Potsdam (ots) -
Viele Menschen schlafen ausreichend, fühlen sich aber dennoch dauerhaft erschöpft. Medizinische Untersuchungen zeigen keine Auffälligkeiten, doch der Körper kommt nicht zur Ruhe. Psycholog:innen weisen darauf hin, dass hinter dieser Form der Erschöpfung häufig ein dysreguliertes autonomes Nervensystem steht - ein Zustand, der sich mit herkömmlichen Entspannungsmethoden oft nur schwer verändern lässt.
Der Coaching-Ansatz von Katharina Höricke setzt auf körperbasierte Atemarbeit und zeigt, dass nachhaltige Regulation nicht im Kopf, sondern im Nervensystem selbst beginnt.
Erschöpfung - mehr als fehlende Erholung
Viele Ansätze konzentrieren sich auf Schlafhygiene, Entspannungstechniken oder psychologische Gespräche. Doch Neurowissenschaftler:innen betonen, dass diese nur bedingt wirken, wenn das autonome Nervensystem dauerhaft im Stressmodus verharrt. "Ein überaktiviertes sympathisches Nervensystem kann selbst im Schlaf aktiv bleiben und Regeneration verhindern", erklärt Dr. Stefan Brunnhuber, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Experte für Neurobiologie.
Katharina Höricke, Atemcoach und traumasensible Begleiterin, greift diesen Zusammenhang in ihrem sechswöchigen Programm auf. Ihr Ansatz kombiniert funktionale Atemarbeit mit Wissen über das autonome Nervensystem und der Polyvagaltheorie. "Chronische Erschöpfung ist kein Willensthema - es ist ein Regulationsthema des Nervensystems", erklärt Höricke.
Von der Daueranspannung zur körperlichen Regulation
Das sechswöchige Einzelprogramm führt Teilnehmende durch drei aufeinander aufbauende Phasen: von einem grundlegenden Verständnis zum Thema Atmung über eine Vertiefung des Zusammenhangs zwischen Atmung und Nervensystem bis hin zur Integration in den Alltag. Ziel ist es, die Regulationsfähigkeit des Körpers zu stärken - also wieder flexibel zwischen Anspannung und Entspannung wechseln zu können, statt nur kurzfristig "herunterzufahren".
In den ersten beiden Wochen liegt der Fokus auf Grundlagen funktionaler Atmung und dem Verständnis des autonomen Nervensystems. Teilnehmende lernen, wie unsere Lebensweise, Stress und Trauma die Atmung beeinflusst und welche Rolle das Zwerchfell dabei spielt. Die individuelle CO2-Toleranz wird gemessen - ein physiologischer Hinweis darauf, wie gut der Körper mit steigenden Kohlendioxidwerten umgehen kann. Ein höherer CO2-Wert unterstützt die Sauerstoffabgabe im Gewebe und geht oft mit mehr innerer Ruhe einher. Ist die Toleranz niedrig, entsteht der Atemreiz schneller - viele Menschen beginnen dann unbewusst zu viel zu atmen, was das Nervensystem zusätzlich aktiviert.
Woche drei und vier vertiefen die physiologischen Zusammenhänge. Es geht um die Mobilisierung der Atemräume- und Muskulatur, um Selbstregulation und Herzratenvariabilität sowie um den Einfluss der Atmung auf Emotionen und Schlafqualität. "Viele Menschen atmen chronisch flach und schnell, ohne es zu bemerken. Das geht oft mit erhöhter vegetativer Grundspannung einher.", erklärt Höricke.
Die letzten beiden Wochen dienen der Vertiefung und Stabilisierung. Trauma-informierte Atemarbeit ermöglicht die Auseinandersetzung mit tieferliegenden Mustern. Am Ende wird erneut die CO2-Toleranz erfasst, um Veränderungen messbar zu machen. Teilnehmende erfahren Unterstützung darin, die persönliche Atempraxis in den Alltag zu integrieren.
Zwischen den sechs Einzelsitzungen à 90 Minuten üben Teilnehmende täglich 10 bis 40 Minuten mit individuell aufgenommenen Audioanleitungen. Bei Fragen steht Höricke per Messenger zur Verfügung.
