Berlin (ots) -
Neue Innovations-Foren sollen marktreife Technologien direkt in Bau- und Sanierungsprojekte bringen - und so Wohnungsversorgung, Klimaschutz und Binnenkonjunktur gleichermaßen stärken.
Der Bauturbo allein baut und saniert noch keine Wohnungen. Bürokratieabbau und verlässliche Förderung sind nur ein Teil der Lösung. Für eine schnellere, bezahlbare und energieeffiziente Wohnungsversorgung und die energieeffiziente Sanierung im Bestand braucht es vor allem Bau-Innovationen: neue Materialien, effizientere Prozesse, digitale Planung und serielle Bauweisen. Viele dieser Lösungen existieren bereits - oft entwickelt von mittelständischen Unternehmen der Bau- und Zulieferindustrie. Auf die Baustelle gelangen sie noch zu selten.
Genau hier setzt eine neue bundesweite Innovations-Offensive an. Die Wohnungsbau-Plattform Neues Bauen - 80 Sekunden startet gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Serielles Sanieren / EnergiesprongDE der dena (Deutsche Energie-Agentur) eine Initiative, um marktreife Technologien gezielt in die Umsetzung zu bringen - für den Neubau von Wohnungen ebenso wie für die Sanierung des Gebäudebestands. Unternehmen sind eingeladen, ihre Lösungen einzureichen. Ein unabhängiger Innovations-Beirat aus Bau- und Wohnungsunternehmen wählt diejenigen aus, die das größte Potenzial für konkrete Projekte mitbringen. In regionalen Innovations-Foren treffen diese Lösungen dann unmittelbar auf Entscheider aus Wohnungswirtschaft, Bauindustrie und Politik.
Bau-Turbo und Innovations-Turbo werden zum Konjunktur-Turbo
Die wohnungsbaupolitische Debatte hat sich in den vergangenen Jahren auf zwei Dimensionen konzentriert: Abbau von Regulatorik und Beschleunigung von Genehmigung und Förderung. Beides ist notwendig - beides reicht nicht. Eine neue Geschwindigkeit am Bau entsteht erst, wenn ein dritter Hebel hinzukommt: Neue Lösungen, die sowohl Neubau als auch Bestandssanierung direkt vor Ort schneller machen. Der Kern dabei: standardisierte und digitalisierte Prozesse, serielle Vorfertigung, neue Produkt- und Materialsysteme. Hier setzen die Innovations-Foren von dena und Neues Bauen - 80 Sekunden an.
Serielle Sanierung und serieller Neubau sind bereits heute in der Praxis erfolgreich. Dennoch ist deren Potenzial längst nicht ausgeschöpft. Entwickelt wurden sie oft von mittelständischen Unternehmen, die in diesem Bereich nach wie vor Weltspitze sind. Ihre Lösungen jetzt in Deutschland in die Breite zu bringen, schafft eine neue Effizienz am Bau, senkt die Kosten und erzeugt gleichzeitig wirtschaftliches Wachstum mit sicheren Arbeitsplätzen.
Tempo beim Bauen und Sanieren braucht Innovation
Ein Treiber der Innovations-Offensive ist die Plattform Neues Bauen - 80 Sekunden, auf der Wohnungswirtschaft, Bauwirtschaft, Technologieanbieter, Kommunen und Politik zusammenkommen. Ihr Anspruch war von Beginn an, marktreife Lösungen und konkrete Projekte zueinander zu bringen. Das Ziel: 400.000 dringend benötigte, neue Wohnungen pro Jahr, also alle 80 Sekunden eine.
"Erst wenn wir die Beschleunigung der Genehmigungen, wie sie der Bauturbo vorsieht, mit einer Beschleunigung des Bauprozesses verbinden, entstehen mehr bezahlbare und energieeffiziente Wohnungen. Tempo braucht Technik."
Robert Kroth, Geschäftsführer von Neues Bauen - 80 Sekunden
dena bringt Praxiskompetenz zur seriellen Sanierung ein
Mit-Initiator ist das dena-Kompetenzzentrum Serielles Sanieren, das die Marktentwicklung für skalierbare Sanierungslösungen im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) initiiert und koordiniert. Es bringt die innovativen Akteurinnen und Akteure der Branche zusammen und unterstützt sie bei der Durchführung neuer Sanierungsprozesse, der Weiterentwicklung serieller Lösungen und der Umsetzung von Projekten - auch in Verbindung mit Umnutzung und Aufstockung.
