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MÄRKTE EUROPA/DAX stürzt unter 22.000 Punkte - Anleger verlässt der Mut

DJ MÄRKTE EUROPA/DAX stürzt unter 22.000 Punkte - Anleger verlässt der Mut

DOW JONES--Europas Börsen reagieren auf das Ultimatum von US-Präsident Donald Trump an den Iran am Montagmorgen mit einer neuen Verkaufswelle. Trump hat dem Land bis zum Abend Zeit gegeben, um die Straße von Hormus wieder zu öffnen. Andernfalls werde man die iranische Energieinfrastruktur angreifen. Der Iran hat für einen solchen Fall bereits Vergeltung angekündigt. Derweil hat Israel seine Angriffe auf Teheran intensiviert. Der Iran hat zwei israelische Städte in der Nähe der israelischen Nuklearanlagen bei Dimona mit Raketen beschossen. Dabei wurden rund 200 Menschen verletzt.

"Die Lage ist so unsicher wie noch nie seit dem Beginn dieses Krieges. Niemand weiß, wie weit die USA und Israel wirklich zu gehen bereit sind. Und niemand kann absehen, wie verheerend Gegenschläge des Iran ausfallen können" kommentiert Thomas Altmann von QC Partners. Und solange das nicht klar sei, könne niemand absehen, wie groß die Auswirkungen auf die Weltwirtschaft werden können. "Als Resultat fliehen viele aus den Märkten. Heute sehen wir eine Flucht über alle Assetklassen hinweg. Das neue Motto lautet 'Cash ist King'. Die Panik, die lange Zeit nicht vorhanden war, frisst sich jetzt in die Märkte und in die Kurse."

Der DAX verliert im frühen Geschäft 2 Prozent auf 21.944 Punkte, für den Euro-Stoxx-50 geht es 1,6 Prozent nach unten. Der Euro gibt leicht nach auf 1,1535 Dollar. Auch an den Anleihemärkten geben die Kurse nach - die Sorge vor einem Anstieg der Inflation macht die Asset-Klasse unattraktiv. Auch Gold kann von dem Chaos nicht profitieren. Die Feinunze verliert 5,3 Prozent auf 4.250 Dollar die Feinunze.

Brent notiert am Morgen 1,5 Prozent höher bei rund 114 Dollar das Barrel, und damit nur leicht unter den Höchstständen von knapp 120 Dollar seit Ausbruch des Krieges im Nahen Osten. Ohne die Freigabe der strategischen Ölreserven würde der Ölpreis vermutlich noch wesentlich höher liegen. Zunehmend setzt sich am Markt die Meinung durch, dass der Konflikt länger andauern dürfte. Damit stiegen auch die Stagflationsrisiken. In einem solchen Fall wären den Zentralbanken weitgehend die Hände gebunden. Mit dem großen Verfall am vergangenen Freitag müssen sich die Börsen nun neu orientieren.

Telecom Italia starten mit Aufschlägen von 5,3 Prozent auf 61,6 Cent in die neue Woche. Die vom Staat kontrollierte Poste Italiane hat ein 10,8 Milliarden Euro schweres Übernahmegebot für den Telecombetreiber lanciert. Das eine Bar- und Aktienkomponente umfassende Gebot bewertet Telecom Italia mit 63,5 Cent je Aktie, ein Aufschlag von 9 Prozent. Die Übernahme ist in dem hart umkämpften italienischen Telekommarkt per se keine große Überraschung, über eine Konsolidierung wird bereits seit geraumer Zeit spekuliert. Ob Poste Italiane mit einem so geringen Aufschlag Erfolg haben wird, steht auf einem anderen Blatt. Poste Italiane ist bereits an Telecom Italia beteiligt.

Der Ausblick von Salzgitter auf das laufende Jahr liegt unter den Marktschätzungen. Der Stahlkonzern strebt Umsätze von 9,5 Milliarden Euro an - dem steht laut Baader ein Konsens von 9,82 Milliarden Euro entgegen. Das EBITDA soll zwischen 500 bis 600 Millionen Euro liegen, der Konsens geht von 681 Millionen Euro aus. Salzgitter verlieren 7,1 Prozent.

Zu Wochenbeginn kommt es zu Index-Änderungen. Im Stoxx-600 sind nun Aixtron vertreten. Auch in der DAX-Familie werden die Karten neu gemischt. So sind neu im MDAX Deutz, Jenoptik und Salzgitter, dafür verlassen Carl Zeiss Meditec, Fielmann und Teamviewer den Index.

INDEX      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50  5.410,87  -1,6   -90,41    5.501,28    16,8 
Stoxx-50    4.707,17  -1,5   -71,05    4.778,22    11,9 
DAX      21.944,26  -2,0  -435,93    22.380,19    19,9 
MDAX      27.080,09  -2,6  -716,19    27.039,42    15,3 
TecDAX     3.343,60  -2,2   -76,58    3.091,28    4,8 
SDAX      15.853,52  -2,1  -344,46    13.062,07    22,4 
CAC       7.546,87  -1,6  -118,75    7.665,62    10,0 
SMI      12.129,32  -1,6  -191,67    12.320,99    11,4 
ATX       5.084,76  -2,1  -110,06    5.194,82    38,3 
 
DEVISEN     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Fr, 17:28 
EUR/USD      1,1535  -0,3  -0,0035     1,1570   1,1561 
EUR/JPY      183,96  -0,1  -0,2500     184,21  184,0300 
EUR/CHF      0,9106  -0,1  -0,0012     0,9118   0,9107 
EUR/GBP      0,8661  -0,1  -0,0010     0,8671   0,8675 
USD/JPY      159,44  +0,1   0,2200     159,22  159,1800 
GBP/USD      1,3315  -0,2  -0,0024     1,3339   1,3323 
USD/CNY      6,9048  +0,3   0,0191     6,8857   6,8857 
USD/CNH       6,91  +0,1   0,0051     6,9049   6,9020 
AUS/USD      0,6969  -0,8  -0,0054     0,7023   0,7043 
Bitcoin/USD  68.545,64  +0,5   366,35    68.179,29 70.005,90 
 
ROHOEL      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex     99,86  +1,7    1,63      98,23 
Brent/ICE     113,9  +1,5    1,71     112,19 
 
Metalle     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold      4.250,02  -5,3  -237,63    4.487,65 
Silber       64,47  -4,9   -3,29      67,76 
Platin     1.806,47  -6,0  -115,60    1.922,07 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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March 23, 2026 04:39 ET (08:39 GMT)

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Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

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