Hamburg (ots) -
Trotz anhaltender Kostenbelastungen und hoher Unsicherheit in der Gastronomiebranche stehen Gäste in Deutschland spürbar hinter ihren Cafés, Restaurants und Lokalen - doch viele Betriebe unterschätzen diesen Rückhalt. Das zeigen die Ergebnisse zweier repräsentativer Civey-Umfragen im Auftrag der Online-Druckerei VistaPrint unter 2.000 Verbraucherinnen und Verbrauchern* sowie 201 Inhaberinnen und Inhabern kleiner Gastronomiebetriebe**. Besonders bei den Preisen wird eine deutliche Wahrnehmungslücke sichtbar: Seit dem 1. Januar 2026 gilt für Speisen in der Gastronomie der ermäßigte Umsatzsteuersatz von sieben Prozent - viele Betriebe glauben, dass Gäste deshalb niedrigere Preise erwarten. Tatsächlich ist das deutlich seltener der Fall. Gleichzeitig signalisiert ein großer Teil der befragten Verbraucherinnen und Verbraucher Verständnis für die schwere Lage der Gastronomiebetriebe - und Bereitschaft, Lieblingslokale aktiv zu unterstützen.
Gäste fordern seltener Preissenkungen, als viele Betriebe vermuten
Vor dem Hintergrund des gesenkten Umsatzsteuersatzes für Speisen haben viele Gastronomiebetriebe den Eindruck, ihre Gäste erwarteten automatisch niedrigere Preise: 65,2 Prozent der Gastronominnen und Gastronomen gehen laut der Umfrage davon aus. Entsprechend haben mehr als die Hälfte der Befragten der Gastronomie-Umfrage
(55,2 Prozent) die Preise komplett (3,5 Prozent) oder zum Teil (29,3 Prozent) gesenkt oder planen eine Preissenkung (22,4 Prozent). Gleichzeitig geben 43,3 Prozent an, dass sie keine Preissenkungen vorgenommen haben und dies auch nicht planen.
Auf Gästeseite zeigt sich jedoch ein anderes Bild: Nur 34,9 Prozent der befragten Verbraucherinnen und Verbraucher erwarten eine Weitergabe der Entlastung in Form niedrigerer Preise. Fast die Hälfte (48,6 Prozent) erwartet das ausdrücklich nicht. Zudem haben 42,4 Prozent Verständnis dafür, wenn Preise trotz Steuersenkung stabil bleiben.
Denn die Herausforderungen der Branche sind vielen Gästen bekannt: 85,6 Prozent der Befragten wissen sehr genau (31,2 Prozent) oder haben davon gehört (54,4 Prozent), dass Gastronomiebetriebe in Deutschland erheblichen wirtschaftlichen Belastungen ausgesetzt sind. Und die befragten Betriebe benennen als größte Treiber gestiegene Energiekosten (59,7 Prozent), höhere Einkaufspreise (58,7 Prozent), Personalmangel (49,2 Prozent) und weniger Gäste (42,8 Prozent).
71,1 Prozent der Gastronominnen und Gastronomen haben laut Umfrage daher in den vergangenen zwölf Monaten grundlegende Veränderungen in ihrem Betrieb erwogen - 18,4 Prozent davon sogar eine Schließung oder einen Verkauf.
"Gäste schauen sehr bewusst auf Preise und achten zugleich auf Qualität. Viele wissen, dass Einkauf, Energie und Personal nicht günstiger geworden sind. Wer ein Lieblingslokal hat, erwartet deshalb nicht zwingend Preissenkungen, sondern dass Handwerk und Handschrift erhalten bleiben. Diese Rückendeckung ist gerade in harten Zeiten ein starkes Signal für die Betriebe", sagt Spitzenköchin Cornelia Poletto.
Gastronomie ist mehr als Essen - und genau deshalb sind Gäste bereit zu helfen
Besonders aufschlussreich sind die Ergebnisse der Umfrage unter Verbraucherinnen und Verbrauchern in Bezug auf den Stellenwert der Gastronomie: Kleine Cafés, Restaurants und Lokale sind für viele Menschen in Deutschland weit mehr als ein Ort zum Essen. Sie stehen für Genuss (77,9 Prozent), Begegnung (57,0 Prozent), Geselligkeit (53,7 Prozent) und kulturellen Austausch (43,5 Prozent).
Und wenn Gäste erfahren, dass ein Lokal, das sie schätzen, von einer Schließung bedroht ist, ist die Bereitschaft zum aktiven Handeln hoch: 54,2 Prozent der Befragten würden ihr Lieblingslokal an Freundinnen und Freunde weiterempfehlen, 51,0 Prozent würden dort häufiger essen und trinken, 41,7 Prozent würden eine positive Online-Bewertung hinterlassen oder das Lokal anderweitig unterstützen.
