Anzeige
Mehr »
Mittwoch, 25.03.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
+2.000% bisher - kommt jetzt der nächste Antimon-Trade? A2 Gold zündet die nächste Stufe!
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
283 Leser
Artikel bewerten:
(1)

MORNING BRIEFING - USA/Asien

DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

TAGESTHEMA

Die USA haben dem Iran laut Regierungsvertretern einen 15-Punkte-Plan zur Beendigung des Krieges übermittelt. Dieser konzentriert sich demnach weitgehend auf frühere Forderungen der Trump-Regierung an Teheran. Das über Vermittler zugestellte Dokument fordert den Iran den Regierungsvertretern zufolge dazu auf, seine drei wichtigsten Atomanlagen abzubauen, jegliche Anreicherung auf iranischem Boden zu beenden, die Arbeit an ballistischen Raketen einzustellen, die Unterstützung für Stellvertretergruppen einzuschränken und die Straße von Hormus vollständig wieder zu öffnen. Im Gegenzug würden die im Zusammenhang mit dem Atomprogramm stehenden Sanktionen gegen den Iran aufgehoben, und die USA würden das zivile Atomprogramm des Landes unterstützen - während sie es gleichzeitig überwachen. Der Plan spiegelt im Großen und Ganzen den US-Vorschlag wider, der mit dem Iran vor Beginn des Krieges am 28. Februar diskutiert wurde, als US-Präsident Donald Trump Teheran vorwarf, nicht in gutem Glauben zu verhandeln. Irans neue Führung erklärt, sie habe nun höhere Forderungen an Washington, wie etwa Reparationen für die wochenlangen Angriffe.

AUSBLICK UNTERNEHMEN +

Keine wichtigen Termine angekündigt.

AUSBLICK KONJUNKTUR

- US 
  13:30 Import- und Exportpreise Februar 
     Importpreise 
     PROGNOSE:   +0,6% gg Vm 
     zuvor:    +0,2% gg Vm 
 
     Leistungsbilanz 4Q 
     PROGNOSE:  -207,0 Mrd USD 
     3. Quartal: -226,4 Mrd USD 
 

ÜBERSICHT INDIZES

Index             zuletzt +/- % 
E-Mini-Future S&P-500    6.639,50  +0,5 
E-Mini-Future Nasdaq-100  24.336,75  +0,5 
S&P/ASX 200 (Sydney)     8.534,30  +1,9 
Topix-500 (Tokio)      2.846,80  +2,6 
Kospi (Seoul)        5.642,21  +1,6 
Shanghai-Composite      3.920,57  +1,0 
Hang-Seng-Index (Hongkong) 25.165,54  +0,4 
 

FINANZMÄRKTE

OSTASIEN (VERLAUF)

Neue Hoffnungen auf ein Ende des Iran-Krieges sorgen zur Wochenmitte an den asiatischen Aktienmärkten für Kursgewinne. Gleichwohl herrscht bei den Marktteilnehmern eine erhöhte Skepsis, denn die Nachrichtenlage bleibt recht undurchsichtig. Nun haben die USA dem Iran laut Offiziellen einen 15-Punkte-Plan zur Beendigung des Krieges übermittelt. Stützend wirkten auch die nachgebenden Ölpreise. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent fiel zeitweise unter die Marke von 100 Dollar. An den Aktienmärkten stieg der Kospi in Seoul um 1,6 Prozent. In Tokio erhöhte sich der Topix-500 um 2,6 Prozent. In Australien schloss der S&P/ASX-200 mit einem Aufschlag von 1,9 Prozent. Die Auswirkungen des Handelsabkommens zwischen Australien und der EU seien, rein am BIP gemessen, begrenzt, sagte Sunny Nguyen von Moody's Analytics. Die Bedeutung des Abkommens liege darin, Handelsströme widerstandsfähiger gegenüber politische Störungen zu machen. Bei den Einzelwerten ging es für Softbank Group in Tokio um 8,4 Prozent nach oben. Die Tochter Arm Holdings hat einen Plan zum Verkauf eigener Computerchips vorgestellt, was die Hoffnung auf eine weitere Einnahmequelle für den Chip-Designer weckt. Die Aktien von Xiaomi reduzierten sich dagegen in Hongkong um 2,1 Prozent. Der Smartphone- und Elektronikhersteller hat einen Einbruch des Nettogewinns im Quartal gemeldet. In Seoul stiegen SK Hynix um 1,0 Prozent. Der Konzern wird für rund 6,9 Milliarden Euro Produktionsanlagen von ASML erwerben, um seine Fertigungskapazitäten für hochleistungsfähige Elektronik-Chips zu modernisieren und hochzufahren.

