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MÄRKTE USA/Trump sorgt an Wall Street für Hoffnung - Ölpreise fallen

DJ MÄRKTE USA/Trump sorgt an Wall Street für Hoffnung - Ölpreise fallen

DOW JONES--US-Präsident Donald Trump sorgt mit dem Einräumen von Gesprächen mit dem Iran am Montag weltweit an den Finanzmärkten für einen Stimmungswandel. Während die Ölpreise absacken und der Dollar nachgibt, geht es an den Aktienkursen seit dem Mittag nach oben. Zuvor war es bei steigenden Ölpreisen an den europäischen Börsen weiter kräftig abwärts gegangen und für den Start an der Wall Street hatte es nach erneuten herben Verlusten ausgesehen.

Im frühen Geschäft steigt der Dow-Jones-Index um 1,4 Prozent auf 46.234 Punkte, S&P-500 und Nasdaq-Composite klettern um 1,3 bzw. 1,5 Prozent. Trump kündigte Gespräche mit Iran über eine vollständige Lösung zu Feindseligkeiten im Nahen Osten an. Auch will er vorerst nun doch nicht die Energieinfrastruktur des Iran angreifen. Das US-Militär werde weitere Angriffe auf iranische Kraftwerke und Energieinfrastruktur nach "produktiven" Gesprächen um fünf Tage verschieben, so Trump. Damit scheint auch sein Ultimatum zur Öffnung der Straße von Hormus hinfällig zu sein. Trump hatte im Rahmen des Ultimatums mit gezielten Angriffen auf iranische Energieinfrastruktur gedroht.

"Dies ist eindeutig eine positive Entwicklung. Beiden Seiten befinden sich in Gesprächen, und dies ist das erste konkrete Zeichen einer Deeskalation, das wir seit Ausbruch des Konflikts Ende Februar gesehen haben" fasst Marktstratege Michael Brown von Pepperstone die positive Stimmung zusammen.

Die Ölpreise haben nach unten abgedreht,. Aktuell verbilligt ein Fass der Ölsorte und WTI um knapp 8 Prozent auf gut 103 Dollar. Im Tageshoch waren schon 114 Dollar fällig gewesen. Goldman Sachs spricht dessen ungeachtet vom größten Ölversorgungsschock aller Zeiten. "Wir erwarten nun, dass die Politik nach der Wiedereröffnung der Straße von Hormus die strategischen Reserven wieder auf ein höheres Niveau aufbauen wird und die Märkte einen Sicherheitsaufschlag in die langfristigen Preise einbauen werden."

Der Dollar, der seit Kriegsbeginn als Fluchthafen gesucht war, gibt mit der Hoffnung auf eine Deeskalation nach - der Dollarindex büßt 0,3 Prozent ein. Nach einem von Inflationssorgen getriebenen Tageshoch von 4,45 Prozent bei den Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen kommen diese nun auf 4,38 Prozent zurück. Die Nahostkrise habe bislang die Anleihen als vermeintlich sichere Häfen nicht gestützt, stattdessen hätten Inflationsängste und die Spekulation auf deswegen steigende Zinsen die Notierungen gedrückt, heißt es.

Gold ist weiter nicht gesucht, Der Preis sinkt um 1,5 Prozent. "Die Preise verzeichneten ihren größten Wochenverlust seit 1983 aus Sorge, dass eine höhere Inflation die Fed zu Zinserhöhungen veranlassen wird", erläutern die ANZ-Analysten die jüngste Preisentwicklung bei Gold.

Tesla steigen um 2,2 Prozent. CEO Elon Musk hat Pläne veröffentlicht, wonach der E-Autobauer und das Weltraumunternehmen SaceX gemeinsam eine neue Chipfabrik im US-Bundesstaat Texas errichten werden. Die Halbleiter sollen in Tesla-Fahrzeugen sowie in den humanoiden Optimus-Robotern eingesetzt werden. Zudem sollen dort für den Weltraum optimierte Chips gefertigt werden.

Der Pharmariese Pfizer und der französische Impfstoffhersteller Valneva haben positive Studienergebnisse ihres Impfstoffkandidaten gegen die Lyme-Borreliose bekannt gegeben. Pfizer liegen 0,4 Prozent im Plus. Synopsys ziehen um 3,3 Prozent an, Elliott Investment hält einen größeren Anteil am Chipentwickler und will laut einem Bericht Druck ausüben, damit mehr Geld mit Software und Dienstleistungen erlöst wird.

=== 
INDEX      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA      46.234,34  +1,4  +656,87    45.577,47 
S&P-500     6.592,58  +1,3   +86,10    6.506,48 
NASDAQ Comp  21.981,42  +1,5  +333,81    21.647,61 
NASDAQ 100   24.250,45  +1,5  +352,30    23.898,16 
 
US-Treasuries  Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre       3,89 -0,00    4,02      3,81 
5 Jahre       4,01 -0,00    4,11      3,93 
10 Jahre      4,38 -0,01    4,45      4,31 
 
DEVISEN     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Fr, 17:28 
EUR/USD      1,1587  +0,2   0,0017     1,1570   1,1561 
EUR/JPY      183,83  -0,2  -0,3800     184,21  184,0300 
EUR/CHF      0,9122  +0,0   0,0004     0,9118   0,9107 
EUR/GBP      0,8647  -0,3  -0,0024     0,8671   0,8675 
USD/JPY      158,64  -0,4  -0,5800     159,22  159,1800 
GBP/USD      1,3392  +0,4   0,0053     1,3339   1,3323 
USD/CNY      6,8849  -0,0  -0,0008     6,8857   6,8857 
USD/CNH      6,8899  -0,2  -0,0150     6,9049   6,9020 
AUS/USD      0,7003  -0,3  -0,0020     0,7023   0,7043 
Bitcoin/USD  70.771,70  +3,8  2.592,41    68.179,29 70.005,90 
 
ROHÖL      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex     90,74  -7,6   -7,49      98,23 
Brent/ICE     103,36  -7,9   -8,83     112,19 
 
Metalle     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold      4.418,69  -1,5   -68,96    4.487,65 
Silber       67,77  +0,0    0,01      67,76 
Platin     1.878,55  -2,3   -43,52    1.922,07 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/gos

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March 23, 2026 09:54 ET (13:54 GMT)

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Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
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