Anzeige
Mehr »
Mittwoch, 25.03.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
+2.000% bisher - kommt jetzt der nächste Antimon-Trade? A2 Gold zündet die nächste Stufe!
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
308 Leser
Artikel bewerten:
(1)

MÄRKTE USA/Wall Street von Diplomatie im Nahostkonflikt gestützt

DJ MÄRKTE USA/Wall Street von Diplomatie im Nahostkonflikt gestützt

DOW JONES--Das Geschehen an der Wall Street bleibt eng mit dem Irankrieg korreliert. Am Mittwoch deutet der Aktienterminmarkt mit neuen diplomatischen Vorstößen zur Beendigung des Krieges einen festen Handelsbeginn am Kassamarkt an - begünstigt von um rund 5 Prozent nachgebenden Erdölpreisen. Die USA haben dem Iran laut Regierungsvertretern einen 15-Punkteplan zur Beendigung des Krieges übermittelt und dabei weitgehend frühere Bedingungen wiederholt. Der Iran wird aufgefordert, seine drei wichtigsten Atomanlagen abzubauen, jegliche Plutonium-Anreicherung auf iranischem Boden zu beenden, die Arbeit an ballistischen Raketen einzustellen, die Unterstützung für Stellvertretergruppen einzuschränken und die Straße von Hormus vollständig wieder zu öffnen. Im Gegenzug sollen mit dem Atomprogramm stehenden Sanktionen gegen den Iran aufgehoben werden.

Zwar haben Vertreter des iranischen Regimes die Forderungen zurückgewiesen. Allerdings wird für Marktteilnehmer deutlich, dass hinter den Kulissen intensiv an einer diplomatischen Lösung des Konflikts gearbeitet wird. "Kriege müssen selten enden, bevor die Märkte ihren Tiefpunkt erreichen. Investoren neigen dazu, aktiv zu werden, sobald die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Eskalation zu sinken beginnt", erläutert Analystin Charu Chanana von der Saxo Bank.

Die Ölpreise weiten ihre Verluste aus und geben um mehr als 5 Prozent nach. Diplomatische Bemühungen zur Beendigung des Irankrieges stellten die fortgesetzten Militärschläge und die faktische Blockade der Straße von Hormus in den Schatten, heißt es im Handel.

Die Renditen der US-Staatsanleihen geben mit sinkenden Ölpreise nach, denn durch fallende Erdölpreise reduzieren sich Inflations- und Zinserhöhungssorgen. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen verliert 6 Basispunkte auf 4,34 Prozent. Stärker als erwartet gestiegene US-Importpreise im Februar liefern kein Störfeuer bei den Überlegungen zur Inflationsentwicklung. Am Markt gilt die Aufmerksamkeit auch der Auktion fünfjähriger Anleihen durch das US-Schatzamt im Volumen von 70 Milliarden Dollar nach der schwachen Auktion zweijähriger Papiere am Vortag.

Mit den Entspannungshoffnungen im Nahen Osten verliert der Dollar an Zuspruch als vermeintlich sicherer Hafen - der Dollarindex verliert 0,1 Prozent. Der nachgebende Dollar und sinkende Marktzinsen stützen den Goldpreis, die Feinunze verteuert sich um 1,9 Prozent pro Feinunze.

Unter den Einzelaktien steigen Meta Platforms vorbörslich um 1,5 Prozent. Der Eigentümer von Facebook und Instagram hat Anreize für Führungskräfte eingeführt, die an das Erreichen einer Marktkapitalisierung von 9 Billionen Dollar bis 2031 geknüpft sind. Die Bewertung lag zum Börsenschluss am Dienstag bei 1,5 Billionen Dollar.

Gamestop gewinnen 0,5 Prozent - der Videospielhändler hat für das vierte Quartal geringere Gewinn- und Umsatzzahlen gemeldet. Die Software- und Hardwareverkäufe gingen zurück und auch der Wert der Bitcoin-Bestände sank. Immerhin stieg der Erlös mit Sammlerstücken. Newmont springen um 5,7 Prozent nach oben, Freeport-McMoRan ziehen um 3,2 Prozent an - gestützt von steigenden Goldpreisen.

DigitalOcean stürzen um 8 Prozent ab - das KI-Unternehmen will neue Aktien im Wert von 700 Millionen Dollar ausgeben. KB Home verbilligen sich um 1,9 Prozent - der Hausbaukonzern hat seine Jahresprognose gesenkt und gewarnt, dass der Konflikt im Nahen Osten die Unsicherheit auf dem Immobilienmarkt erhöhen könnte.

Die Hinterlegungsscheine der chinesischen Alibaba legen um 3,4 Prozent zu und JD um 3,9 Prozent. Die chinesische Marktaufsichtsbehörde deutete Maßnahmen an, um den Preiskrieg im Bereich Essenslieferungen zu beenden. Der hatte in den vergangenen Jahren die Gewinnmargen unter Druck gesetzt.

=== 
US-Treasuries  Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre       3,88 -0,05    3,90      3,85 
5 Jahre       3,97 -0,06    3,99      3,94 
10 Jahre      4,34 -0,06    4,36      4,31 
 
DEVISEN     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Di, 17:59 
EUR/USD      1,1596  -0,1  -0,0011     1,1607   1,1583 
EUR/JPY      184,36  +0,1   0,1800     184,18  184,0800 
EUR/CHF      0,9154  +0,1   0,0006     0,9148   0,9161 
EUR/GBP      0,8651  0,0   0,0000     0,8651   0,8652 
USD/JPY      158,96  +0,2   0,2800     158,68  158,9100 
GBP/USD      1,3405  -0,0  -0,0004     1,3409   1,3380 
USD/CNY      6,8963  +0,1   0,0045     6,8918   6,8918 
USD/CNH      6,8997  +0,1   0,0087     6,8910   6,8974 
AUS/USD      0,6956  -0,5  -0,0037     0,6993   0,6966 
Bitcoin/USD  71.242,97  +1,7  1.181,18    70.061,79 69.444,30 
 
ROHÖL      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex     88,74  -3,9   -3,61      92,35 
Brent/ICE      98,7  -5,5   -5,79     104,49 
 
Metalle     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold      4.557,74  +1,9   84,16    4.473,59 
Silber       72,80  +2,2    1,58      71,22 
Platin     1.955,66  +1,1   20,98    1.934,68 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/mgo

(END) Dow Jones Newswires

March 25, 2026 09:00 ET (13:00 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die genau dieses Profil erfüllen: Krisenprofiteure mit solidem Geschäftsmodell, attraktiver Bewertung und langfristigem Potenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – und Ihr Depot auf den Energiepreisschock vorbereiten!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.