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MÄRKTE USA/Sehr fest - Anleger wetten auf baldiges Kriegsende

DJ MÄRKTE USA/Sehr fest - Anleger wetten auf baldiges Kriegsende

DOW JONES--Nach der jüngsten Talfahrt hat an der Wall Street am Dienstag eine optimistische Stimmung durchgesetzt. Der Dow-Jones-Index gewann 2,5 Prozent auf 46.342 Punkte. Der S&P-500 legte um 2,9 Prozent zu und der Nasdaq-Composite um 3,8 Prozent. Gleichwohl verzeichnete der US-Aktienmarkt das schlechteste Quartal seit 2022. An der Nyse überwog die Zahl der Kursgewinner mit 2.146 (Montag: 1.366) am Monatsultimo jedoch klar die der -verlierer 632 (1.391). Unverändert schlossen 39 (80) Titel.

Mal wieder hofften Anleger auf ein rasches Kriegsende im Iran. Denn US-Präsident Donald Trump und seine Berater seien in den vergangenen Tagen zu der Einschätzung gelangt, dass eine Mission zur Freigabe der Seestraße von Hormus den Krieg über das vom Weißen Haus gesetzte Ziel von vier bis sechs Wochen hinaus verlängere, berichtete das Wall Street Journal unter Berufung auf Regierungsbeamte.

Für ein baldiges Kriegsende spricht auch der innenpolitische Druck auf die US-Regierung vor den Zwischenwahlen im November. Denn die Kraftstoffpreise in den USA haben eine wichtige psychologische Marke überschritten. "Der Ton am Markt ist über Nacht deutlich positiver geworden", sagte Makrostratege Henry Allen von der Deutschen Bank. Der Bericht habe "die Hoffnung geweckt, dass die derzeitige Phase des Konflikts bald zu Ende gehen wird, und wir haben daraufhin eine klare Marktreaktion gesehen", fügt er hinzu. Die Ölpreise kamen etwas zurück. Der Mai-Kontrakt auf die europäische Referenzsorte Brent zog an seinem letzten Handelstag zwar deutlicher an, dies allerdings bei geringen Umsätzen. Der ab Mittwoch marktführende Juni-Kontrakt auf Brent gab 2,6 Prozent nach, bewegt sich damit aber immer noch auf hohem Niveau. Zuletzt sei es den Börsen schwer gefallen, ihre Gewinne mit einem andauernd hohen Ölpreis zu behaupten, hieß es.

Die am Dienstag veröffentlichten Konjunkturdaten zeigten keine einheitliche Tendenz. Der Einkaufsmanager Chicago fiel im März überraschend deutlich zurück. Der Index des Verbrauchervertrauens, ebenfalls für März, stieg dagegen, während Volkswirte einen Rückgang erwartet hatten. Die Zahl der offenen Stellen sank im Februar.

Am Anleihemarkt sank die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen um 2 Basispunkte auf 4,32 Prozent. Die Sorgen an den Märkten schienen sich im Zuge des Irankrieges von einem Inflationsschock aufgrund stark gestiegener Energiepreise hin zu einem ausgeprägteren Wachstumsschock zu verlagern, urteilten die Saxo-Analysten. Anleihen und Gold dürften profitieren. Passend dazu stieg der Goldpreis um 3,8 Prozent je Feinunze - auch dank niedrigerer Marktzinsen und einem etwas schwächeren Dollar.

Letzterer gab mit den gestiegenen Hoffnungen auf ein rasches Kriegsende nach, der Dollar-Index büßte 0,5 Prozent nach dem Erreichen eines 10-Monatshochs ein. Der Greenback ist einer der klaren Profiteure des Nahostkrieges - Anleger schätzen ihn als Fluchtwährung in Krisenzeiten. Der Markt preiste laut Deutscher Bank zudem die Wahrscheinlichkeit einer US-Zinserhöhung aus, nachdem der Vorsitzende der US-Notenbank, Jerome Powell, von einer auf kurze Frist gut verankerten Inflationserwartung gesprochen hatte.

Unter den Einzelwerten fielen die Aktien von McCormick um 6,1 Prozent. Der US-Gewürzhersteller fusioniert mit dem Lebensmittel-Geschäft von Unilever. Durch die Transaktion soll ein Unternehmen mit einem kombinierten Wert von 65,8 Milliarden US-Dollar, einschließlich Schulden, entstehen.

Microsoft legten um 3,1 Prozent zu, der Technologieriese will zwischen 2026 und 2028 mehr als 1 Milliarde Dollar in Cloud- und KI-Infrastruktur in Thailand investieren. Für die Nike-Aktie ging es um 3,1 Prozent aufwärts. Der Sportartikelhersteller wird nach der Schlussglocke die Zahlen für das dritte Geschäftsquartal bekannt geben.

Marvell sprangen um fast 13 Prozent nach oben, nachdem das Unternehmen eine Partnerschaft mit Nvidia bekanntgegeben hatte. Nvidia (+5,6%) investiert überdies in das Halbleiterunternehmen.

Apellis Pharmaceuticals verteuerten sich um 135 Prozent auf 40,23 Dollar. Biogen (-2,3%) möchte das Unternehmen für 41 Dollar je Aktie übernehmen.

=== 
INDEX     zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA     46.341,51  +2,5 +1125,37    45.216,14 
S&P-500    6.528,52  +2,9  +184,80    6.343,72 
NASDAQ Comp 21.590,63  +3,8  +795,99    20.794,64 
NASDAQ 100  23.740,19  +3,4  +786,81    22.953,38 
 
US-Treasuries  Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre       3,80 -0,03    3,84      3,75 
5 Jahre       3,95 -0,03    3,99      3,90 
10 Jahre      4,32 -0,02    4,36      4,29 
 
DEVISEN     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Mo, 17:20 Uhr 
EUR/USD      1,1561  +0,8   0,0096     1,1465     1,1451 
EUR/JPY      183,46  +0,2   0,4100     183,05    182,7600 
EUR/CHF      0,9239  +0,8   0,0076     0,9163     0,9163 
EUR/GBP      0,8732  +0,5   0,0040     0,8692     0,8684 
USD/JPY      158,66  -0,7  -1,0600     159,72    159,5800 
GBP/USD      1,3237  +0,4   0,0052     1,3185     1,3183 
USD/CNY      6,898  -0,2  -0,0139     6,9119     6,9134 
USD/CNH      6,8868  -0,4  -0,0282     6,9150     6,9186 
AUS/USD      0,6899  +0,7   0,0048     0,6851     0,6848 
Bitcoin/USD  67.817,32  +1,8  1.224,00    66.593,32   67.387,43 
 
ROHOEL      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex     101,94  -0,9   -0,94     102,88 
Brent/ICE     118,31  +4,9    5,53     112,78 
 
Metalle     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold      4.681,87  +3,8   171,63    4.510,24 
Silber       75,07  +7,3    5,09      69,98 
Platin     1.961,55  +3,3   62,05    1.899,50 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/cln

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March 31, 2026 16:13 ET (20:13 GMT)

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Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

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