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MÄRKTE EUROPA/Erholungstag zum Wochenstart - Inflation zieht an

DJ MÄRKTE EUROPA/Erholungstag zum Wochenstart - Inflation zieht an

DOW JONES--Nach dem Abverkauf am Freitag haben die europäischen Aktienmärkte zum Wochenauftakt eine Gegenbewegung verzeichnet. Der DAX legte um 1,2 Prozent auf 22.563 Punkte zu, für den Euro-Stoxx-50 ging es um 0,7 Prozent auf 5.542 Punkte nach oben. Etwas stützend wirkten leicht nachgebende Renditen an den Anleihemärkten, was als Entspannungssignal gewertet werden kann. Am Devisenmarkt sank der Euro auf rund 1,1450 Dollar. Der Goldpreis zog um 1,2 Prozent auf 4.544 Dollar die Feinunze an.

Anleger reagieren weiterhin extrem nervös auf die Aussagen von US-Präsidenten Donald Trump, der sich einmal mehr zuversichtlich über eine Verhandlungslösung mit dem Iran zeigte. Ein Barrel der Rohöl-Sorte Brent notiert gegen Ende des europäisch dominierten Handels kaum verändert bei etwa 112 Dollar, nachdem es sich im Tagesverlauf dem Höchststand seit Ausbruch des Iran-Kriegs bei etwa 120 Dollar genähert hatte. Die Ölpreise sähen sich nun mit einem längerfristig höheren Ausgangsniveau konfrontiert, schrieben die Strategen der Societe Generale. Der sich zuspitzende Konflikt im Nahen Osten nehme jede realistische Chance auf eine kurzfristige Deeskalation. Die Strategen verschieben ihren angenommenen Zeitplan für die Wiedereröffnung der Straße von Hormus von März auf "deutlich in den April hinein". Sie erwarten, dass der Preis für Brent-Rohöl im April im Durchschnitt bei rund 125 US-Dollar pro Barrel liegen werde, mit glaubwürdigen Bewegungen in Richtung 150 US-Dollar, angesichts wachsender Infrastrukturrisiken und zunehmender Raffinerie-Stilllegungen.

Die Inflation ist zurück

Die deutsche Inflationsrate ist im März von 1,9 auf 2,7 Prozent deutlich gestiegen. In einzelnen Bundesländern hatte sich das schon angedeutet - so verteuerten sich in NRW Kraftstoffe um mehr als 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Der seit mehr als vier Wochen dauernde Iran-Krieg hat die Öl- und Gaspreise in die Höhe getrieben. Solange ein Ende der Kampfhandlungen nicht absehbar ist, erwartet Christoph Swonke, Konjunkturanalyst der DZ Bank, weiter kräftig steigende Energiepreise. Bei einer längerfristigen Krisendauer seien zudem Preissteigerungen bei Transportdienstleistungen und Nahrungsmitteln zu erwarten.

Trotz besser als erwartet ausgefallener Zahlen für das abgelaufene Jahr brachen Suss Microtec um 6,3 Prozent ein. Es belastete der Ausblick auf das laufende Jahr. Für 2026 prognostiziere Suss eine EBIT-Marge von 8 bis 10 Prozent, diese liege wie erwartet deutlich unter der Konsenserwartung von über 11 Prozent. Die Analysten von MWB hatten mit 9,8 Prozent gerechnet. Es werde angenommen, dass die Prognose nach dem letztjährigen Ergebnisrückgang eine gewisse Vorsicht beinhalte.

Norsk Hydro (+9,5%) ist gut positioniert, um von den erhöhten Aluminiumpreisen zu profitieren, schreibt RBC-Analystin Marina Calero. Da der Konflikt im Nahen Osten keine Anzeichen einer Deeskalation zeige, stiegen die Lieferrisiken. Auf die Region entfielen 9 Prozent der weltweiten Produktion, und eine Schließung der Straße von Hormus mache es schwierig, wenn nicht gar unmöglich, die Produktion zu exportieren und Rohstoffe zu importieren.

