- In Frankreich und Deutschland herrscht große Vorsicht, auch wenn 8 von 10 Käufern KI bei Zahlungen nutzen, aber die strategische Integration ist nach wie vor uneinheitlich.
- Bezahlung per Rechnung ist eine zentrale Erwartung in Europa und ein wichtiger Wachstumshebel im Jahr 2026, aber die Zahlungspräferenzen variieren je nach Land und Unternehmensgröße.
Laut einer neuen europäischen Studie¹ unter 550 Geschäftskunden, die von TreviPay, dem globalen B2B-Zahlungsnetzwerk für Rechnungsstellung und Zahlungsabwicklung, in Auftrag gegeben wurde, sind Reibungsverluste im B2B-Kaufprozess die Bereiche, in denen Unternehmen jenseits des Preises Bedrohungen für die Kundentreue erleben. Dazu zählen langsames Onboarding und uneinheitliche Rechnungsstellung sowie steigende Erwartungen an KI-gestützte Prozesse. "Finanzteams in ganz Europa und Großbritannien stehen vor der Herausforderung, wirtschaftlichen Druck, regulatorische Komplexität und steigende Kundenerwartungen zu bewältigen", sagte Inez Berkhof-Hollander, Vice President EMEA bei TreviPay. "Unsere Untersuchungen zeigen, dass Zahlungs- und Rechnungserfahrungen heute eine entscheidende Rolle bei der Lieferantenauswahl spielen."
Die drei wichtigsten Markterwartungen für Europa im Jahr 2026
1. KI-gestützte Einkaufsoptionen variieren je nach Land
Fast acht von zehn Geschäftskunden nutzen KI-Technologien regelmäßig oder häufig in B2B-Einkaufs- und Zahlungsprozessen ein deutlicher Wandel gegenüber den Vorjahren. KI wird primär als Mittel zur Verbesserung der Entscheidungsfindung durch Datenanalysen (20%), zur Stärkung der Betrugsprävention und des Risikomanagements (16%) sowie zur Reduzierung manueller Aufgaben gesehen.
Die Begeisterung dämpfen jedoch praktische Einschränkungen. In Deutschland, wo die Compliance-Anforderungen besonders hoch sind, erfolgt die Einführung vorsichtiger. In Frankreich und Deutschland hängt die Attraktivität von KI von der Transparenz des Rechnungsstatus und dem automatischen Abgleich von Rechnungen mit Bestellungen ab, wodurch anhaltende Probleme im Zusammenhang mit fehlerhaften Rechnungen behoben werden.
2. Lieferanten mit Rechnungszahlung
Fast die Hälfte (47%) der Unternehmen achten aktiv auf die Möglichkeit der Rechnungsstellung, da dies ein entscheidender Faktor für die Wahl ihres Lieferanten für Folgeaufträge ist ein Trend, der in ganz Europa besonders relevant ist.
"Die Rechnungszahlung ist nach wie vor die dominierende B2B-Zahlungsmethode in Europa", so Berkhof-Hollander. "Sie ist fest in die Geschäftsprozesse integriert. Die Präferenzen variieren jedoch erheblich."
3. Trotz der weit verbreiteten Digitalisierung bestehen weiterhin Reibungspunkte im B2B-Einkaufsprozess.
Käufer nennen anhaltende Herausforderungen wie fehlerhafte Rechnungen, mangelnde ERP-Integration, uneinheitliche Rechnungsformate und Verzögerungen in Genehmigungsprozessen. In Deutschland berichteten 76% der Käufer von Problemen mit den Zahlungsoptionen insgesamt; deutlich mehr als 37% in Spanien. Diese Schwachstellen variieren je nach Markt und Unternehmensgröße. Größere Unternehmen (über 500 Mitarbeiter) legen mehr Wert auf ERP-Integration und Einkaufskontrollen, während mittelständische Unternehmen Schnelligkeit und Flexibilität schätzen. In Großbritannien ist ein schneller Onboarding-Prozess einer der wichtigsten Wettbewerbsvorteile für Lieferanten.
Die Zahlungspräferenzen variieren je nach Region und Unternehmensgröße.
Die Studie zeigt deutliche Unterschiede zwischen den Märkten. Handelskredite sind besonders in Großbritannien und Deutschland (46%) verbreitet, während spanische Käufer deutlich seltener darauf zurückgreifen, aber die höchste Nachfrage nach individualisierbaren Rechnungen aufweisen (93% gegenüber 82% im Gesamtdurchschnitt).
"Es wird immer regionale Unterschiede geben, aber letztendlich geht es darum, Reibungsverluste in jeder Phase des Kaufprozesses zu minimieren", so Burkhof-Hollander. "Flexibilität ist der Schlüssel, um Lieferanten zu langfristigen Geschäftsbeziehungen zu verhelfen und nachhaltiges Wachstum zu erzielen."
Den vollständigen EMEA-Marktforschungsbericht mit weiteren Daten finden Sie hier.
1 Die Studie, die die Ansichten von 550 B2B-Einkäufern in Großbritannien (21 %), Frankreich (24 %), Deutschland (18 %), Spanien (18 %) und Australien (19 %) erfasste, wurde von Censuswide zwischen dem 18. und 26. November 2025 durchgeführt. |
Über TreviPay
TreviPay, The Pay by Invoice Company, ist eine vollständig verwaltete B2B-Zahlungsplattform für globale Marken. Unsere KI-gestützte Software zur Automatisierung des Forderungsmanagements steigert nachweislich den durchschnittlichen Bestellwert (AOV) und reduziert die DSO (Days Sales Outstanding). Sie optimiert den Order-to-Cash-Prozess und lässt sich nahtlos in alle Kanäle und ERP-Systeme integrieren. TreviPay bietet ein erstklassiges Zahlungserlebnis und ist die erste Wahl führender Einzelhändler, Hersteller und Reiseunternehmen wie Walmart, Lenovo und United Airlines. Mit über vier Jahrzehnten Erfahrung und einem globalen Handelsvolumen von über 8 Milliarden US-Dollar wurde TreviPay von IDC als führendes Unternehmen für eingebettete Zahlungsanwendungen und von der Hackett Group als Top-Anbieter für Cash-Applikationen ausgezeichnet. Mit Niederlassungen in den USA, den Niederlanden, Costa Rica und Australien betreut TreviPay Kunden in 32 Ländern. Weitere Informationen finden Sie unter www.trevipay.com.
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