"Bei der seriellen Sanierung haben wir viele marktreife Lösungen, die den Sanierungsprozess enorm beschleunigen - von vorgefertigten Fassaden- und Dachsystemen bis hin zu Plug&Play Energiemodulen. Mit den Innovations-Foren sorgen wir dafür, dass diese Lösungen jetzt noch schneller auf die Baustellen kommen."
Uwe Bigalke, Leiter dena-Kompetenzzentrum Serielles Sanieren / EnergiesprongDE
Innovations-Beirat prüft Umsetzungsreife
Ein branchenbreit besetzter Innovations-Beirat aus Wohnungswirtschaft, Bauindustrie, Projektentwicklung, Wissenschaft und Förderinstitutionen bewertet die eingereichten Lösungen. Maßstab ist nicht die Originalität einer Idee, sondern ihre Umsetzungsreife: Gesucht werden Technologien und Prozesse, die sich in realen Projekten bereits bewährt haben und nachweislich Bauzeiten verkürzen sowie Kosten senken.
Unternehmen können sich ab sofort bewerben
Für 2026 sind sechs Innovations-Foren in verschiedenen Bundesländern geplant. Gesucht werden Unternehmen mit marktreifen Lösungen aus den Bereichen serielles und modulares Bauen, serielle Sanierung, Aufstockung und Nachverdichtung, digitale Prozessoptimierung sowie material- und kosteneffiziente Bauweisen. Grundlage jeder Bewerbung ist ein konkretes Projekt, in dem die Lösung zur Anwendung kommt.
Das erste Innovations-Forum findet am 3. Juni 2026 in Nordrhein-Westfalen statt - bei Mitsubishi Electric in Ratingen bei Düsseldorf. Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Hendrik Wüst, der persönlich an dem Forum teilnehmen wird. NRW ist als bevölkerungsreichstes Bundesland und industrielles Herz Deutschlands ein idealer Auftaktort für eine Initiative, die Bau-Innovationen konsequent in die Praxis bringen will.
Bewerbung unter: https://80-sekunden.de/innovations-foren/
Pressekontakt:
Hannah-Louisa Hochbaum
presse@digitalis365.com
Neues Bauen - 80 Sekunden | digitalis365 GmbH | Kantstraße 127 | 10625 Berlin
Original-Content von: Neues Bauen - 80 Sekunden, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/174589/6244035
Neue Innovations-Foren sollen marktreife Technologien direkt in Bau- und Sanierungsprojekte bringen - und so Wohnungsversorgung, Klimaschutz und Binnenkonjunktur gleichermaßen stärken.
Der Bauturbo allein baut und saniert noch keine Wohnungen. Bürokratieabbau und verlässliche Förderung sind nur ein Teil der Lösung. Für eine schnellere, bezahlbare und energieeffiziente Wohnungsversorgung und die energieeffiziente Sanierung im Bestand braucht es vor allem Bau-Innovationen: neue Materialien, effizientere Prozesse, digitale Planung und serielle Bauweisen. Viele dieser Lösungen existieren bereits - oft entwickelt von mittelständischen Unternehmen der Bau- und Zulieferindustrie. Auf die Baustelle gelangen sie noch zu selten.
Genau hier setzt eine neue bundesweite Innovations-Offensive an. Die Wohnungsbau-Plattform Neues Bauen - 80 Sekunden startet gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Serielles Sanieren / EnergiesprongDE der dena (Deutsche Energie-Agentur) eine Initiative, um marktreife Technologien gezielt in die Umsetzung zu bringen - für den Neubau von Wohnungen ebenso wie für die Sanierung des Gebäudebestands. Unternehmen sind eingeladen, ihre Lösungen einzureichen. Ein unabhängiger Innovations-Beirat aus Bau- und Wohnungsunternehmen wählt diejenigen aus, die das größte Potenzial für konkrete Projekte mitbringen. In regionalen Innovations-Foren treffen diese Lösungen dann unmittelbar auf Entscheider aus Wohnungswirtschaft, Bauindustrie und Politik.
Bau-Turbo und Innovations-Turbo werden zum Konjunktur-Turbo
Die wohnungsbaupolitische Debatte hat sich in den vergangenen Jahren auf zwei Dimensionen konzentriert: Abbau von Regulatorik und Beschleunigung von Genehmigung und Förderung. Beides ist notwendig - beides reicht nicht. Eine neue Geschwindigkeit am Bau entsteht erst, wenn ein dritter Hebel hinzukommt: Neue Lösungen, die sowohl Neubau als auch Bestandssanierung direkt vor Ort schneller machen. Der Kern dabei: standardisierte und digitalisierte Prozesse, serielle Vorfertigung, neue Produkt- und Materialsysteme. Hier setzen die Innovations-Foren von dena und Neues Bauen - 80 Sekunden an.
