Nahost-Konflikt treibt Märkte und Ölpreise
Die geopolitische Lage im Nahen Osten bleibt das dominierende Thema an der Börse aktuell. US-Präsident Donald Trump deutete in einer Rede an, dass ein Abkommen mit dem Iran kurz bevorstehen könnte. Infolgedessen wurde ein geplanter Angriff auf die Energieinfrastruktur des Landes zunächst ausgesetzt.
Allerdings bleibt die Situation angespannt: Sollte innerhalb von fünf Tagen keine Einigung erzielt werden, drohen erneute militärische Maßnahmen. Die Dementis aus Teheran haben bereits wieder zu negativer Marktstimmung geführt.
Ein ähnliches Muster zeigte sich bereits im vergangenen Jahr im Handelskonflikt mit China: Zunächst wurde eine Einigung angekündigt und bestritten, bevor sie schließlich doch zustande kam. Dies deutet darauf hin, dass die USA eine schnelle Lösung anstreben.
Ölpreis über 100 USD - Energie im Fokus
Die Unsicherheit hat insbesondere den Ölmarkt erfasst. Die Preise sind wieder deutlich gestiegen und notieren nahe der Marke von 100 USD pro Barrel (Brent aktuell bei 99,8 USD).
Zusätzliche Faktoren:
- Schäden an Gas- und Strominfrastruktur im Iran
- Drohnenangriffe mit Auswirkungen auf AWS-Dienste in Bahrain
- Saudi-Arabien erlaubt Nutzung strategischer Luftwaffenbasen durch die USA
- Vereinigte Arabische Emirate kappen wirtschaftliche Beziehungen zum Iran
Diese Entwicklungen verstärken die Angebotsrisiken und treiben die Energiepreise weiter nach oben.
Edelmetalle unter Druck trotz Inflation
Trotz steigender Inflationssorgen zeigen sich Gold und Silber schwächer:
- Gold fällt unter 4400 USD (-2%)
- Silber verliert rund 4% auf 66 USD
Der Rückgang erfolgt trotz anhaltender Käufe durch Zentralbanken, wie der World Gold Council bestätigt. Hintergrund könnten Liquiditätsbedenken im Nahen Osten sein, ausgelöst durch sinkende Einnahmen aus Energieexporten....
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