"Hier zeigt sich viel Zusammenhalt: Gäste und Betriebe stehen nicht in zwei Lagern. Viele Menschen sind bereit, aktiv zu werden, um ihr Lieblingslokal zu erhalten. Aber damit diese Unterstützung ankommt, braucht es vor allem eines: den Mut, offen zu kommunizieren, wenn es eng wird - und die eigenen Stammgäste als Partner zu verstehen. Zeitgleich aber auch den Rückhalt einer starken Interessenvertretung zu nutzen", sagt Simon Wieck, Landesgeschäftsführer DEHOGA Hamburg.
Sichtbarkeit und Kommunikation als entscheidende Hebel
Dass Sichtbarkeit im Alltag kleiner Gastronomiebetriebe häufig zu kurz kommt, spiegeln die Angaben der Gastronominnen und Gastronomen: Nur 20,4 Prozent der Betriebe setzen laut Umfrage die Entlastung durch die Steuersenkung für Marketing und Werbung ein - der größte Teil fließt in die Deckung laufender Betriebskosten (53,2 Prozent), Personalausgaben (43,3 Prozent) sowie die Instandhaltung des Betriebs (35,3 Prozent). Ein verständlicher Reflex in wirtschaftlich angespannten Zeiten und zugleich ein Risiko: Denn wer im Alltag kaum sichtbar ist, kann die Unterstützung nicht aktivieren, die laut Umfrage bei vielen Gästen grundsätzlich vorhanden wäre.
"Lokalhelden gesucht": Bühne und Unterstützung für kleine Betriebe
An genau diesem Punkt setzt die Initiative "Lokalhelden gesucht: große Unterstützung für kleine Unternehmen" an, die VistaPrint gemeinsam mit Cornelia Poletto bereits zum zweiten Mal umsetzt. Inhaberinnen und Inhaber kleiner Gastronomiebetriebe in Deutschland mit maximal 50 Beschäftigten können sich seit 16. März bis zum 12. April 2026 unter www.vistaprint.de/hub/lokalheldengesucht bewerben. Der Gewinnerbetrieb erhält 20.000 Euro Preisgeld, um das Geschäft weiterzuentwickeln. Zusätzlich erhalten die fünf Finalistenbetriebe je 1.000 Euro VistaPrint-Guthaben für Marketingmaterialien wie neue Speisekarten, Beschilderung oder Teamwear.
"Unsere Umfrage macht sichtbar, was wir bei VistaPrint täglich erleben: Kleine Gastronomiebetriebe leisten Außerordentliches - aber sie brauchen Unterstützung dabei, ihr Wirken nach außen zu tragen. Mit 'Lokalhelden gesucht' ermöglichen wir ihnen genau das: Wir geben ihnen eine Bühne, Aufmerksamkeit und Mittel, um Sichtbarkeit in konkretes Wachstum zu verwandeln. Denn wenn Gäste wissen, wofür ein Lokal steht, kommen sie wieder - und bringen teilweise sogar neue Besucherinnen und Besucher mit", sagt Daniel Engelhardt, Senior Country Marketing Manager bei VistaPrint.
Damit die Unterstützung dort ankommt, wo sie am meisten bewegt, wählen Cornelia Poletto und VistaPrint aus allen Bewerbungen fünf Finalistinnen und Finalisten aus. Anschließend entscheidet die Öffentlichkeit per Online-Voting, wer die Lokalheldin oder der Lokalheld 2026 wird. Alle Details zur Initiative finden Sie unter: www.vistaprint.de/hub/lokalheldengesucht
Hinweise zu den Umfragen:
*Civey hat für VistaPrint vom 10.02 bis 12.02.2026 online 2.000 Bundesbürgerinnen und Bundesbürger ab 18 Jahren befragt. Die Ergebnisse sind aufgrund von Quotierungen und Gewichtungen repräsentativ unter Berücksichtigung des statistischen Fehlers von 2,5 Prozentpunkten beim jeweiligen Gesamtergebnis.
**Civey hat für VistaPrint vom 10.02 bis 02.03.2026 online 201 Entscheidungsbefugte Gastronominnen und Gastronomen mit bis zu 100 Mitarbeitenden befragt. Die Ergebnisse sind aufgrund von Quotierungen und Gewichtungen repräsentativ unter Berücksichtigung des statistischen Fehlers von 6,9 Prozentpunkten beim jeweiligen Gesamtergebnis.
