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XETRA-SCHLUSS/Sehr schwach - Ungewisser Fortgang des Nahost-Kriegs belastet

DJ XETRA-SCHLUSS/Sehr schwach - Ungewisser Fortgang des Nahost-Kriegs belastet

DOW JONES--Schwindende Hoffnungen auf ein baldiges Ende des Kriegs im Nahen Osten haben den deutschen Aktienmarkt am Donnerstag belastet. Der DAX fiel um 1,5 Prozent auf 22.613 Punkte. Während US-Präsident Trump weiter behauptet, der Iran bitte um einen Deal zur Beendigung des Krieges, berichteten iranische Medien, dass neben der Straße von Hormus auch die Meerenge Bab al-Mandeb blockiert werden könnte. Die unklare Lage ließ die Ölpreise wieder steigen. Der Preis für ein Barrel Brentöl kletterte wieder über die psychologisch wichtige Marke von 100 Dollar und stand gegen Ende des europäisch dominierten Handels bei etwa 108 Dollar.

Deutlich abwärts ging es mit den Kursen im Rüstungssektor. Im Handel war von Gewinnmitnahmen die Rede. Rheinmetall verloren 3,4 Prozent, zusätzlich belastet von einer Kurszielsenkung der Bank of America. Daneben senkten die Analysten auch die Kursziele von Renk und Hensoldt, wobei sie Hensoldt dessen ungeachtet auf "Buy" von "Neutral" erhöhten. Nach dem iranischen Angriff auf den US-Stützpunkt Diego Garcia sehen die Analysten eine erhöhte Priorität für Luftverteidigung in Europa. Zu den Profiteuren zählte neben Hensoldt auch BAE Systems, Thales, Leonardo und Kongsberg. Hensoldt erziele 65 bis 70 Prozent seines Umsatzes mit Luftverteidigung. Hensoldt verloren dennoch 5,6 Prozent, für Renk ging es um 8,5 Prozent nach unten.

Henkel gewannen gegen den schwachen Markt 0,5 Prozent. Das Unternehmen erwirbt die US-Haarpflegemarke Olaplex in einer Transaktion mit einem Gesamttransaktionswert von 1,4 Milliarden Dollar. Im Handel stieß die Akquisition grundsätzlich auf ein positives Echo. Dass Henkel auf der Suche nach Übernahmezielen sei, sei bekannt, so ein Händler. Der Kaufpreis gehe in Ordnung.

Mit Enttäuschung wurden die Zahlen der Porsche Holding aufgenommen. Wegen der schlechten Entwicklung bei Volkswagen verdiente sie im vergangenen Jahr weniger. Die Aktie fiel um 2,9 Prozent.

Nach Vorlage schwacher Geschäftszahlen für 2025 verloren Kontron 14,2 Prozent. Auch der Ausblick auf das laufende Jahr erfüllte die Erwartungen nicht. Die Ankündigung eines 50 Millionen Euro schweren Aktienrückkaufprogramms stützte die Aktie nicht.

Für Thyssenkrupp ging es 4,3 Prozent nach unten. Belastend wirkten hier wieder einmal Medienberichte über den nur schleppenden Verlauf der Gespräche mit Jindal über einen Verkauf der Stahlsparte.

Deutz verloren 7,2 Prozent. Die Zahlen für 2025 lägen beim Umsatz und operativen Ergebnis jeweils 3 Prozent unter den Konsenserwartungen, so die DZ Bank. Die Prognose-Spanne für das bereinigte operative Ergebnis 2026 sei breit angelegt, was auf die mangelnde Prognosesicherheit im aktuell herausfordernden Umfeld zurückzuführen sei.

Prosiebensat.1 hofft auf eine Erholung des TV-Werbemarktes in der zweiten Jahreshälfte und will den Umsatz auf organischer Basis im laufenden Jahr wieder steigern. Wie der Konzern im Rahmen der Veröffentlichung seiner ausführlichen Geschäftszahlen für 2025 weiter mitteilte, soll der operative Gewinn mithilfe von Kostensenkungen deutlich steigen. Die Aktie legte um 2,1 Prozent zu.

=== 
Index      zuletzt +/- % +/- % YTD 
DAX       22.613  -1,5    -7,8 
DAX-Future    22.809  -1,3    -6,3 
XDAX       22.618  -1,3    -8,0 
MDAX       28.265  -1,9    -7,7 
TecDAX      3.423  -1,6    -5,4 
SDAX       16.627  -1,6    -3,1 
zuletzt    +/- Ticks 
Bund-Future   124,85  -113 
=== 

Kontakt: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/gos

(END) Dow Jones Newswires

March 26, 2026 13:03 ET (17:03 GMT)

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