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MÄRKTE USA/Aktien von Hoffnung auf Diplomatie im Nahostkonflikt gestützt

DJ MÄRKTE USA/Aktien von Hoffnung auf Diplomatie im Nahostkonflikt gestützt

DOW JONES--Das Geschehen an der Wall Street bleibt eng mit dem Irankrieg korreliert. Mit neuen diplomatischen Vorstößen zur Beendigung des Krieges gehen die Börsen mit Aufschlägen in die Sitzung - begünstigt von deutlich fallenden Erdölpreisen.

Die USA haben dem Iran laut Regierungsvertretern einen 15-Punkte-Plan zur Beendigung des Krieges übermittelt und dabei weitgehend frühere Bedingungen wiederholt. Der Iran wird unter anderem aufgefordert, seine drei wichtigsten Atomanlagen abzubauen, jegliche Plutonium-Anreicherung auf iranischem Boden zu beenden, die Arbeit an ballistischen Raketen einzustellen, die Unterstützung für Stellvertretergruppen einzuschränken und die Straße von Hormus vollständig wieder zu öffnen. Im Gegenzug sollen mit dem Atomprogramm stehenden Sanktionen gegen den Iran aufgehoben werden. Zwar haben Vertreter des iranischen Regimes die Forderungen zurückgewiesen. Allerdings stützt allein schon die Tatsache, dass an einer diplomatischen Lösung gearbeitet wird.

Kurz nach Handelsbeginn liegt der Dow-Jones-Index 1,2 Prozent höher bei 46.662 Punkten. Der breite S&P-500 und der Nasdaq-Composite legen um 1,1 bzw. 1,3 Prozent zu. "Kriege müssen selten enden, bevor die Märkte ihren Tiefpunkt erreichen. Investoren neigen dazu, aktiv zu werden, sobald die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Eskalation zu sinken beginnt", kommentiert Analystin Charu Chanana von Saxo Bank.

Die Ölpreise geben um rund 5 Prozent nach, Brent-Öl kostet rund 99 Dollar. Diplomatische Bemühungen zur Beendigung des Irankrieges stellten die fortgesetzten Militärschläge und die faktische Blockade der Straße von Hormus in den Schatten, heißt es im Handel.

Die Renditen der US-Staatsanleihen geben mit den sinkenden Ölpreise kräftig nach, denn durch fallende Erdölpreise reduzieren sich Inflations- und Zinserhöhungssorgen. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen verliert 7 Basispunkte auf 4,33 Prozent. Stärker als erwartet gestiegene US-Importpreise im Februar liefern kein Störfeuer.

Beim Dollar tut sich wenig. Mit den Entspannungshoffnungen im Nahen Osten verliert der Greenback etwas an Zuspruch als vermeintlich sicherer Hafen - der Dollarindex verliert 0,1 Prozent. Ein nachhaltiger Dollar-Ausverkauf sei unwahrscheinlich, da es kaum eine Chance auf ein baldiges Ende des Irankrieges gebe, glaubt ING-Analyst Chris Turner. Der nachgebende Dollar und sinkende Marktzinsen stützen den Goldpreis, die Feinunze verteuert sich um 1,9 Prozent pro Feinunze auf 4.560 Dollar.

Am Aktienmarkt geht es für Terns Pharmaceuticals um 5,3 Prozent nach oben, nachdem der US-Pharmariese Merck & Co angekündigt hat, das Onkologieunternehmen übernehmen zu wollen - entsprechend einem ungefähren Eigenkapitalwert von 6,7 Milliarden Dollar. Mecrk & Co steigen um 1,1 Prozent,

Chewy reagieren mit einem Sprung um gut 12 Prozent auf besser als erwartet ausgefallene Geschäftszahlen des Online-Händlers für Haustierbedarf.

KB Home verbilligen sich um 4,3 Prozent - der Hausbaukonzern hat seine Jahresprognose gesenkt und gewarnt, dass der Konflikt im Nahen Osten die Unsicherheit auf dem Immobilienmarkt erhöhen könnte.

Gamestop gewinnen 1,4 Prozent. Der Videospielhändler hat für das vierte Quartal einen geringeren Gewinn und Umsatz gemeldet, wobei der Überschuss allerdings dennoch die Markterwartungen übertrifft.

Meta Platforms liegen 0,8 Prozent höher. er Eigentümer von Facebook und Instagram hat Anreize für Führungskräfte eingeführt, die an das Erreichen einer Marktkapitalisierung von 9 Billionen Dollar bis 2031 geknüpft sind. Die Bewertung lag zum Börsenschluss am Dienstag bei 1,5 Billionen Dollar.

DigitalOcean geben um 2,4 Prozent nach mit Plänen einer Kapitalerhöhung über 700 Millionen Dollar.

Die Hinterlegungsscheine der chinesischen Alibaba legen um 2,8 Prozent zu und JD um 4,4 Prozent. Die chinesische Marktaufsichtsbehörde deutete Maßnahmen an, um den Preiskrieg bei Essenslieferungen zu beenden. Der hatte in den vergangenen Jahren die Gewinnmargen unter Druck gesetzt.

Newmont springen um 3,8 Prozent nach oben, Freeport-McMoRan ziehen um 2,1 Prozent an - gestützt von steigenden Goldpreisen.

=== 
INDEX     zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA     46.662,37  +1,2  +538,31    46.124,06 
S&P-500    6.625,78  +1,1  +69,41    6.556,37 
NASDAQ Comp 22.044,73  +1,3  +282,84    21.761,89 
NASDAQ 100  24.264,90  +1,1  +262,45    24.002,45 
 
US-Treasuries  Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre       3,87 -0,06    3,90      3,85 
5 Jahre       3,96 -0,07    3,99      3,94 
10 Jahre      4,33 -0,07    4,36      4,31 
 
DEVISEN     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Di, 17:59 
EUR/USD      1,1588  -0,2  -0,0019     1,1607   1,1583 
EUR/JPY      184,22  +0,0   0,0400     184,18  184,0800 
EUR/CHF      0,9154  +0,1   0,0006     0,9148   0,9161 
EUR/GBP      0,8651  0,0   0,0000     0,8651   0,8652 
USD/JPY      158,96  +0,2   0,2800     158,68  158,9100 
GBP/USD      1,3392  -0,1  -0,0017     1,3409   1,3380 
USD/CNY      6,9003  +0,1   0,0085     6,8918   6,8918 
USD/CNH      6,9035  +0,2   0,0125     6,8910   6,8974 
AUS/USD      0,6965  -0,4  -0,0028     0,6993   0,6966 
Bitcoin/USD  71.641,13  +2,3  1.579,34    70.061,79 69.444,30 
 
ROHÖL      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex     87,57  -5,2   -4,78      92,35 
Brent/ICE     99,38  -4,9   -5,11     104,49 
 
Metalle     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold      4.560,08  +1,9   86,50    4.473,59 
Silber       72,98  +2,5    1,76      71,22 
Platin     1.955,06  +1,1   20,38    1.934,68 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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March 25, 2026 09:56 ET (13:56 GMT)

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Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
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