DJ ÜBERBLICK am Morgen/Konjunktur, Zentralbanken, Politik
Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires
Iran und Ägypten erörtern Wege zur Entspannung der Lage
Der Iran hat mitgeteilt, dass Außenminister Abbas Araghchi mit seinem ägyptischen Amtskollegen Badr Abdelatty telefoniert hat, um den Krieg und die arabischen Bemühungen zur Entspannung der Lage zu erörtern. In der vergangenen Woche hatte Abdelatty gemeinsam mit den Außenministern von Saudi-Arabien, der Türkei und Pakistan an einer diplomatischen Initiative zur Beendigung des Krieges gearbeitet. Die Hintertürdiplomatie zwischen dem Iran und den arabischen Verbündeten der USA war nach einem Bericht des Wall Street Journal mitverantwortlich für die Entscheidung von Präsident Donald Trump, sich auf die Diplomatie zu konzentrieren und die angedrohten Angriffe auf die iranische Energieinfrastruktur vorerst auszusetzen.
Golfstaaten melden weitere Drohnen- und Raketenangriffe
Kuwait und Saudi-Arabien haben weitere Drohnen- und Raketenangriffe gemeldet. Damit scheinen die Kämpfe am Golf anzudauern, auch nachdem US-Präsident Donald Trump die Frist für heftige Angriffe auf den Iran verschoben hat. Die kuwaitische Armee teilte mit, sie stelle sich Raketen- und Drohnenangriffen entgegen, während das Verteidigungsministerium Saudi-Arabiens erklärte, es seien mehrere Drohnen abgefangen und zerstört worden. Das Innenministerium Bahrains gab an, die Behörden hätten eine Sirene ausgelöst und die Bevölkerung aufgefordert, sich an einen sicheren Ort zu begeben.
Iran feuert Raketensalven auf Israel ab
Das israelische Militär hat Such- und Rettungsteams an mehrere Orte in Zentralisrael entsandt, nachdem der Iran wiederholt Raketensalven abgefeuert hatte. Das israelische Militär meldete, dass in sechs verschiedenen Fällen Raketen auf israelisches Gebiet abgefeuert worden seien. Die israelischen Gesundheitsbehörden veröffentlichten Bilder von verkohlten Gebäuden und ausgebrannten Autos in Zentralisrael. Es gab zunächst keine Berichte über Opfer.
EU und Australien unterzeichnen Freihandelsabkommen und Sicherheitspakt
Die Europäische Union und Australien haben sich auf ein Freihandelsabkommen und eine Sicherheitspartnerschaft geeinigt. Dies ist der jüngste Schritt von US-Verbündeten, in einer Zeit rasch wachsender geopolitischer Unsicherheit ihre wirtschaftlichen und militärischen Beziehungen zu überdenken. Das Freihandelsabkommen, dessen Zustandekommen Jahre dauerte, beseitigt mehr als 99 Prozent der Zölle auf EU-Warenexporte nach Australien.
US-Botschafter: Deal mit EU zu kritischen Mineralien vor dem Abschluss
Die USA stehen kurz vor einem Abkommen mit der Europäischen Union, mit dem ein Mindestpreis für kritische Mineralien in den beiden Volkswirtschaften festgelegt werden könnte. Das sagte der US-Botschafter bei der EU, Andrew Puzder. Die Trump-Regierung hatte eine "Präferenzhandelszone" für kritische Mineralien gefordert. Offizielle sagten, diese könne durch Preisuntergrenzen und Zölle aufrechterhalten werden.
Japans Verbraucherpreise steigen im Februar langsamer
Der Anstieg der Verbraucherpreise in Japan hat sich im Februar verlangsamt, was der Bank of Japan (BoJ) angesichts erhöhter geopolitischer Risiken möglicherweise mehr Zeit verschafft, über weitere Zinserhöhungen nachzudenken. Die Inflation, ohne die volatilen Preise für frische Lebensmittel, stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,6 Prozent, verglichen mit einem Anstieg von 2,0 Prozent im Januar, wie Regierungsdaten zeigten. Ökonomen hatten in einer Umfrage des Datenanbieters Quick mit einem Anstieg von 1,7 Prozent gerechnet.
DJG/DJN/apo
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March 24, 2026 04:00 ET (08:00 GMT)
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