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MÄRKTE USA/Fester - Hoffnung auf baldiges Kriegsende gibt Börse Auftrieb

DJ MÄRKTE USA/Fester - Hoffnung auf baldiges Kriegsende gibt Börse Auftrieb

DOW JONES--Nach der jüngsten Talfahrt hebt sich die Stimmung an der Wall Street am Dienstag zum Monatsultimo etwas. Kurz nach der Startglocke gewinnt der Dow-Jones-Index 1,1 Prozent auf 45.714 Punkte. Der S&P-500 legt um 1,3 Prozent zu und der Nasdaq-Composite um 1,6 Prozent. Damit steuert der US-Aktienmarkt gleichwohl auf das schlechteste Quartal seit 2022 zu. Mal wieder hoffen Anleger auf ein rasches Kriegsende im Iran. Denn US-Präsident Donald Trump und seine Berater seien in den vergangenen Tagen zu der Einschätzung gelangt, dass eine Mission zur Freigabe der Seestraße von Hormus den Krieg über das vom Weißen Haus gesetzte Ziel von vier bis sechs Wochen hinaus verlängere, berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf Regierungsbeamte.

Für ein baldiges Kriegsende spricht auch der innenpolitische Druck auf die US-Regierung vor den Zwischenwahlen im November. Denn die Kraftstoffpreise in den USA haben eine wichtige psychologische Marke überschritten. "Der Ton am Markt ist über Nacht deutlich positiver geworden", sagt Makrostratege Henry Allen von der Deutschen Bank. Der Bericht habe "die Hoffnung geweckt, dass die derzeitige Phase des Konflikts bald zu Ende gehen wird, und wir haben daraufhin eine klare Marktreaktion gesehen", fügt er hinzu. Gleichwohl legt der Ölpreis weiter zu. Zuletzt sei es den Börsen schwer gefallen, ihre Gewinne mit einem andauernd hohen Ölpreis zu behaupten, heißt es. Impulse könnte der Markt von Konjunkturdaten erhalten. Schon veröffentlicht wurde der Einkaufsmanager Chicago für März. Er fiel überraschend deutlich zurück. Etwas später folgen der Index des Verbrauchervertrauens, ebenfalls für März, und die Zahl der offenen Stellen für den Februar.

Trotz der inflationstreibenden hohen Ölpreise sinkt die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen um 3 Basispunkte auf 4,31 Prozent. Die Sorgen an den Märkten scheinen sich im Zuge des Irankrieges von einem Inflationsschock aufgrund stark gestiegener Energiepreise hin zu einem ausgeprägteren Wachstumsschock zu verlagern, urteilen die Saxo-Analysten. Anleihen und Gold dürften profitieren. Passend dazu steigt der Goldpreis um 1,7 Prozent je Feinunze - auch dank niedrigerer Marktzinsen und einem etwas schwächeren Dollar.

Letzterer gibt mit den gestiegenen Hoffnungen auf ein rasches Kriegsende nach, der Dollar-Index büßt 0,3 Prozent nach dem Erreichen eines 10-Monatshochs ein. Der Greenback ist einer der klaren Profiteure des Nahostkrieges - Anleger schätzen ihn als Fluchtwährung in Krisenzeiten. Der Markt preist laut Deutscher Bank zudem die Wahrscheinlichkeit einer US-Zinserhöhung aus, nachdem der Vorsitzende der US-Notenbank, Jerome Powell, von einer auf kurze Frist gut verankerten Inflationserwartung gesprochen hat.

Unter den Einzelwerten fallen die Aktien von McCormick um 7,6 Prozent. Der US-Gewürzhersteller fusioniert mit dem Lebensmittel-Geschäft von Unilever. Durch die Transaktion soll ein Unternehmen mit einem kombinierten Wert von 65,8 Milliarden US-Dollar, einschließlich Schulden, entstehen.

Microsoft legen um 2,1 Prozent zu, der Technologieriese will zwischen 2026 und 2028 mehr als 1 Milliarde Dollar in Cloud- und KI-Infrastruktur in Thailand investieren. Für die Nike-Aktie geht es um 1,6 Prozent nach oben. Der Sportartikelhersteller wird nach der Schlussglocke die Zahlen für das dritte Geschäftsquartal bekannt geben.

=== 
INDEX      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA      45.714,06  +1,1  +497,92    45.216,14 
S&P-500     6.427,31  +1,3   +83,59    6.343,72 
NASDAQ Comp  21.133,07  +1,6  +338,43    20.794,64 
NASDAQ 100   23.272,48  +1,4  +319,10    22.953,38 
 
US-Treasuries  Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre       3,78 -0,05    3,84      3,77 
5 Jahre       3,93 -0,05    3,99      3,92 
10 Jahre      4,31 -0,03    4,36      4,30 
 
DEVISEN     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Mo, 17:20 Uhr 
EUR/USD      1,1515  +0,4   0,0050     1,1465     1,1451 
EUR/JPY      183,32  +0,2   0,2700     183,05    182,7600 
EUR/CHF      0,9212  +0,5   0,0049     0,9163     0,9163 
EUR/GBP      0,869  -0,0  -0,0002     0,8692     0,8684 
USD/JPY      159,19  -0,3  -0,5300     159,72    159,5800 
GBP/USD      1,3247  +0,5   0,0062     1,3185     1,3183 
USD/CNY      6,8972  -0,2  -0,0147     6,9119     6,9134 
USD/CNH      6,8991  -0,2  -0,0159     6,9150     6,9186 
AUS/USD      0,6875  +0,4   0,0024     0,6851     0,6848 
Bitcoin/USD  67.097,34  +0,8   504,02    66.593,32   67.387,43 
 
ROHOEL      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex     103,18  +0,3    0,30     102,88 
Brent/ICE     118,7  +5,3    5,92     112,78 
 
Metalle     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold      4.588,23  +1,7   77,99    4.510,24 
Silber       73,12  +4,5    3,14      69,98 
Platin     1.921,71  +1,2   22,21    1.899,50 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/cln/uxd

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March 31, 2026 10:01 ET (14:01 GMT)

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Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

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