Pressekontakt:
Achtung! Brand Relations GmbH
Straßenbahnring 3, 20251 Hamburg
Tel.: +49 40 450 210 500
E-Mail: vistaprint@achtung.de
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Trotz anhaltender Kostenbelastungen und hoher Unsicherheit in der Gastronomiebranche stehen Gäste in Deutschland spürbar hinter ihren Cafés, Restaurants und Lokalen - doch viele Betriebe unterschätzen diesen Rückhalt. Das zeigen die Ergebnisse zweier repräsentativer Civey-Umfragen im Auftrag der Online-Druckerei VistaPrint unter 2.000 Verbraucherinnen und Verbrauchern* sowie 201 Inhaberinnen und Inhabern kleiner Gastronomiebetriebe**. Besonders bei den Preisen wird eine deutliche Wahrnehmungslücke sichtbar: Seit dem 1. Januar 2026 gilt für Speisen in der Gastronomie der ermäßigte Umsatzsteuersatz von sieben Prozent - viele Betriebe glauben, dass Gäste deshalb niedrigere Preise erwarten. Tatsächlich ist das deutlich seltener der Fall. Gleichzeitig signalisiert ein großer Teil der befragten Verbraucherinnen und Verbraucher Verständnis für die schwere Lage der Gastronomiebetriebe - und Bereitschaft, Lieblingslokale aktiv zu unterstützen.
Gäste fordern seltener Preissenkungen, als viele Betriebe vermuten
Vor dem Hintergrund des gesenkten Umsatzsteuersatzes für Speisen haben viele Gastronomiebetriebe den Eindruck, ihre Gäste erwarteten automatisch niedrigere Preise: 65,2 Prozent der Gastronominnen und Gastronomen gehen laut der Umfrage davon aus. Entsprechend haben mehr als die Hälfte der Befragten der Gastronomie-Umfrage
(55,2 Prozent) die Preise komplett (3,5 Prozent) oder zum Teil (29,3 Prozent) gesenkt oder planen eine Preissenkung (22,4 Prozent). Gleichzeitig geben 43,3 Prozent an, dass sie keine Preissenkungen vorgenommen haben und dies auch nicht planen.
Auf Gästeseite zeigt sich jedoch ein anderes Bild: Nur 34,9 Prozent der befragten Verbraucherinnen und Verbraucher erwarten eine Weitergabe der Entlastung in Form niedrigerer Preise. Fast die Hälfte (48,6 Prozent) erwartet das ausdrücklich nicht. Zudem haben 42,4 Prozent Verständnis dafür, wenn Preise trotz Steuersenkung stabil bleiben.
Denn die Herausforderungen der Branche sind vielen Gästen bekannt: 85,6 Prozent der Befragten wissen sehr genau (31,2 Prozent) oder haben davon gehört (54,4 Prozent), dass Gastronomiebetriebe in Deutschland erheblichen wirtschaftlichen Belastungen ausgesetzt sind. Und die befragten Betriebe benennen als größte Treiber gestiegene Energiekosten (59,7 Prozent), höhere Einkaufspreise (58,7 Prozent), Personalmangel (49,2 Prozent) und weniger Gäste (42,8 Prozent).
71,1 Prozent der Gastronominnen und Gastronomen haben laut Umfrage daher in den vergangenen zwölf Monaten grundlegende Veränderungen in ihrem Betrieb erwogen - 18,4 Prozent davon sogar eine Schließung oder einen Verkauf.
"Gäste schauen sehr bewusst auf Preise und achten zugleich auf Qualität. Viele wissen, dass Einkauf, Energie und Personal nicht günstiger geworden sind. Wer ein Lieblingslokal hat, erwartet deshalb nicht zwingend Preissenkungen, sondern dass Handwerk und Handschrift erhalten bleiben. Diese Rückendeckung ist gerade in harten Zeiten ein starkes Signal für die Betriebe", sagt Spitzenköchin Cornelia Poletto.
Gastronomie ist mehr als Essen - und genau deshalb sind Gäste bereit zu helfen
Besonders aufschlussreich sind die Ergebnisse der Umfrage unter Verbraucherinnen und Verbrauchern in Bezug auf den Stellenwert der Gastronomie: Kleine Cafés, Restaurants und Lokale sind für viele Menschen in Deutschland weit mehr als ein Ort zum Essen. Sie stehen für Genuss (77,9 Prozent), Begegnung (57,0 Prozent), Geselligkeit (53,7 Prozent) und kulturellen Austausch (43,5 Prozent).
