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MORNING BRIEFING - USA/Asien

DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

TAGESTHEMA

US-Präsident Donald Trump erwägt nach Angaben von US-Vertretern eine Militäroperation, um fast 1.000 Pfund Uran aus dem Iran zu holen. Trump habe noch keine Entscheidung darüber getroffen, ob er den Befehl erteilen solle, sagten die Vertreter. Sie fügten hinzu, dass er die Gefahr für die US-Truppen abwäge. Der Präsident stehe der Idee jedoch grundsätzlich offen gegenüber.

US-Präsident Donald Trump hat erklärt, dass er das Öl-Exportzentrum des Iran auf der Halbinsel Kharg beschlagnahmen könnte. In einem Interview mit der Financial Times sagte er, seine "Präferenz" bestehe darin, "das Öl zu nehmen", und verglich das mögliche Vorgehen mit Venezuela, wo die USA beabsichtigen, die Ölindustrie "auf unbestimmte Zeit" zu kontrollieren, nachdem sie im Januar den Machthaber Nicolás Maduro gestürzt hatten.

AUSBLICK UNTERNEHMEN +

Keine wichtigen Termine angekündigt.

AUSBLICK KONJUNKTUR

Es stehen keine wichtigen Daten zur Veröffentlichung an.

ÜBERSICHT INDIZES

Index             zuletzt +/- % 
E-Mini-Future S&P-500    6.418,50  +0,1 
E-Mini-Future Nasdaq-100  23.349,00  +0,1 
S&P/ASX 200 (Sydney)     8.461,00  -0,7 
Topix-500 (Tokio)      3.538,75  -3,0 
Kospi (Seoul)        5.093,54  -3,0 
Shanghai-Composite      3.918,96  +0,1 
Hang-Seng-Index (Hongkong) 24.747,42  -0,8 
 

FINANZMÄRKTE

OSTASIEN (VERLAUF)

Sorgen vor schwerwiegenden Kriegsfolgen im Iran auf die globale Inflation und das Wachstum fördern den Ausstieg aus Aktien. Belastet wird das Sentiment von weiter anziehenden Marktteilnehmer sprechen von einer diffusen Nachrichtenlage zum Iran-Krieg. Aussagen von US-Präsident Donald Trump und Regierungsmitgliedern über ein mögliches baldiges Kriegsende passten nicht recht zu den Schlagzeilen zum Kriegsgeschehen, heißt es. So drohte Trump in der FT damit, dass er iranisches Öl und die Insel Kharg mit dem wichtigen Exportzentrum beschlagnahmen könnte. Das Wall Street Journal berichtet von Plänen über eine Operation zur Sicherung von iranischem Uran. Zudem greifen vom Iran unterstützte Huthi-Rebellen vom Jemen aus verstärkt in den Nahostkrieg ein. Der Nikkei-225 verliert deutlich, erholt sich aber vom Tagestief. In Japan werden einige Werte ex Dividende gehandelt. Chip- und Elektronikwerte führen die Verliererliste an. Der Yen legt zum Dollar leicht zu, da die Wahrscheinlichkeit einer möglichen Devisenintervention gestiegen ist. Belastet von Technologietiteln verliert der Kospi ebenfalls deutlich. Die chinesischen Börsen halten sich indes wacker. Der Iran bemüht sich, chinesische Schiffe durch die Seestraße von Hormus passieren zu lassen. In Australien hat der S&P/ASX-200 sein bisheriges Monatsminus von 7,4 Prozent ausgeweitet. Der chinesische E-Autobauer BYD hat schwache Geschäftszahlen vorgelegt, die Aktie hält sich aber in Hongkong knapp im Plus. Bernstein glaubt, dass sich die Wachstumsdynamik ab dem zweiten Quartal verbessern werde.

WALL STREET

INDEX      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA      45.167,44  -1,7  -792,67    45.960,11 
S&P-500     6.368,86  -1,7  -108,30    6.477,16 
NASDAQ Comp  20.948,36  -2,1  -459,72    21.408,08 
NASDAQ 100   23.132,77  -1,9  -454,22    23.587,00 
 
           Freitag  Donnerstag 
Umsatz NYSE (Aktien) 1,25 Mrd  1,16 Mrd 
Gewinner        613    791 
Verlierer      2.157   1.987 
Unverändert       63     52 
 

Sehr schwach - Die Sorge vor schwerwiegenden Folgen des Kriegs im Iran auf die weltweite Inflation und das Wachstum löste erneut starke Verkäufe am Aktienmarkt aus. Zugleich stiegen die Ölpreise auf dem bereits massiv erhöhten Niveau kräftig. Marktteilnehmer sprachen von einer verworrenen Nachrichtenlage zu den Friedensbemühungen, die zudem keine Entwicklung zeigten. Die Unsicherheit an den Finanzmärkten über den Fortgang des Konflikts und damit dessen Folgen für Energiepreise, Lieferketten, Inflation und Geldpolitik nahm somit eher noch zu. Zwar hatte US-Präsident Trump die Angriffe auf iranische Energieanlagen erneut ausgesetzt und räumt nun eine Frist bis zum 6. April ein, angeblich weil der Iran darum gebeten habe und weil man gute Gespräche führe. Der Iran dementierte solche Gespräche aber weiterhin. Am Aktienmarkt wurden mit den hohen Öl- und Gaspreisen Titel aus dem Energiesektor gekauft, ihr Subindex stieg um 2,0 Prozent. Gemieden wurden wegen der durch den Ölpreisschub eingetrübten Konjunkturaussichten Aktien zyklischer Branchen. Unity Software machten einen Satz um 13,5 Prozent. Der Videospielentwickler hatte starke Geschäftszahlen vorgelegt und angekündigt, sich zur Profitabilitätssteigerung aus bestimmten Geschäftsbereichen zurückzuziehen. Netflix kamen mit einem Miniplus davon, nachdem der Streaminganbieter Preiserhöhungen angekündigt hatte.

