Mit dem Altersvorsorgedepot verspricht die Politik hohe Renditen für das hohe Alter. Doch droht mit der Reform ein neuerliches Riester 2.0 und wie viel Kapital lässt sich mit dem Depot tatsächlich zur Seite legen? Mit der Zustimmung des Bundesrats am Freitag (27.3.) ist der Systemwechsel beschlossen: Die private Altersvorsorge in Deutschland wird künftig deutlich stärker am Kapitalmarkt ausgerichtet. Damit endet das Riester-System, das zwar Sicherheit versprach, aber Rendite verhinderte. Für Anleger bedeutet das nach über 20 Jahren nicht weniger als eine neue Ära der privaten Altersvorsorge. Der Bruch ist fundamental. Die starre Beitragsgarantie, die Riester in Anleihen zwang und Aktienquoten deckelte, fällt. An ihre Stelle tritt ein Altersvorsorgedepot, das Investments in ETFs, Fonds und Aktien ermöglicht. Die Förderung wird einfacher und planbarer: Für die ersten 360 Euro Eigenbeitrag gibt es 50% Zuschuss, darüber hinaus bis 1.800 Euro noch 25% - insgesamt bis zu 540 Euro pro Jahr, plus 300 Euro je Kind. Einstiegshürden gibt es praktisch keine: Ab 10 Euro monatlich kann investiert werden - auch betrieblich und erstmals auch für Selbstständige. Ein Beispiel: Wer monatlich 100 Euro einzahlt, erhält aufs Jahr ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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