Und wenn Gäste erfahren, dass ein Lokal, das sie schätzen, von einer Schließung bedroht ist, ist die Bereitschaft zum aktiven Handeln hoch: 54,2 Prozent der Befragten würden ihr Lieblingslokal an Freundinnen und Freunde weiterempfehlen, 51,0 Prozent würden dort häufiger essen und trinken, 41,7 Prozent würden eine positive Online-Bewertung hinterlassen oder das Lokal anderweitig unterstützen.
"Hier zeigt sich viel Zusammenhalt: Gäste und Betriebe stehen nicht in zwei Lagern. Viele Menschen sind bereit, aktiv zu werden, um ihr Lieblingslokal zu erhalten. Aber damit diese Unterstützung ankommt, braucht es vor allem eines: den Mut, offen zu kommunizieren, wenn es eng wird - und die eigenen Stammgäste als Partner zu verstehen. Zeitgleich aber auch den Rückhalt einer starken Interessenvertretung zu nutzen", sagt Simon Wieck, Landesgeschäftsführer DEHOGA Hamburg.
Sichtbarkeit und Kommunikation als entscheidende Hebel
Dass Sichtbarkeit im Alltag kleiner Gastronomiebetriebe häufig zu kurz kommt, spiegeln die Angaben der Gastronominnen und Gastronomen: Nur 20,4 Prozent der Betriebe setzen laut Umfrage die Entlastung durch die Steuersenkung für Marketing und Werbung ein - der größte Teil fließt in die Deckung laufender Betriebskosten (53,2 Prozent), Personalausgaben (43,3 Prozent) sowie die Instandhaltung des Betriebs (35,3 Prozent). Ein verständlicher Reflex in wirtschaftlich angespannten Zeiten und zugleich ein Risiko: Denn wer im Alltag kaum sichtbar ist, kann die Unterstützung nicht aktivieren, die laut Umfrage bei vielen Gästen grundsätzlich vorhanden wäre.
"Lokalhelden gesucht": Bühne und Unterstützung für kleine Betriebe
An genau diesem Punkt setzt die Initiative "Lokalhelden gesucht: große Unterstützung für kleine Unternehmen" an, die VistaPrint gemeinsam mit Cornelia Poletto bereits zum zweiten Mal umsetzt. Inhaberinnen und Inhaber kleiner Gastronomiebetriebe in Deutschland mit maximal 50 Beschäftigten können sich seit 16. März bis zum 12. April 2026 unter www.vistaprint.de/hub/lokalheldengesucht bewerben. Der Gewinnerbetrieb erhält 20.000 Euro Preisgeld, um das Geschäft weiterzuentwickeln. Zusätzlich erhalten die fünf Finalistenbetriebe je 1.000 Euro VistaPrint-Guthaben für Marketingmaterialien wie neue Speisekarten, Beschilderung oder Teamwear.
"Unsere Umfrage macht sichtbar, was wir bei VistaPrint täglich erleben: Kleine Gastronomiebetriebe leisten Außerordentliches - aber sie brauchen Unterstützung dabei, ihr Wirken nach außen zu tragen. Mit 'Lokalhelden gesucht' ermöglichen wir ihnen genau das: Wir geben ihnen eine Bühne, Aufmerksamkeit und Mittel, um Sichtbarkeit in konkretes Wachstum zu verwandeln. Denn wenn Gäste wissen, wofür ein Lokal steht, kommen sie wieder - und bringen teilweise sogar neue Besucherinnen und Besucher mit", sagt Daniel Engelhardt, Senior Country Marketing Manager bei VistaPrint.
Damit die Unterstützung dort ankommt, wo sie am meisten bewegt, wählen Cornelia Poletto und VistaPrint aus allen Bewerbungen fünf Finalistinnen und Finalisten aus. Anschließend entscheidet die Öffentlichkeit per Online-Voting, wer die Lokalheldin oder der Lokalheld 2026 wird. Alle Details zur Initiative finden Sie unter: www.vistaprint.de/hub/lokalheldengesucht
Hinweise zu den Umfragen:
*Civey hat für VistaPrint vom 10.02 bis 12.02.2026 online 2.000 Bundesbürgerinnen und Bundesbürger ab 18 Jahren befragt. Die Ergebnisse sind aufgrund von Quotierungen und Gewichtungen repräsentativ unter Berücksichtigung des statistischen Fehlers von 2,5 Prozentpunkten beim jeweiligen Gesamtergebnis.
**Civey hat für VistaPrint vom 10.02 bis 02.03.2026 online 201 Entscheidungsbefugte Gastronominnen und Gastronomen mit bis zu 100 Mitarbeitenden befragt. Die Ergebnisse sind aufgrund von Quotierungen und Gewichtungen repräsentativ unter Berücksichtigung des statistischen Fehlers von 6,9 Prozentpunkten beim jeweiligen Gesamtergebnis.
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