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MÄRKTE USA/Trump sorgt für komplette Trendumkehr an Märkten

DJ MÄRKTE USA/Trump sorgt für komplette Trendumkehr an Märkten

DOW JONES--US-Präsident Donald Trump sorgt am Montagmittag (MEZ) bei den wichtigsten Finanzmärkten für eine komplette Trendumkehr. Während die Ölpreise absacken und der Dollar nachgibt, schießt der Aktienterminmarkt nach oben. Somit dürfte die Wall Street die negative Entwicklung der vergangenen Sitzungen beendet und stattdessen sehr fest in den Kassahandel gehen. Vor den Trump-Aussagen hat es bei zunächst weiter gestiegenen Ölpreisen nach erneut herben Verlusten an den US-Börsen ausgesehen.

Nun kündigte Trump Gespräche mit Iran über die vollständige Lösung zu Feindseligkeiten im Nahen Osten an. Auch will Trump vorerst nicht mehr Energie-Infrastruktur des Iran angreifen. Trump sagte, das US-Militär werde weitere Angriffe auf iranische Kraftwerke und Energieinfrastruktur nach "produktiven" Gesprächen um fünf Tage verschieben. Damit scheint auch das Ultimatum von Trump zur Öffnung der Straße von Hormus offenbar hinfällig zu sein. Andernfalls hätten die USA gezielt iranische Energieinfrastruktur angreifen wollen.

Die Ölpreise geben deutlich nach und brechen in der Spitze um bis zu knapp 13 Prozent ein. Aktuell verbilligt ein Fass der wichtigen Ölsorten Brent und WTI um rund 5 bis 6 Prozent. Gleichwohl dürften die Erdölpreise kaum auf absehbare Zeit auf Vorkriegsniveau zurückkommen. Goldman Sachs spricht vom größten Ölversorgungsschock aller Zeiten. "Wir erwarten nun, dass die Politik nach der Wiedereröffnung der Straße von Hormus die strategischen Reserven wieder auf ein höheres Niveau aufbauen wird und dass die Märkte einen Sicherheitsaufschlag in die langfristigen Preise einbauen werden."

Der Dollar, der seit Kriegsbeginn als Fluchthafen von Anlegern angesteuert worden ist, gibt mit der Hoffnung auf eine Deeskalation im Nahen Osten nun nach - der Dollarindex büßt 0,3 Prozent ein. Der Dollar dürfte aber weiter an Stärke gewinnen, sollte sich der aus dem Nahost-Konflikt resultierende Energiepreisschock verschärft, warnt MUFG-Analyst Lee Hardman.

Nach einem von Inflationssorgen getriebenen Tageshoch von 4,45 Prozent bei den Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen kommen diese nun auf 4,40 Prozent zurück. Die Nahostkrise habe bislang nicht die Anleihenkurse als vermeintlich sichere Häfen steigen lassen, vielmehr hätten Inflationsängste die Notierungen gedrückt und die Renditen nach oben gehievt, heißt es. Es sei nicht überraschend, dass Staatsanleihen angesichts eines inflationären Schocks nachgegeben hätten, merkt Analyst Thomas Mathews von Capital Economics an.

Der Goldpreis fällt mit den Entspannungssignalen auf Jahrestief. Zuvor hatte das Edelmetall mit Dollarstärke und gestiegenen Marktzinsen auch schon unter Druck gestanden. Nun sinkt der Preis je Feinunze um 2,9 Prozent. "Die Preise verzeichneten ihren größten Wochenverlust seit 1983 aus Sorge, dass eine höhere Inflation die Fed zu Zinserhöhungen veranlassen wird", erläutern die ANZ-Analysten.

Tesla steigen vorbörslich um 0,2 Prozent. CEO Elon Musk hat Pläne veröffentlicht, wonach der E-Autobauer und das Weltraumunternehmen SaceX gemeinsam eine neue Chipfabrik im US-Bundesstaat Texas errichten werden. Die Halbleiter sollen in Tesla-Fahrzeugen sowie in den humanoiden Optimus-Robotern eingesetzt werden. Zudem sollen dort für den Weltraum optimierte Chips gefertigt werden.

Der Pharmariese Pfizer und der französische Impfstoffhersteller Valneva haben positive Studienergebnisse ihres Impfstoffkandidaten gegen die Lyme-Borreliose bekannt gegeben. Pfizer liegen ganz knapp im Plus. Synopsys ziehen um 2,8 Prozent an, Elliott Investment hält einen größeren Anteil am Chipentwickler und will laut einem Bericht Druck ausüben, damit mehr Geld mit Software und Dienstleistungen erlöst wird.

=== 
US-Treasuries  Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre       3,93 +0,04    4,02      3,81 
5 Jahre       4,04 +0,03    4,11      3,93 
10 Jahre      4,40 +0,01    4,45      4,31 
 
DEVISEN     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Fr, 17:28 
EUR/USD      1,1550  -0,2  -0,0020     1,1570   1,1561 
EUR/JPY      183,62  -0,3  -0,5900     184,21  184,0300 
EUR/CHF      0,9122  +0,0   0,0004     0,9118   0,9107 
EUR/GBP      0,8651  -0,2  -0,0020     0,8671   0,8675 
USD/JPY      158,98  -0,2  -0,2400     159,22  159,1800 
GBP/USD      1,3344  +0,0   0,0005     1,3339   1,3323 
USD/CNY      6,891  +0,1   0,0053     6,8857   6,8857 
USD/CNH      6,9011  -0,1  -0,0038     6,9049   6,9020 
AUS/USD      0,6974  -0,7  -0,0049     0,7023   0,7043 
Bitcoin/USD  69.975,85  +2,6  1.796,56    68.179,29 70.005,90 
 
ROHÖL      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex     92,98  -5,3   -5,25      98,23 
Brent/ICE     105,37  -6,1   -6,82     112,19 
 
Metalle     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold      4.358,18  -2,9  -129,47    4.487,65 
Silber       66,98  -1,2   -0,78      67,76 
Platin     1.853,45  -3,6   -68,62    1.922,07 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/cbr

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March 23, 2026 08:09 ET (12:09 GMT)

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© 2026 Dow Jones News
Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

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