Anzeige
Mehr »
Mittwoch, 25.03.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
+2.000% bisher - kommt jetzt der nächste Antimon-Trade? A2 Gold zündet die nächste Stufe!
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
315 Leser
Artikel bewerten:
(2)

XETRA-SCHLUSS/Hoffnung auf Iran-Diplomatie treibt DAX nach oben

DJ XETRA-SCHLUSS/Hoffnung auf Iran-Diplomatie treibt DAX nach oben

DOW JONES--Der deutsche Aktienmarkt hat am Mittwoch mit der Hoffnung auf eine diplomatische Lösung des Irankrieges fest geschlossen. Die USA hatten dem Iran laut Regierungsvertretern einen Plan zur Beendigung des Krieges übermittelt. Nachdem die darin enthaltenen Forderungen von Teheran zurückgewiesen und mit eigenen Forderungen gekontert wurden, kamen die Aktien von den Hochs zwar etwas zurück. Allerdings überwog am Markt, dass überhaupt an einer diplomatischen Lösung des Konflikts gearbeitet wird. Dazu kamen auch die Ölpreise zurück - die europäische Rohölsorte kämpfte mit der Marke von 100 Dollar je Fass und wurde somit deutlich unter den jüngsten Höchstständen von knapp 120 Dollar gehandelt.

Der DAX gewann 1,4 Prozent auf 22.957 Punkte nach einem Tageshoch bei 23.079. "Eine Positionierung auf eine schnelle Lösung erscheint verfrüht", warnte Analyst Fawad Razaqzada von City Index. Weitgehend ignoriert wurde im aktuellen Umfeld der Ifo-Geschäftsklimaindex, zumal sich dieser im März wie erwartet deutlich eingetrübt hatte. "Verwunderlich ist das nicht, die zarten Konjunkturhoffnungen der deutschen Wirtschaft verpuffen aufgrund der Krise im Nahen Osten immer mehr", urteilte die DZ Bank.

Angeführt wurde das DAX-Tableau von Siemens Energy mit einem Aufschlag von 4,6 Prozent. Die weiterhin hohen Ölpreise und die Erwartung, dass diese auch nach Kriegsende wegen der stark beschädigten Infrastruktur am Persischen Golf nicht so schnell fallen dürften, stütze das Geschäftsmodell, hieß es.

Lanxess schossen nach einer Hochstufung auf "Overweight" durch JP Morgan um 17,4 Prozent nach oben. Nach Ansicht der Analysten ist Lanxess am besten für das kurzfristige Aufwärtspotenzial aufgrund des Nahostkonflikts gerüstet. Derweil teilte der Spezialchemiekonzern mit, die Preise für seine Produkte aus dem Geschäftsbereich Anorganische Pigmente um bis zu 20 Prozent zu erhöhen wegen deutlich gestiegener Kosten infolge andauernder geopolitischer Spannungen, insbesondere für Energie, kritische Rohstoffe und Logistik.

Ebenfalls im MDAX stiegen Puma um 4,1 Prozent. Grund dafür waren starke Geschäftszahlen des chinesischen Sportartikelhändlers Anta Sports, der zum größten Aktionär des deutschen Konzerns aufsteigen soll. Anta hatte sich im Januar auf den Kauf einer Beteiligung von 29 Prozent an Puma geeinigt.

Jenoptik kletterten nach endgültigen Geschäftszahlen um 14,6 Prozent nach oben. Diese enthielten keine Überraschungen, gut kam aber die höhere Dividende an.

Der Maschinen- und Anlagenbauer Dürr will seine Dividende für das abgelaufene Geschäftsjahr erhöhen, die Aktie gewann 1,9 Prozent. Der Biokraftstoffhersteller Verbio erhöhte seine Prognose für das operative Ergebnis für das Geschäftsjahr 2025/26. Der Markt quittierte das mit einem Plus von 6,5 Prozent. Kontron machten einen Satz um 7,6 Prozent, befeuert von einem neuen Aktienrückkaufprogramm über bis zu 50 Millionen Euro.

=== 
Index     zuletzt +/- % +/- % YTD 
DAX       22.957  1,4    -6,3 
DAX-Future   23.178  0,4    -7,5 
XDAX      22.977  1,7    -6,5 
MDAX      28.821  2,5    -5,8 
TecDAX      3.478  1,8    -3,9 
SDAX      16.905  2,3    -1,6 
zuletzt        +/- Ticks 
Bund-Future   126,00%  64 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/flf/gos

(END) Dow Jones Newswires

March 25, 2026 13:01 ET (17:01 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die genau dieses Profil erfüllen: Krisenprofiteure mit solidem Geschäftsmodell, attraktiver Bewertung und langfristigem Potenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – und Ihr Depot auf den Energiepreisschock vorbereiten!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.