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MÄRKTE USA/Hoffnung auf baldiges Kriegsende dürfte Wall Street stützen

DJ MÄRKTE USA/Hoffnung auf baldiges Kriegsende dürfte Wall Street stützen

DOW JONES--Nach der jüngsten Talfahrt hebt sich die Stimmung an der Wall Street am Dienstag zum Monatsultimo etwas. Der Aktienterminmarkt deutet einen freundlich bis festen Handelsbeginn am Kassamarkt an. Damit steuert der US-Aktienmarkt gleichwohl auf das schlechteste Quartal seit 2022 zu. Mal wieder hoffen Anleger auf ein rasches Kriegsende im Iran. Denn US-Präsident Donald Trump und seine Berater seien in den vergangenen Tagen zu der Einschätzung gelangt, dass eine Mission zur Freigabe der Seestraße von Hormus den Krieg über das vom Weißen Haus gesetzte Ziel von vier bis sechs Wochen hinaus verlängerte, berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf Regierungsbeamte.

Für ein baldiges Kriegsende steht auch der innenpolitische Druck auf die US-Regierung vor den Zwischenwahlen im November. Denn die Kraftstoffpreise in den USA haben eine wichtige psychologische Marke überschritten. "Der Ton am Markt ist über Nacht deutlich positiver geworden", sagt Makrostratege Henry Allen von der Deutschen Bank. Der Bericht habe "die Hoffnung geweckt, dass die derzeitige Phase des Konflikts bald zu Ende gehen wird, und wir haben daraufhin eine klare Marktreaktion gesehen", fügt er hinzu. Gleichwohl legt der Ölpreis weiter zu. Zuletzt sei es den Börsen schwer gefallen, ihre Gewinne mit einem anhaltend hohen Ölpreis zu behaupten, heißt es. Für frische Impulse könnten nach der Startglocke die anstehenden US-Konjunkturdaten sorgen. Neben dem Einkaufsmanager Chicago für März werden der Index des Verbrauchervertrauens, ebenfalls für März, und die Zahl der offenen Stellen für den Februar veröffentlicht.

Trotz der inflationstreibenden hohen Ölpreise sinkt die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen um 3 Basispunkte auf 4,31 Prozent. Die Sorgen an den Märkten scheinen sich im Zuge des Irankrieges von einem Inflationsschock aufgrund stark gestiegener Energiepreise hin zu einem ausgeprägteren Wachstumsschock zu verlagern, urteilen die Saxo-Analysten. Anleihen und Gold dürften profitieren. Passend dazu steigt der Goldpreis um 1,5 Prozent je Feinunze - auch dank niedrigerer Marktzinsen und einem etwas schwächeren Dollar.

Letzterer gibt mit den gestiegenen Hoffnungen auf ein rasches Kriegsende nach, der Dollar-Index büßt 0,2 Prozent nach dem Erreichen eines 10-Monatshochs ein. Der Greenback ist einer der klaren Profiteure des Nahostkrieges - Anleger schätzen ihn als vermeintlich sicherer Hafen. Der Markt preist laut Deutscher Bank zudem die Wahrscheinlichkeit einer US-Zinserhöhung aus, nachdem der Vorsitzende der US-Notenbank, Jerome Powell, von einer auf kurze Frist gut verankerten Inflationserwartung gesprochen hat.

Unter den Einzelwerten steigen die Aktien von Mccormick vorbörslich um 2,4 Prozent. Der US-Gewürzhersteller legt sein Lebensmittelgeschäft mit dem von Unilever zusammen. Durch die Transaktion soll ein Unternehmen mit einem kombinierten Wert von 65,8 Milliarden US-Dollar, einschließlich Schulden, entstehen.

Microsoft legen um 1,4 Prozent zu, der Technologieriese will zwischen 2026 und 2028 mehr als 1 Milliarde Dollar in Cloud- und KI-Infrastruktur in Thailand investieren. Für die Nike-Aktie geht es um 1,2 Prozent nach oben. Der Sportartikelhersteller wird nach der Schlussglocke die Geschäftszahlen für das dritte Geschäftsquartal bekannt geben.

=== 
US-Treasuries  Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre       3,80 -0,03    3,84      3,79 
5 Jahre       3,94 -0,04    3,99      3,93 
10 Jahre      4,31 -0,03    4,36      4,30 
 
DEVISEN     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Fr, 18:46 
EUR/USD      1,1493  +0,2   0,0028     1,1465   1,1508 
EUR/JPY      183,33  +0,2   0,2800     183,05  184,5600 
EUR/CHF      0,9192  +0,3   0,0029     0,9163   0,9180 
EUR/GBP      0,8685  -0,1  -0,0007     0,8692   0,8676 
USD/JPY      159,48  -0,2  -0,2400     159,72  160,3500 
GBP/USD      1,3231  +0,4   0,0046     1,3185   1,3261 
USD/CNY      6,9014  -0,2  -0,0105     6,9119   6,9116 
USD/CNH      6,9036  -0,2  -0,0114     6,9150   6,9204 
AUS/USD      0,6877  +0,4   0,0026     0,6851   0,6866 
Bitcoin/USD  66.553,95  -0,1   -39,37    66.593,32 65.635,62 
 
ROHÖL      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex     103,54  +0,6    0,66     102,88 
Brent/ICE     117,02  +3,8    4,24     112,78 
 
Metalle     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold      4.576,69  +1,5   66,45    4.510,24 
Silber       73,00  +4,3    3,02      69,98 
Platin     1.909,69  +0,5   10,19    1.899,50 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/thl

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March 31, 2026 08:33 ET (12:33 GMT)

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