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MORNING BRIEFING - USA/Asien

DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien

(aus technischen Gründen müssen die aktuellen Tabellen heute entfallen)

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

TAGESTHEMA

Der Anstieg der Verbraucherpreise in Japan hat sich im Februar verlangsamt, was der Bank of Japan (BoJ) angesichts erhöhter geopolitischer Risiken möglicherweise mehr Zeit verschafft, über weitere Zinserhöhungen nachzudenken. Die Inflation, ohne die volatilen Preise für frische Lebensmittel, stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,6 Prozent, verglichen mit einem Anstieg von 2,0 Prozent im Januar, wie Regierungsdaten vom Dienstag zeigten. Ökonomen hatten in einer Umfrage des Datenanbieters Quick mit einem Anstieg von 1,7 Prozent gerechnet.

Damit fiel der Kernindex zum ersten Mal seit März 2022 unter das Inflationsziel der Bank of Japan von 2 Prozent.

Die nachlassende Inflation dürfte der Zentralbank Zeit verschaffen, um potenzielle Abwärtsrisiken für die Wirtschaft infolge des Nahostkonflikts sowie die Möglichkeit, dass höhere Ölpreise die zugrundeliegende Inflation des Landes beschleunigen könnten, gründlich zu prüfen.

BoJ-Gouverneur Kazuo Ueda sagte in der vergangenen Woche, dass mehr Mitglieder des geldpolitischen Rates über die Gefahr einer übermäßigen Preissteigerung aufgrund höherer Energiekosten besorgt seien als über die Abwärtsrisiken für das Wachstum. Die Zentralbank beobachtet zudem aufmerksam, inwieweit die jüngste Abwertung des Yen die Importkosten in die Höhe treiben wird.

AUSBLICK UNTERNEHMEN +

Keine wichtigen Termine angekündigt

AUSBLICK KONJUNKTUR

- US 
  13:30 Produktivität ex Agrar (2. Veröffentlichung) 4Q 
     annualisiert 
     PROGNOSE:  +1,8% gg Vq 
     1. Veröff.: +2,8% gg Vq 
     3. Quartal: +5,2% gg Vq 
     Lohnstückkosten 
     PROGNOSE:  +4,0% gg Vq 
     1. Veröff.: +2,8% gg Vq 
     3. Quartal: -1,8% gg Vq 
 
  14:45 Einkaufsmanagerindex/PMI Service (1. Veröffentlichung) März 
     PROGNOSE: 51,5 
     zuvor:  51,7 
 
     Einkaufsmanagerindex/PMI verarbeitendes Gewerbe (1. Veröffentlichung) März 
     PROGNOSE: 51,6 
     zuvor:  51,6 
 

FINANZMÄRKTE

OSTASIEN (VERLAUF)

Die Hoffnung auf eine Deeskalation im Iran-Krieg sorgt am Dienstag an den asiatischen Aktienmärkten für eine leichte Erholung von den teils heftigen Verlusten zu Wochenbeginn. In Tokio legte der Nikkei-225-Index um 1,4 Prozent zu. Der Kospi gewann in Seoul 2,7 Prozent. An den chinesischen Börsen stieg der Shanghai-Composite um 1,8 Prozent und der Hang-Seng-Index gewann 2,8 Prozent. In Australien schloss der S&P/ASX 200 mit einem Plus von 0,2 Prozent. Die Verbraucherpreise in Japan sind im Februar um 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen und damit unter der Prognose einer Zunahme um 1,7 Prozent geblieben. Die Verbraucherinflation hat sich stärker als erwartet abgeschwächt, aber dies dürfte nicht von Dauer sein, meint Stefan Angrick von Moody's Analytics. Staatliche Unterstützung sei ein Schlüsselfaktor für die Daten gewesen, die die Energiepreise gedämpft habe. Auch in den meisten anderen Kategorien habe sich die Inflation verlangsamt, was darauf hindeute, dass der Kostendruck nachgelassen habe. Der Nahost-Konflikt stelle jedoch ein erhebliches Risiko dar. Stark steigende Öl- und Gaspreise könnten ab März zu einem Anstieg der Energiekosten führen, und eine neuerliche Abwertung des Yen sei ein zusätzliches Problem. Die Unsicherheit werde die Bank of Japan vorerst in der Warteschleife halten, ebenso wie die Entwicklung der Löhne, so Angrick.

