DJ PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
PATENTE - Europa bleibt innovationsstark. Das ist die Kernbotschaft der Jahresstatistik 2025 des Europäischen Patentamts (EPA). Erstmals überschritten die Patentanmeldungen die Marke von 200.000. Mit 201.974 Patentanmeldungen wurde der Vorjahreswert um 1,4 Prozent übertroffen. Obwohl ihre Patentanmeldungen um 2,2 Prozent auf 24.476 zurückgingen, belegten die Erfinder aus Deutschland wie schon im vergangenen Jahr den zweiten Platz hinter den Vereinigten Staaten. (FAZ)
WELTWIRTSCHAFTSFORUM - An der Spitze des Weltwirtschaftsforums (WEF) soll es keine weiteren personellen Änderungen geben. "Das Board of Governors hat bei Larry Fink und mir den Zusatz 'interimistisch' gestrichen. Wir machen jetzt unbefristet weiter und werden auch im kommenden Januar noch als Chefs im Amt sein", sagte André Hoffmann der Süddeutschen Zeitung. Der Schweizer Hoffmann, der auch die Gründerfamilie des Pharmakonzerns Roche vertritt, und der Amerikaner und Black-Rock-Manager Fink führen seit dem vergangenen Jahr zusammen das WEF, als Nachfolger des Gründers Klaus Schwab. Ursprünglich hieß es, es soll eine Nachfolge gefunden werden, im Gespräch war immer die derzeitige Chefin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde. Hoffmann sagte jetzt: "Zu viele Änderungen in einer kurzen Zeit würde der Stabilität der Institution nicht sehr viel helfen." (Süddeutsche Zeitung)
KI - Blackrock-CEO Larry Fink hat davor gewarnt, dass Künstliche Intelligenz (KI) die Gefahr berge, die ungleiche Verteilung von Vermögen zu verschärfen und nur eine Handvoll Unternehmen und Investoren noch wohlhabender zu machen, die das KI-Wachstum finanziert haben. Fink schrieb in seinem jährlichen Brief an die Blackrock-Aktionäre, ein wachsender Teil des Landes sei der Meinung, der Kapitalismus funktioniere nicht für genügend Menschen. "Der enorme Wohlstand, der in den letzten Generationen geschaffen wurde, floss größtenteils an Menschen, die bereits über Finanzvermögen verfügten", schrieb er. "KI droht, dieses Muster in noch größerem Maßstab zu wiederholen." Die übergeordnete Frage sei, wer an den Gewinnen teilhabe. (Financial Times)
LUFTVERKEHR - Die Fluggesellschaften erarbeiten Notfallpläne, um möglichen Engpässen bei der Kerosinversorgung zu begegnen. Dies könnte ihrer Befürchtung nach bereits in wenigen Wochen eintreten, da der Krieg im Nahen Osten die Versorgung gefährdet und die Preise in die Höhe treibt. Führungskräfte der Luftfahrtbranche haben zunehmend Schwierigkeiten, Zusicherungen über die Verfügbarkeit von Treibstoff über den nächsten Monat hinaus zu erhalten. "Wir arbeiten derzeit an Plänen, um Szenarien zu entwerfen, wie wir mit einer Treibstoffknappheit umgehen würden", sagte Air France-KLM-CEO Ben Smith. Dies beinhalte auch die Streichung von Flügen in Teile Asiens für den Fall, dass das Auftanken für den Rückflug nach Europa schwieriger wird. (Financial Times)
- Alle Angaben ohne Gewähr.
Kontakt: konjunktur.de@dowjones.com
DJG/mgo/sha/uxd
(END) Dow Jones Newswires
March 24, 2026 01:46 ET (05:46 GMT)
Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.
