Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Der massive Anstieg der Energiepreise nach der weiteren Eskalation im Krieg im Nahen Osten hat die Leitzinserwartungen auf den Kopf gestellt, so die DekaBank.Die hawkishen Auftritte der Notenbanken bei ihren jüngsten Sitzungsterminen hätten ebenfalls dazu beigetragen. Vor Kriegsbeginn sei zumindest noch eine kleine Wahrscheinlichkeit eingepreist worden, dass der nächste Leitzinsschritt der EZB nach unten gehen würde. Mittlerweile würden nun volle drei Leitzinserhöhungen von je 25 Basispunkten bis zum Jahresende 2026 erwartet. Bei der FED seien zuvor mindestens zwei Zinssenkungen erwartet worden, doch seien diese inzwischen komplett ausgepreist worden. Dementsprechend hätten auch die Rentenmärkte mit kräftigen Renditeanstiegen vor allem am kurzen Kurvenende reagiert, sodass die Zinskurven sich auf deutlich erhöhten Niveaus stark verflacht hätten. Bunds würden sich dabei noch am besten behaupten, risikobehaftete Anleihen wie Corporates hätten im Wochenverlauf deutlich unterperformed. Bei italienischen Staatsanleihen hätten sich die Spreads spürbar ausgeweitet. (23.03.2026/alc/a/a) ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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