WALL STREET

INDEX      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA      46.208,53  +1,4  +631,06    45.577,47 
S&P-500     6.581,04  +1,2   +74,56    6.506,48 
NASDAQ Comp  21.946,76  +1,4  +299,15    21.647,61 
NASDAQ 100   24.188,59  +1,2  +290,44    23.898,16 
 
 
           Montag   Freitag (Verfalltag) 
Umsatz NYSE (Aktien) 1,54 Mrd  4,66 Mrd 
Gewinner       2.238    428 
Verlierer       528   2.355 
Unverändert       58     39 
 

Fest - US-Präsident Trump sorgte mit einem Rückzieher in Form einer Verlängerung seines Ultimatums an den Iran, die Straße von Hormus freizugeben, für Aufatmen. Er sprach von Gesprächen mit einem iranischen Spitzenvertreter, worauf auf breiter Front die Aktienkurse stiegen und die Ölpreise nachgaben. Wegen dieser Gespräche würden die USA für fünf Tage auf die zuvor angedrohten Angriffe gegen die iranische Energieinfrastruktur verzichten. Trump nannte den Namen des iranischen Vertreters allerdings nicht. Das iranische Außenministerium dementierte die Gespräche laut dem staatlichen Sender IRIB, was dazu beitrug, dass die Kurse von den Tageshochs wieder deutlicher zurückkamen. Am Aktienmarkt ging es für die prominenten Schwergewichte Apple, Nvidia oder Amazon zwischen 1,4 und 2,4 Prozent nach oben. Branchenseitig lagen Aktien aus dem Konsumgütersektor an der Spitze mit einem Plus von 2,5 Prozent, gefolgt von Rohstoffaktien (+1,8%). Am Ende rangierten die als defensiv geltenden Pharmawerte (+0,3%). Bei den Einzelwerten verteuerten sich Tesla um 3,5 Prozent, nachdem CEO Elon Musk Pläne veröffentlicht hatte, wonach der Elektroautobauer und das Weltraumunternehmen SpaceX gemeinsam eine neue Chipfabrik in Texas errichten werden. Synopsys kamen um 2,9 Prozent voran mit der Nachricht, dass Elliott Investment einen größeren Anteil an dem Chipentwickler hält und nun Druck ausüben will, damit mehr Geld mit Software und Dienstleistungen erlöst wird.

US-ANLEIHEN

Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre    3,85 -0,04    4,02      3,79 
5 Jahre    3,97 -0,05    4,11      3,92 
10 Jahre    4,35 -0,04    4,45      4,31 
 

Der Anleihemarkt reagierte mit sinkenden Renditen auf den Trump-Rückzieher und die fallenden Ölpreise. Im Zehnjahresbereich ging es um 4 Basispunkte auf 4,35 Prozent nach unten. Im Tagestief waren es schon 4,31 Prozent gewesen. Mit den fallenden Ölpreisen sinke das Risiko eines Inflationsanstiegs, was zugleich Zinserhöhungsspekulationen dämpfe, erklärten Marktteilnehmer.

DEVISEN

Der Dollar verlor mit der Hoffnung auf eine Deeskalation seinen Nimbus als sicherer Hafen und wertete stark ab. Der Euro schnellte auf 1,1612 Dollar nach oben, verglichen mit Ständen um 1,1485 Dollar vor den Trump-Einlassungen.

++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

Gold war weiter nicht gesucht, Der Preis der Feinunze sank um 2,3 Prozent auf 4.385 Dollar. "Die Preise verzeichneten ihren größten Wochenverlust seit 1983 aus Sorge, dass eine höhere Inflation die Fed zu Zinserhöhungen veranlassen wird", warfen die Analysten von ANZ einen Blick auf den jüngsten starken Preisrückgang.

ÖL

Die Ölpreise kamen von den frühen Tageshochs mit dem Trumpschen Entspannungssignal deutlich zurück. Zuletzt kostete Brent-Öl im Vergleich zum Freitag 11 Prozent weniger, rund 99,80 Dollar je Fass. Im Tageshoch waren noch 114 Dollar fällig gewesen.

MELDUNGEN SEIT MONTAG 20.00 UHR

ESTEE LAUDER/PUIG

Estee Lauder befindet sich laut mit der Angelegenheit vertrauten Personen in Gesprächen über die Übernahme der spanischen Beauty-Gruppe Puig Brands - ein Deal, der zwei der größten Kosmetikunternehmen der Welt vereinen würde. Die beiden Unternehmen sollen eine Kombination aus Bargeld und Aktien diskutiert haben, wobei weitere Einzelheiten nicht in Erfahrung hätten gebracht werden können.

GILEAD SCIENCES

plant die Übernahme von Ouro Medicines mit Sitz in San Francisco für bis zu rund 2,18 Milliarden US-Dollar. Ouro ist ein Entwickler von Therapien für Autoimmunerkrankungen. Wie Gilead mitteilte, sollen die aus der Transaktion resultierenden Vermögenswerte in Zusammenarbeit mit Galapagos entwickelt werden, einem belgischen Biotechnologie-Unternehmen, an dem Gilead beteiligt ist.

HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/gos/cln

(END) Dow Jones Newswires

March 24, 2026 04:16 ET (08:16 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

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