WALL STREET

INDEX      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA      46.124,06  -0,2   -84,41    46.208,47 
S&P-500     6.556,37  -0,4   -24,63    6.581,00 
NASDAQ Comp  21.761,89  -0,8  -184,87    21.946,76 
NASDAQ 100   24.002,45  -0,8  -186,14    24.188,59 
 
           Dienstag  Montag 
Umsatz NYSE (Aktien) 1,40 Mrd  1,54 Mrd 
Gewinner       1.365   2.238 
Verlierer      1.399    528 
Unverändert       64     58 
 

Leichter - Nach der von US-Präsident Trump ausgelösten Hoffnungsrally gaben die Indizes einen Teil der Gewinne wieder ab. Schon am Vortag hatten die Kurse deutlich unter den Tageshochs geschlossen, nachdem US-Präsident Trump zunächst Hoffnung auf ein absehbares Kriegsende im Nahen Osten verbreitet hatte, indem er von Gesprächen mit Iran sprach, worauf aber aus Teheran ein Dementi folgte. An dieser diffusen Nachrichtenlage änderte sich am Dienstag wenig. Bremsend wirkten die wieder anziehenden Ölpreise vor dem Hintergrund fortgesetzter gegenseitiger Angriffe Israels und des Iran und auch die wieder steigenden Marktzinsen. Softwareaktien standen unter Verkaufsdruck. Nachdem deren Kurse bereits seit geraumer Zeit immer wieder von Bedenken gedrückt werden, dass Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz für Disruptionen der Geschäfte von Softwareunternehmen sorgen könnten, kam am Berichtstag verschärfend hinzu, dass das KI-Unternehmen Anthropic neue Anwendungen ankündigte und dass auch Amazon an neuen KI-Werkzeugen arbeiten soll. Salesforce, Datadog, Servicenow, Intuit oder Workday büßten darauf bis zu 6,7 Prozent ein. Die Aktie des technologieorientierten Beratungsunternehmen Gartner sackte um 6,9 Prozent ab. Amazon schlossen 1,4 Prozent im Minus. Jefferies Financial Group verbesserten sich um 2,5 Prozent. Die japanische Bank Sumitomo Mitsui Financial Group arbeitet an einer möglichen Übernahme der Investment Bank, wie die Financial Times berichtet. Estee Lauder verloren erneut stark mit einem Minus von 9,8 Prozent. Berichte über Fusionsgespräche des Kosmetikkonzerns mit der spanischen Puig hatten die Aktie am Vortag bereits stark gedrückt.

US-ANLEIHEN

US-Treasuries  Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre       3,93 +0,10    3,97      3,84 
5 Jahre       4,03 +0,08    4,07      3,95 
10 Jahre      4,39 +0,06    4,43      4,33 
 

Die Renditen der US-Staatsanleihen machten den Rückgang vom Vortag wieder wett. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen legte um 6 Basispunkte auf 4,40 Prozent zu, weil die höheren Ölpreise und Störungen in den Lieferketten die Inflationserwartungen wieder anheizten, was tendenziell für steigende Zinsen durch die Notenbanken spricht. In die gleiche Kerbe schlug eine höher als erwartet ausgefallene Revision des Anstiegs der US-Lohnstückkosten im vierten Quartal. Er betrug 4,8 Prozent, wohingegen Ökonomen nur mit 4,0 Prozent gerechnet hatten.