Forschung bestätigt Zusammenhang von Atmung und Nervensystem
Wissenschaftliche Untersuchungen der letzten Jahre belegen die Wirkung von Atemarbeit auf das autonome Nervensystem. Studien der Stanford University zeigen, dass bestimmte regulierende Atemtechniken direkt auf den Vagusnerv wirken und die Aktivität des Parasympathikus - des "Ruhenervs" - erhöhen können. Langsame, zwerchfellbetonte Atmung senkt nachweislich den Cortisolspiegel und verbessert die Herzratenvariabilität.
"Atmung ist keine reine Entspannungstechnik, sondern ein direkter Zugang zum Nervensystem", fasst Dr. Brunnhuber zusammen. "Wer seine Atmung reguliert, verändert unmittelbar seine physiologische Stressreaktion."
Erfahrungen aus der Praxis
Viele Klientinnen berichten von deutlichen Veränderungen nach dem Programm. "Nach drei Wochen schlief ich zum ersten Mal seit zwei Jahren durch. Mein CO2-Toleranz-Wert stieg von 12 auf 20 Sekunden - mein Nervensystem hatte gelernt, wieder loszulassen", sagt Sandra M., Projektmanagerin.
Auch Yogalehrerinnen mit jahrelanger Pranayama-Erfahrung profitieren von dem Ansatz. "Der gezielte und bewusstere Einsatz der Atmung bringt spürbar mehr Balance in mein Nervensystem. Vor allem in stressigen Situationen erlebe ich heute mehr Ruhe - auch in Momenten, die sich früher oft eng in der Brust angefühlt haben", so Karen Sterrenberg.
Max E. berichtet von alltagstauglichen Werkzeugen: "Ich hatte zunächst Sessions gebucht, weil mich meine Schlafproblematik stark belastet hat. In den Sessions habe ich viele Werkzeuge kennengelernt, die nicht nur meine Atmung verändert haben, sondern auch bewusste Anpassungen in meinem Lebensstil angestoßen haben."
Ein Trend zu körperbasierter Regulation
Der Ansatz von Höricke reiht sich in eine wachsende Bewegung ein: weg von rein kognitiven Methoden, hin zu körperbasierten Ansätzen. In Zeiten, in denen psychische Belastungen zunehmen und klassische Entspannungsmethoden oft nicht greifen, wächst das Interesse an Verfahren, die direkt am Nervensystem ansetzen.
"Viele Menschen haben jahrelang Therapie gemacht, meditiert oder Yoga praktiziert - und trotzdem bleibt eine innere Grundanspannung", sagt Höricke. "Hier setzen wir an: Statt kurzfristiger Entspannung steht die Wiederherstellung eines funktionalen Atemmusters im Mittelpunkt. Das stärkt die körperliche Stressverarbeitung und erweitert das persönliche Stresstoleranzfenster."
Höricke selbst bringt über zehn Jahre eigene Erfahrung mit Schlafstörungen und chronischer Müdigkeit mit. Diese biografische Perspektive prägt ihre Arbeit bis heute. Ihre Qualifikationen umfassen 400 Stunden Ausbildung als Atemcoach, 640 Stunden als systemischer Coach und Mediatorin sowie 540 Stunden als Trainerin für gehirngerechtes Lehren und Lernen.
Fazit: Regulation beginnt im Körper
Chronische Erschöpfung ist keine Charakterschwäche, sondern ein Signal des Nervensystems. Wer lernt, seinen Atem bewusst einzusetzen, schafft einen direkten Zugang zu seiner Regulatisfähigkeit - ohne über den Umweg des Denkens gehen zu müssen.
Programme wie das von Höricke zeigen exemplarisch, wie Atemphysiologie, Nervensystemwissen und traumasensible Begleitung ineinandergreifen können - als Weg zu mehr körperlicher Ruhe in einer Zeit, die von permanenter Aktivierung geprägt ist.