US-ANLEIHEN

Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre    3,90 -0,08    4,03      3,90 
5 Jahre    4,06 -0,03    4,15      4,06 
10 Jahre    4,43 +0,02    4,48      4,4 
 

Am Anleihemarkt stieg die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen auf ihren höchsten Stand seit acht Monaten - getrieben von Inflations- und Zinserhöhungsängsten.

DEVISEN

DEVISEN   zuletzt +/- %   00:00    Fr, 08:28 % YTD 
EUR/USD    1,1511  -0,1   1,1526     1,1524  -2,0 
EUR/JPY    183,85  -0,3   184,18     184,28  -0,1 
EUR/GBP    0,8665  +0,2   0,8646     0,8648  -0,6 
USD/JPY    159,69  -0,4   159,80     159,89  +1,9 
USD/KRW   1.515,80  +0,5  1.507,26    1.506,60  +5,2 
USD/CNY    6,9083  -0,1   6,9107     6,9100  -1,2 
USD/CNH    6,9137  -0,1   6,9184     6,9160  -0,9 
USD/HKD    7,8316  -0,0   7,8250     7,8320  +0,6 
AUD/USD    0,6866  -0,1   0,6884     0,6889  +2,9 
NZD/USD    0,5738  -0,1   0,5760     0,5768  -0,3 
BTC/USD  67.594,33  +1,6 68.968,40    68.864,51 -22,9 
 

Der Dollar baute als "sicherer Hafen" die jüngsten Gewinne noch etwas aus, zusätzlich gestützt von den kräftig gestiegenen Marktzinsen. Der Euro kostete zuletzt 1,1517 Dollar.

Der Yen erholt sich am Morgen mit erneuten Interventionsdrohungen zugunsten der japanischen Währung aus Notenbank und Regierung.

++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

Metalle   zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold    4.510,40  +0,4   17,92    4.492,48 
Silber     70,32  +1,0    0,73      69,59 
Platin   1.918,65  +3,0   55,76    1.862,89 
 

Der Goldpreis machte die starken Vortagesverluste fast vollständig wieder wett, ungeachtet des höheren Dollar und der gestiegenen Marktzinsen, die in der Regel eher belasten. Möglicherweise sei das Edelmetall als sicherer Hafen wieder entdeckt worden, sagten Beobachter. Die Feinunze verteuerte sich um 130 Dollar auf 4.510 Dollar.

ÖL

ROHÖL    zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex   100,80  +1,2    1,16      99,64 
Brent/ICE   115,43  +2,5    2,86     112,57 
 

Angesichts der weiter weitgehend geschlossenen Seestraße von Hormus kamen von den Ölpreisen keinerlei Entspannungssignale - im Gegenteil: Der Brent-Ölpreis verteuerte sich zum Vortag um 4,8 Prozent auf über 113 Dollar und näherte sich wieder dem Hoch seit Ausbruch des Krieges bei 120 Dollar.

Am Morgen legt der Preis mit den Schlagzeilen aus Nahost weiter zu.

MELDUNGEN SEIT FREITAG 20.00 UHR

USA - Geldpolitik

Fed-Direktorin Anna Paulson hat in einer Fragerunde im Anschluss an eine Rede gesagt, der Krieg im Iran erhöhe das Risiko sowohl für die Inflation als auch für das Wachstum. Was das für die Geldpolitik bedeute, hänge stark von der Dauer des Krieges ab.

ENERGIESTEUERN AUSTALIEN

Die australische Regierung will die Bundessteuern auf Straßennutzung und Kraftstoffkosten stark senken. Damit sollen die Auswirkungen auf die Verbraucher abgefedert werden. Premierminister Anthony Albanese kündigte an, dass die sogenannte Kraftstoffsteuer für drei Monate halbiert werde. Gleichzeitig würden andere Gebühren, die derzeit für den Schwerlastverkehr erhoben werden, für denselben Zeitraum abgeschafft. Die Änderungen werden den Bundeshaushalt 2,55 Milliarden australische Dollar (rund 1,5 Milliarden Euro) kosten. Die Australier haben im ganzen Land mit einem starken Anstieg der Kraftstoffkosten zu kämpfen. Einige Ökonomen warnen vor einem schweren Schlag für das Wirtschaftswachstum und einem bevorstehenden Anstieg der Inflation.

CECONOMY / JD.COM

Die Übernahme durch die chinesische JD.com ist noch nicht in trockenen Tüchern, weil noch unklar ist, ob bzw. wann die investitionskontrollrechtliche Freigabe in Österreich erteilt wird.

ENMIRATES

zahlt laut mehreren Versicherern mit direkter Kenntnis der Policen deutlich weniger für die "Kriegsrisiko"-Versicherung als konkurrierende Fluggesellschaften. Ein Versicherungsmanager sagte, die zusätzliche Prämie der Fluggesellschaft von etwa 100.000 Dollar pro Woche, die seit Beginn des Krieges der USA und Israels gegen den Iran vereinbart wurde, erscheine angesichts des erhöhten Risikos für Flüge von und in den Nahen Osten "unfassbar" niedrig. Der vierwöchige Konflikt hat in der Region zur Stornierung von tausenden Flügen geführt. (Financial Times)

HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/gos/ros/flf

(END) Dow Jones Newswires

March 30, 2026 01:39 ET (05:39 GMT)

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© 2026 Dow Jones News
Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

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