- Jedes Jahr entscheiden sich rund 1.000 deutsche Frauen für eine künstliche Befruchtung in Spanien und nutzen Möglichkeiten, die in Deutschland noch nicht verfügbar sind
Auch in Deutschland hat sich in den letzten Jahren wie in vielen anderen europäischen Ländern ein deutlicher Wandel im Bereich der Familienplanung vollzogen. Der Aufschub der Mutterschaft ist größtenteils auf soziale Faktoren zurückzuführen. Dazu zählen beispielsweise die Fortsetzung der Ausbildung, die berufliche Weiterentwicklung sowie das Fehlen eines festen Partners. Mit Erreichen des 35. Lebensjahres beginnen die Eizellreserve und die Eizellenqualität abzunehmen, wodurch sich die Chancen auf eine natürliche Schwangerschaft verringern und das Risiko für Chromosomenanomalien zunimmt. Die Nachfrage nach Behandlungen im Bereich der assistierten Reproduktion ist daher stark gestiegen.
In Deutschland stellen Frauen im Alter von 35 bis 44 Jahren heute die größte Gruppe dar, die diese Behandlungen in Anspruch nimmt ein Trend, der sich bei Frauen im Alter von 40 bis 44 Jahren noch verstärkt. Diese Frauen suchen aktiv nach Lösungen, die auf ihre reproduktiven Bedürfnisse zugeschnitten sind. Dazu gehören Eizellspenden, die Kryokonservierung von Eizellen sowie moderne Technologien wie die Präimplantationsdiagnostik (PGT-A) zur Erkennung von Aneuploidien, um höhere Erfolgschancen bei Schwangerschaften zu erreichen.
Dr. Nina Wegmann, Gynäkologin am IVI Madrid, erklärt: "Der gesellschaftliche Wandel in der Familienplanung wird durch immer modernere und sicherere reproduktionsmedizinische Verfahren unterstützt, die eine wirksamere Erhaltung der Fruchtbarkeit ermöglichen."
Aufgrund der restriktiven gesetzlichen Rahmenbedingungen in Deutschland beim Zugang zu diesen Behandlungen suchen viele Frauen nach Alternativen im Ausland. Spanien ist mit seinen flexibleren Gesetzen zum bevorzugten Ziel für deutsche Frauen geworden, da dort anonyme Eizellspenden und die Durchführung von PGT-A möglich sind.
Jedes Jahr reisen mehr als 19.000 deutsche Patientinnen für eine Fruchtbarkeitsbehandlung ins Ausland. Etwa 5.500 von ihnen entscheiden sich für Spanien. Allein in den IVI-Kliniken in Spanien unterziehen sich jährlich rund 1.000 deutsche Frauen einer Behandlung.
In den vergangenen fünf Jahren hat sich die Nachfrage nach Behandlungen im Bereich der assistierten Reproduktion deutlich erhöht. Die Zahl der IVF-Behandlungen stieg um 147 %, die der Eizellenkryokonservierung um 130 und die der Eizellspende die bei deutschen Patientinnen besonders beliebt ist um mehr als 20 %. Das Durchschnittsalter deutscher Frauen, die sich bei IVI Spain einer Behandlung unterziehen, liegt bei 36 Jahren fast zwei Jahre jünger als vor einem Jahrzehnt. Die größte Gruppe unter den Patientinnen, die zur Behandlung nach Spanien reisen, sind Frauen im Alter von 40 bis 44 Jahren, die inzwischen 60 aller deutschen Patientinnen bei IVI Spain ausmachen.
Auch neue Familienmodelle prägen das Profil der Gruppe von Frauen, die auf assistierte Reproduktion zurückgreift. Obwohl heterosexuelle Paare nach wie vor die Mehrheit bilden (mit einem Anstieg von 50 in den letzten fünf Jahren), ist auch die Zahl der alleinstehenden Frauen (um 41,6 %) und der weiblichen Paare (um 27 %) gestiegen.
Dieser demografische Wandel unterstreicht die zunehmende Bedeutung der assistierten Reproduktion als Lösung für viele deutsche Frauen, die ihre Mutterschaft aufgeschoben haben. Angesichts der gesetzlichen Beschränkungen im eigenen Land wird Spanien zu einer bevorzugten Alternative. Dort bestehen bessere Möglichkeiten für Fertilitätsbehandlungen, und Frauen können ihre Entscheidungen individuell nach ihren persönlichen Lebensumständen treffen.
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