Weitere Informationen sind auf der Website von Katharina Höricke abrufbar. trotz-schlaf-muede.de
Pressekontakt:
Katharina Höricke
Karl-Liebnecht-Str. 121
14482 Potsdam
Email: h@post.trotz-schlaf-muede.de
Web: https://trotz-schlaf-muede.de
Original-Content von: Katharina Höricke, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/182247/6245591
Viele Menschen schlafen ausreichend, fühlen sich aber dennoch dauerhaft erschöpft. Medizinische Untersuchungen zeigen keine Auffälligkeiten, doch der Körper kommt nicht zur Ruhe. Psycholog:innen weisen darauf hin, dass hinter dieser Form der Erschöpfung häufig ein dysreguliertes autonomes Nervensystem steht - ein Zustand, der sich mit herkömmlichen Entspannungsmethoden oft nur schwer verändern lässt.
Der Coaching-Ansatz von Katharina Höricke setzt auf körperbasierte Atemarbeit und zeigt, dass nachhaltige Regulation nicht im Kopf, sondern im Nervensystem selbst beginnt.
Erschöpfung - mehr als fehlende Erholung
Viele Ansätze konzentrieren sich auf Schlafhygiene, Entspannungstechniken oder psychologische Gespräche. Doch Neurowissenschaftler:innen betonen, dass diese nur bedingt wirken, wenn das autonome Nervensystem dauerhaft im Stressmodus verharrt. "Ein überaktiviertes sympathisches Nervensystem kann selbst im Schlaf aktiv bleiben und Regeneration verhindern", erklärt Dr. Stefan Brunnhuber, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Experte für Neurobiologie.
Katharina Höricke, Atemcoach und traumasensible Begleiterin, greift diesen Zusammenhang in ihrem sechswöchigen Programm auf. Ihr Ansatz kombiniert funktionale Atemarbeit mit Wissen über das autonome Nervensystem und der Polyvagaltheorie. "Chronische Erschöpfung ist kein Willensthema - es ist ein Regulationsthema des Nervensystems", erklärt Höricke.
Von der Daueranspannung zur körperlichen Regulation
Das sechswöchige Einzelprogramm führt Teilnehmende durch drei aufeinander aufbauende Phasen: von einem grundlegenden Verständnis zum Thema Atmung über eine Vertiefung des Zusammenhangs zwischen Atmung und Nervensystem bis hin zur Integration in den Alltag. Ziel ist es, die Regulationsfähigkeit des Körpers zu stärken - also wieder flexibel zwischen Anspannung und Entspannung wechseln zu können, statt nur kurzfristig "herunterzufahren".
In den ersten beiden Wochen liegt der Fokus auf Grundlagen funktionaler Atmung und dem Verständnis des autonomen Nervensystems. Teilnehmende lernen, wie unsere Lebensweise, Stress und Trauma die Atmung beeinflusst und welche Rolle das Zwerchfell dabei spielt. Die individuelle CO2-Toleranz wird gemessen - ein physiologischer Hinweis darauf, wie gut der Körper mit steigenden Kohlendioxidwerten umgehen kann. Ein höherer CO2-Wert unterstützt die Sauerstoffabgabe im Gewebe und geht oft mit mehr innerer Ruhe einher. Ist die Toleranz niedrig, entsteht der Atemreiz schneller - viele Menschen beginnen dann unbewusst zu viel zu atmen, was das Nervensystem zusätzlich aktiviert.
Woche drei und vier vertiefen die physiologischen Zusammenhänge. Es geht um die Mobilisierung der Atemräume- und Muskulatur, um Selbstregulation und Herzratenvariabilität sowie um den Einfluss der Atmung auf Emotionen und Schlafqualität. "Viele Menschen atmen chronisch flach und schnell, ohne es zu bemerken. Das geht oft mit erhöhter vegetativer Grundspannung einher.", erklärt Höricke.
Die letzten beiden Wochen dienen der Vertiefung und Stabilisierung. Trauma-informierte Atemarbeit ermöglicht die Auseinandersetzung mit tieferliegenden Mustern. Am Ende wird erneut die CO2-Toleranz erfasst, um Veränderungen messbar zu machen. Teilnehmende erfahren Unterstützung darin, die persönliche Atempraxis in den Alltag zu integrieren.
Zwischen den sechs Einzelsitzungen à 90 Minuten üben Teilnehmende täglich 10 bis 40 Minuten mit individuell aufgenommenen Audioanleitungen. Bei Fragen steht Höricke per Messenger zur Verfügung.
