Osnabrück (ots) -
Der Nahost-Experte und Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour kritisiert die Verlängerung des Ultimatums an das Regime in Iran durch US-Präsident Donald Trump. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagte Nouripour: "Die Hauptstärke des Regimes ist die Planlosigkeit der Amerikaner. Mit Abstand. Ultimaten werden ausgesprochen, dann wieder verlängert, Punkte-Pläne vorgestellt. Die US-Regierung hatte weder einen Plan, als sie den Krieg begonnen hat, noch weiß sie, wie sie da wieder rauskommt. Das ist so bitter, anders kann ich es nicht sagen."
Das Regime im Iran dagegen habe "diesen Krieg jahrzehntelang mit Drehbüchern vorbereitet" und die "volle Eskalationsstufe" noch gar nicht genutzt. Nouripour warnt vor dem Szenario: "Sie könnten zum Beispiel durch ihre Verbündeten im Jemen die Straße von Aden schließen. Das bedeutet, dass nicht nur kein Öl mehr kommt, sondern gar keine Güter mehr aus Ostasien. Damit hätten sie ihren Würgegriff um den Hals der gesamten Weltwirtschaft gelegt."
Aus seiner Sicht gibt es keine Anzeichen dafür, dass das Regime im Iran geschwächt sei. "Es gibt keine Anzeichen dafür, dass das Regime im Kern erschüttert ist. Dieser Kern schrumpft zwar, ist aber sehr erhärtet. Und vor allem hat das Regime zunehmend das Gefühl, dass es den Krieg gewinnen kann", sagte Nouripour im Interview mit noz.
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Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/58964/6245248
Der Nahost-Experte und Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour kritisiert die Verlängerung des Ultimatums an das Regime in Iran durch US-Präsident Donald Trump. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagte Nouripour: "Die Hauptstärke des Regimes ist die Planlosigkeit der Amerikaner. Mit Abstand. Ultimaten werden ausgesprochen, dann wieder verlängert, Punkte-Pläne vorgestellt. Die US-Regierung hatte weder einen Plan, als sie den Krieg begonnen hat, noch weiß sie, wie sie da wieder rauskommt. Das ist so bitter, anders kann ich es nicht sagen."
Das Regime im Iran dagegen habe "diesen Krieg jahrzehntelang mit Drehbüchern vorbereitet" und die "volle Eskalationsstufe" noch gar nicht genutzt. Nouripour warnt vor dem Szenario: "Sie könnten zum Beispiel durch ihre Verbündeten im Jemen die Straße von Aden schließen. Das bedeutet, dass nicht nur kein Öl mehr kommt, sondern gar keine Güter mehr aus Ostasien. Damit hätten sie ihren Würgegriff um den Hals der gesamten Weltwirtschaft gelegt."
Aus seiner Sicht gibt es keine Anzeichen dafür, dass das Regime im Iran geschwächt sei. "Es gibt keine Anzeichen dafür, dass das Regime im Kern erschüttert ist. Dieser Kern schrumpft zwar, ist aber sehr erhärtet. Und vor allem hat das Regime zunehmend das Gefühl, dass es den Krieg gewinnen kann", sagte Nouripour im Interview mit noz.
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