Der dänische Offshore-Windparkkonzern Orsted wird von einer Abkehr von fossilen Brennstoffen in Europa und einem nachlassenden regulatorischen Druck in den USA profitieren, wie die Analysten der Bank of America schreiben. Der Krieg im Nahen Osten werde den Anstoß für die Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen auch in Europa geben, wobei die Offshore-Windkraft ein wichtiger potenzieller Nutznießer sei. Das Risiko politischer Maßnahmen gegen die US-Aktivitäten von Orsted habe sich deutlich verringert. Die Orsted-Aktie stieg um 7 Prozent, während der breiter gefasste europäische Versorgersektor um 2,7 Prozent zulegte.

Die Aktie von Sanofi schloss knapp behauptet, nachdem der französische Pharmakonzern einen zweiten Fall eines Kaposi-Sarkoms - einer Art von Hautkrebs - in einer Spätphasenstudie für das experimentelle Ekzem-Medikament Amlitelimab gemeldet hat. "Ein Kaposi-Sarkom tritt auch bei anderen Immunmodulatoren auf, aber unserer Ansicht nach können zusätzliche Risikofaktoren ungünstig sein, wenn es andere Behandlungsoptionen gibt, die diese Risiken nicht aufweisen", so die Analysten der UBS.

=== 
Index        Schluss Entwicklung in % Seit Jahresbeginn (%) 
Euro-Stoxx-50     5.542       0,65         -4,93 
Stoxx-50       4.849       0,85         -2,24 
Stoxx-600        581       0,94         -2,85 
DAX         22.563       1,18         -8,94 
FTSE-100 London    9.967       1,61          0,36 
CAC-40 Paris     7.702       0,92         -5,49 
AEX Amsterdam      960       0,44          0,94 
ATHEX-20 Athen    5.128       -0,92         -4,17 
BEL-20 Brüssel    4.985       0,90         -1,84 
BUX Budapest    121.718       -0,78          9,62 
OMXH-25 Helsinki   5.764       1,08          1,05 
OMXC-20 Kopenhagen  1.356       1,59         -15,65 
PSI 20 Lissabon    8.882       2,11          7,48 
IBEX-35 Madrid    16.803       0,99         -2,92 
FTSE-MIB Mailand   43.379       1,02         -3,48 
OBX Oslo       1.940       3,10         21,44 
PX Prag        2.483       -0,49         -7,56 
OMXS-30 Stockholm   2.864       0,92         -0,66 
WIG-20 Warschau   120.246       0,43          2,12 
ATX Wien       5.271       0,44         -1,04 
SMI Zürich      12.570       0,78         -5,26 
 
DEVISEN    zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Fr, 18:46 
EUR/USD     1,1450  -0,5  -0,0058     1,1508   1,1508 
EUR/JPY     182,6  -1,0  -1,8100     184,41  184,5600 
EUR/CHF     0,9161  -0,4  -0,0033     0,9194   0,9180 
EUR/GBP     0,8681  +0,0  0,0003     0,8678   0,8676 
USD/JPY     159,46  -0,5  -0,8500     160,31  160,3500 
GBP/USD     1,3186  -0,5  -0,0070     1,3256   1,3261 
USD/CNY     6,9119  0,0  0,0003     6,9116   6,9116 
USD/CNH     6,9177  -0,0  -0,0005     6,9182   6,9204 
AUS/USD     0,6853  -0,3  -0,0017      0,687   0,6866 
Bitcoin/USD 67.417,54  +1,3  855,58    66.561,96 65.635,62 
 
ROHOEL     zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex    103,38  +3,8   3,74      99,64 
Brent/ICE    111,8  -0,7   -0,77     112,57 
 
Metalle    zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
Gold     4.544,22  +1,2   51,74    4.492,48 
Silber      70,81  +1,8   1,22      69,59 
Platin    1.902,03  +2,1   39,14    1.862,89 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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March 30, 2026 12:15 ET (16:15 GMT)

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Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

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