Berlin (ots) -
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert die Energieministerinnen und -minister der Länder auf, sich auf der heutigen Sonder-Energieministerkonferenz gegen die widersprüchliche Energiepolitik der Bundesregierung beim Ausbau der Windenergie zu stellen. Denn die im Klimaschutzprogramm vorgesehenen zusätzlichen Ausschreibungen von 12 Gigawatt werden durch das geplante Netzpaket massiv entwertet. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche möchte mit einem so genannten Redispatch-Vorbehalt die Entschädigungszahlungen für Windanlagen streichen, wenn die Netze nicht ausreichend ausgebaut und ertüchtigt sind. Dies droht den Ausbau neuer Windkapazitäten gezielt auszubremsen, Investitionen zu verteuern und Projekte zu verzögern. Aus Sicht der DUH schadet dies nicht nur der Energiewende, sondern auch den Ländern, die von beschleunigten Ausbauverfahren profitieren.
Dazu Sascha Müller-Kraenner, DUH-Bundesgeschäftsführer:
"Die Bundesregierung untergräbt ihre eigene Energie- und Klimapolitik. Es ist widersinnig, einerseits zusätzliche Ausschreibungen für 12 Gigawatt Windenergie anzukündigen und andererseits neue Bremsen einzubauen. Die Bundesregierung macht damit einen Schritt nach vorn und zwei zurück. Sie konterkariert die Klimaziele, schafft neue Unsicherheiten für Investoren und wirft die Bundesländer in ihren Ausbauplänen zurück. Die Energieministerinnen und -minister der Länder dürfen nicht zulassen, dass Katherina Reiche den profitablen Ausbau erneuerbarer Energien durch neue Hürden ausbremst."
Pressekontakt:
Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer
0160 90354509, mueller-kraenner@duh.de
DUH-Newsroom:
030 2400867-20, presse@duh.de
www.duh.de
Original-Content von: Deutsche Umwelthilfe e.V., übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/22521/6244671
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert die Energieministerinnen und -minister der Länder auf, sich auf der heutigen Sonder-Energieministerkonferenz gegen die widersprüchliche Energiepolitik der Bundesregierung beim Ausbau der Windenergie zu stellen. Denn die im Klimaschutzprogramm vorgesehenen zusätzlichen Ausschreibungen von 12 Gigawatt werden durch das geplante Netzpaket massiv entwertet. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche möchte mit einem so genannten Redispatch-Vorbehalt die Entschädigungszahlungen für Windanlagen streichen, wenn die Netze nicht ausreichend ausgebaut und ertüchtigt sind. Dies droht den Ausbau neuer Windkapazitäten gezielt auszubremsen, Investitionen zu verteuern und Projekte zu verzögern. Aus Sicht der DUH schadet dies nicht nur der Energiewende, sondern auch den Ländern, die von beschleunigten Ausbauverfahren profitieren.
Dazu Sascha Müller-Kraenner, DUH-Bundesgeschäftsführer:
"Die Bundesregierung untergräbt ihre eigene Energie- und Klimapolitik. Es ist widersinnig, einerseits zusätzliche Ausschreibungen für 12 Gigawatt Windenergie anzukündigen und andererseits neue Bremsen einzubauen. Die Bundesregierung macht damit einen Schritt nach vorn und zwei zurück. Sie konterkariert die Klimaziele, schafft neue Unsicherheiten für Investoren und wirft die Bundesländer in ihren Ausbauplänen zurück. Die Energieministerinnen und -minister der Länder dürfen nicht zulassen, dass Katherina Reiche den profitablen Ausbau erneuerbarer Energien durch neue Hürden ausbremst."
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