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MÄRKTE USA/Leichter - Verworrene Meldungslage verhindert Erholung

DJ MÄRKTE USA/Leichter - Verworrene Meldungslage verhindert Erholung

DOW JONES--Nach einer zweitägigen Talfahrt im Zuge des Iran-Krieges haben die US-Börsen am Montag erneut leicht nachgegeben. Eine anfängliche Gegenbewegung verlor rasch an Kraft. Die Erholungsansätze wurden als äußerst fragil und wenig nachhaltig charakterisiert. Der Dow-Jones-Index beendete den Handel 0,1 Prozent höher bei 45.216 Punkten. Der S&P-500 sank um 0,4 Prozent. Der Nasdaq-Composite verlor 0,7 Prozent. Dabei wurden an der Nyse 1.329 (Freitag: 613) Kursgewinner gesehen, denen 1.433 (2.157) -verlierer gegenüberstanden. Unverändert schlossen 59 (63) Titel. Nachgebende Anleiherenditen stützten nur zu Beginn. Denn der Markt hing weiterhin an den Schlagzeilen rund um den Iran-Krieg, und die lieferten eigentlich weiterhin keine Kaufargumente.

Die Meldungslage blieb wie schon in den Tagen zuvor widersprüchlich. US-Präsident Donald Trump äußerte sich zwar zuversichtlich über eine mögliche Verhandlungslösung mit dem Iran und sprach davon, dass man ernsthaft mit einem "neuen, vernünftigeren Regime" über ein Kriegsende verhandele. Zugleich schloss er allerdings eine Bodenoffensive nicht aus. Seit Tagen verstärken die USA die Präsenz ihrer Bodentruppen in der Region. Einem Bericht des Wall Street Journal zufolge erwägt Trump eine Militäroperation, um das iranische Uranium außer Landes zu bringen. Gleichzeitig feuerte der Iran weiterhin Raketen und Drohnen auf Israel und die unbeteiligten Golfstaaten.

"Es gibt immer noch keine Anzeichen für ein klares Ende des Konflikts, und angesichts der verschiedenen Schlagzeilen bleiben Anleger besorgt über eine neue Eskalation. Bei allem, was passiert ist, werden die Auswirkungen auf den Markt immer gravierender", gab Makrostratege Henry Allen von der Deutschen Bank keine Entwarnung für den Markt. Abzulesen war die Verunsicherung an dem weiter steigenden Ölpreis. Am Montag legte die US-Sorte WTI sogar deutlicher zu als die Nordseesorte Brent. In den Wochen seit Beginn des Krieges war es umgekehrt gewesen. Gleichwohl bewegte sich der Brentpreis mit gut 114 Dollar je Barrel nicht weit entfernt von seinem Höchststand seit dem Ausbruch des Irankrieges von knapp 120 Dollar.

Nach der Straße von Hormus gerät nun die Meerenge Bab al-Mandab in den Blick. Eine Störung dieses Seeweges könnte Rohöllieferungen zu einer Umleitung um das Kap der Guten Hoffnung zwingen, was die Transitzeiten verdoppelte und die Kosten in die Höhe triebe, so Analystin Muyu Xu von Kepler. Die Meerenge ist eine schmale Passage, die das Rote Meer mit dem Golf von Aden verbindet.

Die Renditen von US-Staatsanleihen gaben von ihren erhöhten Niveaus nach. Die Anleger richten ihren Fokus allmählich sowohl auf die Wachstumsrisiken durch den Krieg als auch auf Inflationssorgen. Stark gestiegene Energiepreise haben dazu geführt, dass die Märkte aufgrund von Inflationssorgen ihre Erwartungen an Zinssenkungen in den USA zurückgeschraubt haben. Die US-Notenbank wird jedoch sowohl die Wachstums- als auch die Inflationsrisiken abwägen müssen. Zunächst überwogen offenbar die Wachstumssorgen, denn die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihe fiel um 9 Basispunkte auf noch immer sehr hohe 4,35 Prozent.