Forschung bestätigt Zusammenhang von Atmung und Nervensystem
Wissenschaftliche Untersuchungen der letzten Jahre belegen die Wirkung von Atemarbeit auf das autonome Nervensystem. Studien der Stanford University zeigen, dass bestimmte regulierende Atemtechniken direkt auf den Vagusnerv wirken und die Aktivität des Parasympathikus - des "Ruhenervs" - erhöhen können. Langsame, zwerchfellbetonte Atmung senkt nachweislich den Cortisolspiegel und verbessert die Herzratenvariabilität.
"Atmung ist keine reine Entspannungstechnik, sondern ein direkter Zugang zum Nervensystem", fasst Dr. Brunnhuber zusammen. "Wer seine Atmung reguliert, verändert unmittelbar seine physiologische Stressreaktion."
Erfahrungen aus der Praxis
Viele Klientinnen berichten von deutlichen Veränderungen nach dem Programm. "Nach drei Wochen schlief ich zum ersten Mal seit zwei Jahren durch. Mein CO2-Toleranz-Wert stieg von 12 auf 20 Sekunden - mein Nervensystem hatte gelernt, wieder loszulassen", sagt Sandra M., Projektmanagerin.
Auch Yogalehrerinnen mit jahrelanger Pranayama-Erfahrung profitieren von dem Ansatz. "Der gezielte und bewusstere Einsatz der Atmung bringt spürbar mehr Balance in mein Nervensystem. Vor allem in stressigen Situationen erlebe ich heute mehr Ruhe - auch in Momenten, die sich früher oft eng in der Brust angefühlt haben", so Karen Sterrenberg.
Max E. berichtet von alltagstauglichen Werkzeugen: "Ich hatte zunächst Sessions gebucht, weil mich meine Schlafproblematik stark belastet hat. In den Sessions habe ich viele Werkzeuge kennengelernt, die nicht nur meine Atmung verändert haben, sondern auch bewusste Anpassungen in meinem Lebensstil angestoßen haben."
Ein Trend zu körperbasierter Regulation
Der Ansatz von Höricke reiht sich in eine wachsende Bewegung ein: weg von rein kognitiven Methoden, hin zu körperbasierten Ansätzen. In Zeiten, in denen psychische Belastungen zunehmen und klassische Entspannungsmethoden oft nicht greifen, wächst das Interesse an Verfahren, die direkt am Nervensystem ansetzen.
"Viele Menschen haben jahrelang Therapie gemacht, meditiert oder Yoga praktiziert - und trotzdem bleibt eine innere Grundanspannung", sagt Höricke. "Hier setzen wir an: Statt kurzfristiger Entspannung steht die Wiederherstellung eines funktionalen Atemmusters im Mittelpunkt. Das stärkt die körperliche Stressverarbeitung und erweitert das persönliche Stresstoleranzfenster."
Höricke selbst bringt über zehn Jahre eigene Erfahrung mit Schlafstörungen und chronischer Müdigkeit mit. Diese biografische Perspektive prägt ihre Arbeit bis heute. Ihre Qualifikationen umfassen 400 Stunden Ausbildung als Atemcoach, 640 Stunden als systemischer Coach und Mediatorin sowie 540 Stunden als Trainerin für gehirngerechtes Lehren und Lernen.
Fazit: Regulation beginnt im Körper
Chronische Erschöpfung ist keine Charakterschwäche, sondern ein Signal des Nervensystems. Wer lernt, seinen Atem bewusst einzusetzen, schafft einen direkten Zugang zu seiner Regulatisfähigkeit - ohne über den Umweg des Denkens gehen zu müssen.
Programme wie das von Höricke zeigen exemplarisch, wie Atemphysiologie, Nervensystemwissen und traumasensible Begleitung ineinandergreifen können - als Weg zu mehr körperlicher Ruhe in einer Zeit, die von permanenter Aktivierung geprägt ist.
Weitere Informationen sind auf der Website von Katharina Höricke abrufbar. trotz-schlaf-muede.de
Pressekontakt:
Katharina Höricke
Karl-Liebnecht-Str. 121
14482 Potsdam
Email: h@post.trotz-schlaf-muede.de
Web: https://trotz-schlaf-muede.de
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Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/182247/6245591
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