Serielle Sanierung und serieller Neubau sind bereits heute in der Praxis erfolgreich. Dennoch ist deren Potenzial längst nicht ausgeschöpft. Entwickelt wurden sie oft von mittelständischen Unternehmen, die in diesem Bereich nach wie vor Weltspitze sind. Ihre Lösungen jetzt in Deutschland in die Breite zu bringen, schafft eine neue Effizienz am Bau, senkt die Kosten und erzeugt gleichzeitig wirtschaftliches Wachstum mit sicheren Arbeitsplätzen.
Tempo beim Bauen und Sanieren braucht Innovation
Ein Treiber der Innovations-Offensive ist die Plattform Neues Bauen - 80 Sekunden, auf der Wohnungswirtschaft, Bauwirtschaft, Technologieanbieter, Kommunen und Politik zusammenkommen. Ihr Anspruch war von Beginn an, marktreife Lösungen und konkrete Projekte zueinander zu bringen. Das Ziel: 400.000 dringend benötigte, neue Wohnungen pro Jahr, also alle 80 Sekunden eine.
"Erst wenn wir die Beschleunigung der Genehmigungen, wie sie der Bauturbo vorsieht, mit einer Beschleunigung des Bauprozesses verbinden, entstehen mehr bezahlbare und energieeffiziente Wohnungen. Tempo braucht Technik."
Robert Kroth, Geschäftsführer von Neues Bauen - 80 Sekunden
dena bringt Praxiskompetenz zur seriellen Sanierung ein
Mit-Initiator ist das dena-Kompetenzzentrum Serielles Sanieren, das die Marktentwicklung für skalierbare Sanierungslösungen im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) initiiert und koordiniert. Es bringt die innovativen Akteurinnen und Akteure der Branche zusammen und unterstützt sie bei der Durchführung neuer Sanierungsprozesse, der Weiterentwicklung serieller Lösungen und der Umsetzung von Projekten - auch in Verbindung mit Umnutzung und Aufstockung.
"Bei der seriellen Sanierung haben wir viele marktreife Lösungen, die den Sanierungsprozess enorm beschleunigen - von vorgefertigten Fassaden- und Dachsystemen bis hin zu Plug&Play Energiemodulen. Mit den Innovations-Foren sorgen wir dafür, dass diese Lösungen jetzt noch schneller auf die Baustellen kommen."
Uwe Bigalke, Leiter dena-Kompetenzzentrum Serielles Sanieren / EnergiesprongDE
Innovations-Beirat prüft Umsetzungsreife
Ein branchenbreit besetzter Innovations-Beirat aus Wohnungswirtschaft, Bauindustrie, Projektentwicklung, Wissenschaft und Förderinstitutionen bewertet die eingereichten Lösungen. Maßstab ist nicht die Originalität einer Idee, sondern ihre Umsetzungsreife: Gesucht werden Technologien und Prozesse, die sich in realen Projekten bereits bewährt haben und nachweislich Bauzeiten verkürzen sowie Kosten senken.
Unternehmen können sich ab sofort bewerben
Für 2026 sind sechs Innovations-Foren in verschiedenen Bundesländern geplant. Gesucht werden Unternehmen mit marktreifen Lösungen aus den Bereichen serielles und modulares Bauen, serielle Sanierung, Aufstockung und Nachverdichtung, digitale Prozessoptimierung sowie material- und kosteneffiziente Bauweisen. Grundlage jeder Bewerbung ist ein konkretes Projekt, in dem die Lösung zur Anwendung kommt.
Das erste Innovations-Forum findet am 3. Juni 2026 in Nordrhein-Westfalen statt - bei Mitsubishi Electric in Ratingen bei Düsseldorf. Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Hendrik Wüst, der persönlich an dem Forum teilnehmen wird. NRW ist als bevölkerungsreichstes Bundesland und industrielles Herz Deutschlands ein idealer Auftaktort für eine Initiative, die Bau-Innovationen konsequent in die Praxis bringen will.
Bewerbung unter: https://80-sekunden.de/innovations-foren/
Pressekontakt:
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Neues Bauen - 80 Sekunden | digitalis365 GmbH | Kantstraße 127 | 10625 Berlin
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