Zusammenfassung zugrundeliegende Finanzanalyse wurde am 24.03.2026 um 7:05 Uhr fertiggestellt und am 24.03.2026 um 8:15 Uhr veröffentlicht.
Sie kann unter der folgenden Adresse eingesehen werden: https://www.smc-research.com/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-24-SMC-Update-Matador_frei.pdf
Die mit dem Ausgangsdokument verbundene Offenlegung der Interessenkonflikte findet sich im Anhang / Disclaimer des Dokuments.