Der Dollar blieb als Fluchthafen für verunsicherte Anleger attraktiv, der Dollar-Index gewann 0,4 Prozent. Dank nachgebender Marktzinsen verzeichnete Gold etwas Zulauf, wobei der festere Dollar aber das Kaufinteresse dämpfte. Wegen Dollar-Stärke und hoher Anleiherenditen hatte das Edelmetall nicht vom Kriegsgeschehen in Nahost profitiert, sondern vielmehr deutlich an Wert verloren. Nun könnte es als vermeintlich sicherer Hafen wiederentdeckt werden, hieß es.

Ein Auftritt von US-Notenbankpräsident Jerome Powell bewegte die Märkte kaum. Demnach tendiert die Federal Reserve aktuell dazu, die Zinsen stabil zu halten und den Energieschock durch den Krieg im Iran vorerst zu ignorieren. Powell warnte jedoch, dass die Fed nicht untätig bleiben könne, falls steigende Preise im Laufe der Zeit die Inflationserwartungen der Öffentlichkeit verändern sollten.

Die Aussicht auf einen längeren Ausfall von Düngemittellieferungen aus Nahost stützte die Aktien von CF Industries (+0,8%) und Nutrien (+1,2%).

Unter den Einzelwerten gewannen Eli Lilly 1 Prozent. Der Pharmakonzern hat ein Abkommen zur Wirkstoffforschung mit InSilico unterzeichnet, einem KI-getriebenen US-Biotechnologieunternehmen. Das in Hongkong börsennotierte Unternehmen teilte mit, dass der Deal einen Wert von bis zu 2,75 Milliarden US-Dollar haben könnte.

Alcoa stiegen um 8,2 Prozent, nachdem zwei Aluminiumhersteller im Nahen Osten von iranischen Treffern berichtet hatten. Dies schürte die Befürchtung, dass die Versorgung durch den andauernden Konflikt gestört werden könnte - die Preise stiegen.

Sysco brachen um 15,3 Prozent ein. Der Großhändler für Lebensmittel und Gastronomiebedarf übernimmt für 29 Milliarden Dollar den bislang in Familienbesitz befindlichen Wettbewerber Jetro Restaurant Depot.

=== 
INDEX      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA      45.216,14  +0,1   +49,50    45.166,64 
S&P-500     6.343,72  -0,4   -25,13    6.368,85 
NASDAQ Comp  20.794,64  -0,7  -153,72    20.948,36 
NASDAQ 100   22.953,38  -0,8  -179,39    23.132,77 
 
 
US-Treasuries  Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre       3,83 -0,08    3,90      3,81 
5 Jahre       3,99 -0,08    4,06      3,96 
10 Jahre      4,35 -0,09    4,42      4,32 
 
DEVISEN     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Fr, 18:46 
EUR/USD      1,1461  -0,4  -0,0047     1,1508   1,1508 
EUR/JPY      183,01  -0,8  -1,4000     184,41  184,5600 
EUR/CHF      0,9163  -0,3  -0,0031     0,9194   0,9180 
EUR/GBP      0,8692  +0,2   0,0014     0,8678   0,8676 
USD/JPY      159,64  -0,4  -0,6700     160,31  160,3500 
GBP/USD      1,3181  -0,6  -0,0075     1,3256   1,3261 
USD/CNY      6,9119  0,0   0,0003     6,9116   6,9116 
USD/CNH      6,9163  -0,0  -0,0019     6,9182   6,9204 
AUS/USD      0,6848  -0,3  -0,0022      0,687   0,6866 
Bitcoin/USD  66.571,88  +0,0    9,92    66.561,96 65.635,62 
 
ROHOEL      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex     104,62  +5,0    4,98      99,64 
Brent/ICE     114,22  +1,5    1,65     112,57 
 
Metalle     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold      4.509,90  +0,4   17,42    4.492,48 
Silber       69,94  +0,5    0,35      69,59 
Platin     1.889,36  +1,4   26,47    1.862,89 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/cln

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March 30, 2026 16:11 ET (20:11 GMT)

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Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

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