DEVISEN

DEVISEN   zuletzt +/- %   00:00    Di, 16:30 % YTD 
EUR/USD    1,1593  -0,1   1,1607     1,1587  -1,3 
EUR/JPY    184,32  +0,1   184,18     183,87  +0,2 
EUR/GBP    0,8663  +0,1   0,8651     0,8649  -0,6 
USD/JPY    158,95  +0,2   158,68     158,69  +1,5 
USD/KRW   1.499,60  +0,2  1.496,03    1.495,68  +4,1 
USD/CNY    6,8954  +0,1   6,8918     6,8918  -1,4 
USD/CNH    6,8996  +0,1   6,8910     6,8939  -1,1 
USD/HKD    7,8230  -0,0   7,8262     7,8273  +0,5 
AUD/USD    0,6970  -0,3   0,6993     0,6971  +4,5 
NZD/USD    0,5810  -0,4   0,5835     0,5824  +0,9 
BTC/USD  71.163,97  +1,6 70.061,79    70.087,56 -18,9 
 

Der Dollar stieg mit den US-Renditen und dem schwindenden Optimismus über eine Entspannung des Nahostkonflikts. Der Greenback sei wieder stärker als Fluchthafen angesteuert worden, hieß es. Der Euro fiel auf 1,1586 Dollar zurück.

++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

Metalle   zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold    4.545,54  +1,6   71,96    4.473,59 
Silber     72,86  +2,3    1,64      71,22 
Platin   1.951,00  +0,8   16,32    1.934,68 
 

Beim Gold tat sich wenig, immerhin wurde die jüngste Abwärtstendenz damit gestoppt. Die Feinunze verbilligte sich minimal auf 4.404 Dollar.

ÖL

ROHÖL    zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex   89,21  -3,4   -3,14      92,35 
Brent/ICE   100,32  -4,0   -4,17     104,49 
 

Die Ölpreise stiegen nach dem Rücksetzer am Montag wieder deutlich vor dem Hintergrund andauernder gegenseitiger Angriffe im Iran-Krieg. Brent-Öl kostete zuletzt im US-Handel über 3 Prozent mehr als am Vortag, rund 103,50 Dollar. Selbst wenn der Konflikt morgen enden würde, würden die Ölpreise in absehbarer Zeit nicht auf 60 oder 50 Dollar zurückfallen, sagte Ölexperte John Kilduff von Again Capital. "Ich sehe das nicht einmal in diesem Jahr, wegen des entstandenen Schadens, der ausgefallenen Produktion und der Zeit, die es dauern wird, alles wieder in Ordnung zu bringen." Im asiatischen Handel gaben die Preise mit der Hoffnung auf eine Lösung im Iran-Krieg wieder nach. Ein Barrel der Sorte Brent rutschte zeitweise unter die Marke von 100 Dollar.

MELDUNGEN SEIT DIENSTAG 20.00 UHR

IRAN-KRIEG

Die iranische Führung hat den USA nach Aussage von US-Präsident Donald Trump ein "sehr großes Geschenk im Wert einer enormen Menge Geld" gemacht. Er lehnte es jedoch ab, Einzelheiten zu nennen. "Es hatte mit Öl und Gas zu tun, und es war eine sehr nette Sache, die sie getan haben", sagte Trump. "Aber was es mir gezeigt hat, ist, dass wir es mit den richtigen Leuten zu tun haben."

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

March 25, 2026 02:44 ET (06:44 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die genau dieses Profil erfüllen: Krisenprofiteure mit solidem Geschäftsmodell, attraktiver Bewertung und langfristigem Potenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – und Ihr Depot auf den Energiepreisschock vorbereiten!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.